Abo
  • Services:

OpenWRT: Virtualisierung soll Router-Lockdown verhindern

Neue Regelungen der EU und der USA könnten die Nutzung freier Router-Firmware wie OpenWRT stark einschränken, fürchten Kritiker. Die Virtualisierung der Funktechnik und des Betriebssystems könnte dieses Problem aber lösen.

Artikel veröffentlicht am ,
Mit Virtualisierung könnte trotz strenger Funktechnikregeln weiter freie Firmware auf Routern genutzt werden.
Mit Virtualisierung könnte trotz strenger Funktechnikregeln weiter freie Firmware auf Routern genutzt werden. (Bild: Imagination)

In den USA ebenso wie auch in der EU sollen neue Regeln die Manipulation von Funktechnik effektiv verhindern. Diese Festlegungen schüren aber Befürchtungen, dass Router-Hersteller die Möglichkeit zur Verwendung alternativer Firmware wie OpenWRT stark einschränken könnten, um eben diese Regeln zu erfüllen. Eine neues Virtualisierungskonzept, das der Hersteller Imagination in seinem Blog vorstellt, soll es aber ermöglichen, trotz der strikten Regeln weiter freie Firmware auf einem Router betreiben zu können.

Stellenmarkt
  1. d&b audiotechnik GmbH, Backnang bei Stuttgart
  2. EWE NETZ GmbH, Oldenburg

Die Arbeiten zu der Technik stammen von der Security-Arbeitsgruppe der PRPL Foundation. Grundlage der Virtualisierung ist der L4Re-Hypervisor, der verschiedene virtuelle Maschinen (VM) steuert. In einer VM läuft dann das weiterhin freie Betriebssystem, wie etwa OpenWRT. Eine weitere VM führt zusätzlich dazu aber einen isolierten WLAN-Treiber aus, der zum Ansteuern der eigentlichen Funktechnik genutzt wird. Die Kommunikation zwischen beiden VMs wird dann über ein virtuelles Netzwerk gewährleistet.

Trennung von System und Funktechnik

Durch die Dank der Virtualisierung vergleichsweise starke Trennung der WLAN-Technik von dem Rest des Systems sollten die strikten Regeln der FCC in den USA ebenso wie die Festlegungen der Funkanlagenrichtlinie der EU erfüllt werden können, ohne dass Nutzer auf den Einsatz einer freien Router-Firmware verzichten müssten.

Auch der für seine WRT-Router bekannte Hersteller Linksys arbeitet Berichten zufolge bereits an einer Technik, die dies ebenfalls ermöglichen soll. So werden alle Einstellungen, die die Sendefunktionen des Gerätes betreffen, in einem eigenen, gesicherten Speicherbereich abgelegt sein, so dass diese von den Nutzern nicht ohne weiteres geändert werden können.

Das von Hersteller Imagination vorgestellte Konzept nutzt die in seinen MIPS-CPUs vorhandene Hardwarevirtualisierung und ist auf einem Entwicklerboard bereits erfolgreich getestet worden.



Anzeige
Hardware-Angebote

cpt.dirk 17. Aug 2016

Ganz einfach: gar nicht! Schlimmstenfalls handelt es sich um Microcode auf Chipebene.

chefin 14. Jun 2016

Drohnen arbeiten eher nicht im 5 Ghz Band. Reichweite ist geringer, daher ungern...

chefin 14. Jun 2016

Und das ist alles entweder erlaubt (Antennentechnik) oder der Nachbrenner als solches...

Anonymer Nutzer 14. Jun 2016

Es kann sein dass das Modell einfach zu alt ist. Der Vorgänger lief auch zuverlässig bis...

RipClaw 13. Jun 2016

Meinst du sowas wie den hier ? https://www.ubnt.com/unifi/unifi-ap-ac-lite/ Ja, die...


Folgen Sie uns
       


Ubitricity ausprobiert

Das Berliner Unternehmen Ubitricity hat ein eichrechtskonformes System für das Laden von Elektroautos entwickelt. Das Konzept basiert darauf, dass nicht die Säule, sondern der Kunde selbst für die Stromzählung sorgt.

Ubitricity ausprobiert Video aufrufen
Youtube Music, Deezer und Amazon Music: Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer
Youtube Music, Deezer und Amazon Music
Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer

Wer seinen Musikstreamingdienst auf einem iPhone oder iPad bucht, muss oftmals mehr bezahlen als andere Kunden. Der Grund liegt darin, dass Apple - außer bei eigenen Diensten - einen Aufschlag von 30 Prozent behält. Spotify hat Konsequenzen gezogen.
Ein Bericht von Ingo Pakalski

  1. Filme und Serien Nutzung von kostenpflichtigem Streaming steigt stark an
  2. Highend-PC-Streaming Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
  3. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?

Bargeldloses Zahlen: Warum Apple Pay sich hier noch nicht auszahlt
Bargeldloses Zahlen
Warum Apple Pay sich hier noch nicht auszahlt

Während Google Pay jüngst hierzulande gestartet ist, lässt Apple Pay auf sich warten. Kein Wunder: Der deutsche Markt ist schwierig - und die Banken sind in einer guten Verhandlungsposition.
Eine Analyse von Andreas Maisch

  1. Bargeldloses Zahlen Apple und Goldman Sachs planen Apple-Kreditkarte

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

    •  /