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Rapiro: Kopf und Hüfte drehen, gehen, greifen
Rapiro: Kopf und Hüfte drehen, gehen, greifen (Bild: Shota Ishiwatari)

Rapiro: Kleiner Roboter hat einen Raspberry Pi im Kopf

Rapiro: Kopf und Hüfte drehen, gehen, greifen
Rapiro: Kopf und Hüfte drehen, gehen, greifen (Bild: Shota Ishiwatari)

Der Japaner Shota Ishiwatari hat mit dem Rapiro einen possierlichen Roboter für daheim entwickelt. Über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter sucht er finanzielle Unterstützung für die Serienfertigung.

Rapiro ist ein kleiner Roboter, der von einem Einplatinenrechner, Raspberry Pi, gesteuert wird - Rapiro ist die Abkürzung für Raspberry Pi Robot. Der Entwickler Shota Ishiwatari will damit "eine Revolution für possierliche, coole, erschwingliche, anpass- und programmierbare Roboter beginnen".

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Angetrieben wird der Roboter von zwölf Servomotoren: Je einer bewegt den Kopf und die Taille. Die beiden Füße werden jeweils von zwei Motoren angetrieben, jeder Arm von drei. Mit dieser Ausstattung kann der Rapiro gehen, den Kopf und seinen Oberkörper drehen sowie Gegenstände greifen. Gesteuert werden die Motoren über einen Controller für die Servos. Die Augen des Roboter werden zudem mit Leuchtdioden farbig beleuchtet.

Raspberry Pi im Kopf

Der Roboter kann jedoch ergänzt werden: Er ist dafür ausgerichtet, dass ein Raspberry Pi in seinem Kopf montiert wird, mit dem der Rapiro dann gesteuert wird. Zudem gibt es im Kopf eine Halterung für das Kameramodul des Raspberry Pi. Die Kamera schaut dann durch ein Loch in der Stirn des Roboters.

  • Rapiro ist ein kleiner, possierlicher Roboter. (Bild: Shota Ishiwatari)
  • Mit seinen zwölf Motoren ist er sehr beweglich: Er kann gehen, greifen, Kopf und Hüfte drehen. (Bild: Shota Ishiwatari)
  • Die Augen des Roboters sind mit Leuchtdioden beleuchtet. (Bild: Shota Ishiwatari)
  • Der ist für den Einplatinenrechner Raspberry Pi gedacht - Rapiro ist die Abkürzung für Raspberry Pi Robot. (Bild: Shota Ishiwatari)
  • Die Raspberry-Pi-Kamera kann ebenso nachgerüstet werden... (Bild: Shota Ishiwatari)
  • ... wie ein Lautsprecher. (Bild: Shota Ishiwatari)
  • Rapiro wird als Bausatz ausgeliefert. (Bild: Shota Ishiwatari)
  • Der soll einfach und ohne Löten montiert werden können. (Bild: Shota Ishiwatari)
  • Zwei unterschiedliche Motortypen treiben den Roboer an. (Bild: Shota Ishiwatari)
Rapiro ist ein kleiner, possierlicher Roboter. (Bild: Shota Ishiwatari)

Auch für einen optischen Positionssensor sowie für einen Lautsprecher sind Montagemöglichkeiten im Roboter vorhanden. Zudem verfügt der Raspberry Pi über USB- und Ethernet-Anschlüsse, über die weitere Komponenten an den Rapiro angeschlossen werden können - ein Mikrofon etwa, ein WLAN- oder ein Bluetooth-Modul beispielsweise.

Prototyp aus dem 3D-Drucker

Der Prototyp sei mit dem 3D-Drucker aufgebaut worden, erklärt Ishiwatari. Ein Serienprodukt soll aber auf herkömmliche Weise gefertigt werden. Dazu braucht der Entwickler Geld, das er über eine Kampagne auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter einsammeln möchte. 20.000 Britische Pfund sind das Ziel der Aktion. Nach knapp zwei Wochen haben rund 230 Unterstützer schon mehr als das Doppelte zugesagt. Die Kickstarter-Kampagne endet am 19. August.

Den Roboter gibt es ab 230 Britische Pfund, umgerechnet etwa 270 Euro. Ishiwatari hat die ersten 50 Rapiros für 200 Britische Pfund, rund 235 Euro, angeboten. Die sind aber schon vergeben. Außerhalb Großbritanniens kommen noch Versandkosten in Höhe von 20 Pfund, knapp 24 Euro, hinzu.

Einfach zu montierender Bausatz

Die Roboter sollen im Dezember ausgeliefert werden - als Bausatz. Der könne, so versichert der Entwickler, einfach mit einem Schraubenzieher und ohne zu löten montiert werden. Das Raspberry Pi ist allerdings nicht beim über Kickstarter angebotenen Roboter dabei - den muss der Käufer noch zusätzlich besorgen. Das gilt auch für die Lautsprecher, Kamera und Entfernungssensor. Es liegt lediglich der Servo-Controller bei, mit dem allein der Roboter aber auch betrieben werden kann.

Wer Zugriff auf einen 3D-Drucker hat, kann sich einen Rapiro zu einem späteren Zeitpunkt auch selbst bauen: Ishiwatari plant, die 3D-Dateien für den Körper des Roboters sowie den Quellcode für die Steuerung im Internet zu veröffentlichen. Mit Hilfe der Dokumentation sollen Nutzer - Anfänger ebenso wie Fortgeschrittene - auch selbst Funktionen für den Roboter programmieren können.


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VanderKnochen 16. Sep 2013

... ausser dass er süss ausschaut. aber da find ich einen RP6 doch viel besser und...

wmayer 04. Jul 2013

Damit wird ja nicht nur der Roboter sondern auch die Produktion finanziert. Und das ist...

Anonymer Nutzer 04. Jul 2013

Dafür wird man aber mindestens zwei Raspberry pis brauchen:-)



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