30.000 Tiere: Mäusezucht per Roboter

In Japan wird ein Robotersystem zur Tierzucht und Pflege entwickelt, das Labormäuse und Ratten in großer Zahl betreuen soll. Damit sollen Infektionsgefahren vermieden werden. Das System kann bis zu 30.000 Tiere beaufsichtigen.

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Noch sind nur Kuscheltiere in den Käfigen.
Noch sind nur Kuscheltiere in den Käfigen. (Bild: Diginfonews)

Der Roboter, den die japanischen Unternehmen Nikkyo Technos und Yaskawa Electric entwickeln, ist für die Züchtung von Labortieren wie Mäusen und Ratten gedacht. Der Sechs-Achsen-Roboter kann die Tiere füttern, mit frischem Wasser versorgen und ihren Kot beseitigen. Dabei wird immer ein Käfig bearbeitet, den der eine Roboter aus einer Käfigbatterie holt, dem anderen Roboter zur Verfügung stellt und nach getaner Arbeit wieder zurückbringt.

Durch die weitgehend robotergesteuerte und menschenlose Aufzucht der Tiere sollen Infektionsgefahren sowohl für den Menschen als auch für die Tiere verhindert werden. Aber auch die sorgfältige und regelmäßige Versorgung der Nager werde dadurch eher sichergestellt als durch menschliches Personal, so die beteiligten Unternehmen.

Das derzeitige Modell kann noch nicht erkennen, wie viel Futter noch von der letzten Fütterung übrig geblieben ist. Die kommende Generation soll mit einer Kamera den Füllstand messen und dann nur nachfüllen, was fehlt.

Der Mensch behält die Aufsicht

Der Roboter soll nicht nur mit dem Käfigbatterie-Roboter zusammenarbeiten, der die Käfige aus dem Regal holt und wieder zurückbringt, sondern auch mit einem Überwachungssystem, mit dem die Tiere rund um die Uhr beobachtet werden können - das geschieht allerdings immer noch durch Menschen.

Die Firmen wollen nach einem Videobericht der Website Diginfonews in diesem Jahr einen Prototypen vorstellen und 2014 dann eine Kleinserie produzieren.

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