Kafka in der Android-Version: In einer aktuellen Inszenierung einer Erzählung verwandelt sich die Hauptfigur nicht in einen Käfer, sondern in einen Roboter. Den hat ein bekannter japanischer Robotiker gebaut.
Ein schwedischer Lkw-Fahrer trägt eine bionische Armprothese, die fest mit seinem Körper verbunden ist. Sie liefert ihm sensorische Rückmeldungen. So kann er damit auch diffizile Aufgaben erledigen: beispielsweise Eier auspacken.
Die US-Firma iRobot hat ein Betriebssystem entwickelt, mit dem Roboter in militärischen Einsätzen selbstständiger werden sollen. Bis zum autonomen Roboter ist der Weg aber noch weit.
Ein gemeinsam von Biologen und Ingenieuren entwickelter Roboter kann Sanddünen erklimmen. Die Forscher orientierten sich an den Bewegungen der Seitenwinder-Klapperschlange.
Ceatec Auf der Messe Ceatec stellt Toshiba die Roboterdame Aiko Chihira vor. Sie soll künftig als Kommunikationsroboter am Empfang oder im sozialen Bereich eingesetzt werden.
Die US-Marine will ihre Schiffe künftig mit unbemannten Booten schützen, die gegen mögliche Angreifer eingesetzt werden sollen. Gesteuert werden die Roboterboote von Software aus der Raumfahrt.
Einen Schlangenroboter, der nicht nur kriechen, sondern auch gehen kann, haben Forscher aus Indien entwickelt. Ein Vorteil ist, dass der Roboter auch Treppen steigen kann.
Ein bisschen Silikon - und schon schwimmt der Roboter fast doppelt so schnell wie vorher: Griechische Forscher haben einem Kraken-Roboter eine kleine Schwimmhaut angesetzt und so dessen Leistungsfähigkeit signifikant verbessert.
Robotisches Gewebe nennen Forscher aus den USA ihre Entwicklung: Es ist ein Baumwollstoff, in den verschiedene Fäden eingewoben sind, die als Aktoren dienen. Mit einem solchen Stoff umwickelt, kann ein Schaumstoffblock zu einem Kriechroboter werden.
Eine Apotheke auf der Nordsee-Insel Juist soll ihren Nachschub künftig per Drohne bekommen: Die Deutsche Post startet Ende dieser Woche ein Pilotprojekt mit einer Transportdrohne. Der Feldversuch soll bis Ende des Jahres 2014 laufen.
Bestückungsmaschinen für SMD-Bauteile kosten normalerweise einen fünfstelligen Betrag. Die Macher von Varioplace wollen für engagierte Hobbybastler und kleinere Firmen eine preiswerte Maschine in Serie ermöglichen.
US-Forscher haben einen Roboter vorgestellt, der durch Gasexplosionen in seinem Fuß angetrieben wird. Er landet zwar nicht sehr zielgenau, aber seine Sprünge sind beeindruckend.
Der an der Harvard-Universität entwickelte Soft Exosuit ist ein etwas anderes Exoskelett. Es ist kein komplexer Roboteranzug aus Metall, sondern besteht aus Textilien und wird unter der Kleidung getragen.
US-Wissenschaftler haben eine neue Version ihres pneumatisch betriebenen Kriechroboters vorgestellt. Er hat seinen Antrieb jetzt auf dem Rücken und ist robust genug, um Überfahrenwerden, Hitze und Kälte zu überleben.
Der britische Staubsauger-Hersteller Dyson hat seinen ersten Reinigungsroboter für den Massenmarkt vorgestellt. Das Gerät merkt sich, wo es schon gesäubert hat und schickt Analysen an das Smartphone.
Statt Sensoren setzen japanische Robotiker eine Hochgeschwindigkeitskamera ein, um einen Roboter zu steuern. Die beobachtet den Roboter und korrigiert seine Haltung in Echtzeit. Die Kamera hat sich schon bei einem Gestenerkennungsroboter bewährt.
Weil sein Computer häufiger abstürzt, will die US-Raumfahrtbehörde Nasa den Flashspeicher des Marsrovers Opportunity neu formatieren. Es wird vermutet, dass schadhafte Speicherzellen für die Systemabstürze verantwortlich sind.
Per Anhalter durch Kanada: Der Hitchbot ist der erste Roboter, der alleine 6.000 Kilometer getrampt ist. Unterwegs war er Ehrengast auf einer Hochzeit und einem Pow Wow.
Kilobots sind Schwarmroboter, die an der Harvard-Universität entwickelt wurden. Die Entwickler haben einen Schwarm aus mehr als 1.000 dieser Miniroboter zusammengestellt und bringen diesen dazu, sich in einer bestimmten Form zu organisieren.
Die Arbeit auf einer Werft ist körperlich sehr anstrengend. Das südkoreanische Schiffbauunternehmen Daewoo Shipbuilding and Marine Engineering entlastet seine Arbeiter mit einem Roboteranzug.
In Großbritannien dürfen ab Anfang 2015 fahrerlose Autos auf öffentlichen Straßen unterwegs sein. Mit der Einführung der neuen Regeln sind drei Pilotprojekte geplant.
Zum ersten Mal versucht ein Roboter, per Anhalter zu reisen - von der Ostküste Kanadas bis an die Westküste. Im Netz protokolliert der Hitchbot, wie es ihm dabei ergeht.
Update Es ist der letzte Flug des europäischen Raumtransporters: In den frühen Morgenstunden des 30. Juli ist das fünfte Automated Transfer Vehicle zur ISS gestartet. Mit an Bord: das Leibgericht des deutschen Besatzungsmitglieds Alexander Gerst.
Eine siebenfingrige Hand haben Robotiker des MIT ersonnen: Sie haben ein System mit zwei zusätzlichen Fingern konstruiert, das am Handgelenk getragen wird. Es soll den Träger beim Greifen und anderen Tätigkeiten unterstützen.
Kann Programmcode ein Medium für Künstler sein - genau wie Farbe, Töne oder Worte? Codende Künstler kämpfen seit Jahren darum, das durchzusetzen. Googles DevArt soll helfen.
US-Wissenschaftler haben einen Roboter gebaut, der mit Muskelkraft angetrieben wird: Der Aktor des wenige Millimeter großen Roboters besteht aus Muskelfasern, die mit elektrischem Strom angesteuert werden.
Rewalk ist ein Exoskelett, das es Menschen mit einer bestimmten Rückenmarksverletzung ermöglicht zu gehen. Die US-Behörde Food and Drug Administration hat das in Israel entwickelte System getestet und für den US-Markt zugelassen.
Auf einer Veranstaltung in Berlin hat Parrot den Verkaufsstart für seine neuen Minidrohnen bekanntgegeben und die Preise genannt. Dabei konnte Golem.de sie ein wenig ausprobieren.
Wer im kommenden Monat durch Kanada reist, könnte am Straßenrand einen kleinen Roboter treffen, der seinen Daumen in die Landschaft hält. Im Netz wird der Hitchbot von seinen Erlebnissen berichten.
Freundlich, kommunikativ und "dafür konzipiert, mit Menschen zu leben": Pepper ist ein vergleichsweise günstiger humanoider Roboter für daheim - allerdings kein fleißiger.
Mit einem haptischen Interface sollen angehende Mediziner die Diagnose durch Abtasten lernen, zum Beispiel bei Brustkrebs. Das Besondere: Es kann verschiedene Gewebe simulieren.
Hier kommt der fehlende dritte Arm: Forscher vom MIT haben zwei Systeme entwickelt, die der Mensch an seinem Körper trägt. Sie unterstützen ihn als Extragliedmaßen bei verschiedenen Tätigkeiten.
Raptor ist ein Laufroboter, der nach dem Vorbild eines Velociraptors konstruiert ist. Er läuft sicher und sehr schnell. Der Sauroboter ist sogar schneller als der Gepardenroboter, der bislang als schnellster Laufroboter galt.
Cocktails zuzubereiten, ist roboterleicht: Bar Mixvah zieht sich die Zutaten aus fünf Flaschen und mischt sie zu einem schmackhaften Getränk. Der Roboter ist explizit zum Nachbau empfohlen.
Ein Roboterbaukasten, den Kinder auch ohne Technikkenntnisse programmieren können, kann höheren Ansprüchen nicht genügen - dachten wir, bis wir mit den Tinkerbots gespielt und mit den Machern gesprochen haben.
Wenn der Patient nicht zum Tisch kann, kommt der Tisch eben zum Patienten; wird kein Regal mehr gebraucht, wird es eben zum Stuhl: Die Roombots sollen Bewegung ins Mobiliar bringen.
Ila 2014 Der humanoide Roboter Toro läuft, kann auf einer Wippe stehen und soll künftig sogar auf weichem Boden laufen. Besucher können den DLR-Roboter auf der Ila in Aktion sehen.
Die US-Army will Kampfroboter statt Soldaten in den Krieg schicken, und Software generiert automatisch Artikeltexte. Wissenschaftlern zufolge wird der Mensch künftig zunehmend durch Maschinen ersetzt. Müssen wir also Angst um unsere Arbeitsplätze haben?
Bälle zu fangen, ist kein Problem für ihn. Doch der Roboter, den Forscher in der Schweiz gebaut haben, fängt auch Tennisschläger und halb volle Flaschen. Gelernt hat er es so ähnlich, wie Menschen es lernen.
Aufschließen, Reißverschlüsse bedienen oder mit Kamm und Bürste hantieren: Eine robotische Prothese, die über Muskelströme gesteuert wird, ermöglicht Aktionen, die mit herkömmlichen Prothesen nicht möglich sind. Die zuständige US-Behörde hat sie zugelassen.
Volvo hat im schwedischen Göteborg den Pilotversuch "Drive Me" gestartet, bei dem Testfahrzeuge im normalen Straßenverkehr autonom fahren. Der Fahrer kann jederzeit die Kontrolle übernehmen.
Bequem zu tragen ist das Exoskelett mit seinen 20 Kilogramm sicher nicht. Aber dafür soll es Menschen ermöglichen, einen weit entfernten Roboter zu steuern und durch ihn die Umgebung zu ertasten.
Roboter und Mee(h)r: Das DFKI in Bremen hat eine Testanlage für Unterwasserroboter eröffnet. Kernstück ist ein Meerwasserbecken mit einem Fassungsvermögen von 3,4 Millionen Litern.
Ein Ensemble aus Drohnen macht Musik: Das US-Robotikunternehmen Kmel lässt einen Schwarm aus Hexacoptern musizieren - unter anderem mit einer speziellen einsaitigen Gitarre.
Der Roboter Geminoid soll bald nur durch Gedanken bewegt werden. Aber bei den Experimenten im Labor von Hiroshi Ishiguro geht es um mehr: Ishiguro will zeigen, dass Brain-Computer-Interfaces besser funktionieren, wenn das gesteuerte Objekt humanoid ist.