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Delfly Explorer mit Stereokamera
Delfly Explorer mit Stereokamera (Bild: Uni Delft)

Delfly Explorer: 20 Gramm leichte Flatterdrohne umfliegt Hindernisse

Delfly Explorer mit Stereokamera
Delfly Explorer mit Stereokamera (Bild: Uni Delft)

Die Minidrohne Delfly Explorer wiegt nicht mehr als ein Brief und flattert wie eine Libelle. Mit einer Stereokamera kann sie Hindernisse erkennen und sich allein ihren Weg in unbekanntem Terrain suchen.

Der Flugroboter Delfly Explorer, der an der Universität von Delft mitentwickelt wird, erinnert mit seinem langen, dünnen Rumpf an ein Modellflugzeug, das mit einer Libelle gekreuzt wurde. Die beweglichen Flügel bestehen aus durchsichtigem Kunststoff. Dazu kommt noch ein Leitwerk, mit dem die Richtung verändert werden kann. Die etwa 20 Gramm leichte Konstruktion kann sich ungefähr 9 Minuten mit einer Akkuladung in der Luft halten. Mit an Bord ist eine Stereokamera mit 4 Gramm Gewicht.

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Mit ihrer Hilfe kann der kleine Flatterroboter die Distanz zwischen sich und eventuellen Hindernissen erkennen. Der Rechner an Bord berechnet Ausweichkurse und lenkt den vollkommen autonom agierenden Flugroboter. Die Entwickler wollen den Delfly Explorer so für Erkundungsaufgaben fit machen. Bei Notfällen können die Roboter losgeschickt werden, um für die Rettungsmannschaften die Lage zu sondieren. Aber auch für ganz normale Kameraaufnahmen ließen sie sich einsetzen: etwa bei Konzerten in der Halle.

  • Stereokamera des Delfly Explorer (Bild: Uni Delft)
  • Delfly Explorer (Bild: Uni Delft)
  • Flugphasen des Delfly Explorer (Bild: Uni Delft)
  • Stereokamera des Delfly Explorer (Bild: Uni Delft)
  • Stereokamera des Delfly Explorer (Bild: Uni Delft)
Stereokamera des Delfly Explorer (Bild: Uni Delft)

Das Design des ungewöhnlichen Fliegers hat eine lange Tradition. Schon 2005 hat es eine Gruppe von Studenten der Universität von Delft entwickelt. Der Delfly I mit einer Spannweite von 50 cm und einem Gewicht von 21 Gramm trug schon eine Kamera an Bord. Der verbesserte Delfly II mit nur 16 Gramm Gewicht und einer Spannweite von gerade einmal 28 cm flog schneller, hielt sich eine Viertelstunde in der Luft und konnte auch wie ein Hubschrauber an Ort und Stelle verharren.

Eine Miniaturversion in Form des Delfly Micro mit 3,07 Gramm Gewicht und einer Flügelspannweite von 10 cm kam 2008. Die Flugzeit war allerdings aufgrund des kleinen Akkus auf 3 Minuten begrenzt. Dennoch war auch beim Micro eine Kamera an Bord. Beim aktuellen Delfly Explorer, der auf dem Delfly II basiert, wurden gleich zwei Kameras für die Hinderniserkennung integriert.

Pläne für ein kommerzielles Modell existierten noch nicht, teilte Guido de Croon dem Webmagazin Mashable mit. Derzeit wird untersucht, wie der Delfly Explorer auch sicher durch Türen und Fenster fliegen könnte. So ließen sich nach und nach die Räume eines Gebäudes erkunden. Anschließend soll der Flugroboter wieder an den Ausgangspunkt zurückkehren.

Wann dieses Kunststück gelingen wird, verrieten die Forscher noch nicht.


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martinboett 17. Dez 2013

....freut es mich, dass für sowas zeit und geld vorhanden ist :) und ein gedanke...

flyingmonkey 17. Dez 2013

Irgendwie kam mir sofort der Beitrag in den Sinn: Klick

teenriot 17. Dez 2013

Ich glaube das ist der Bereich in dem die Technik der Natur zur Zeit am meisten...



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