Abo
  • IT-Karriere:

Roboter: Parrot stellt zwei neue Roboter vor

Parrot stellt einen Quadcopter vor, der fahren kann, und einen springenden Fahrroboter. Beide sollen im Laufe des Jahres auf den Markt kommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Mini Drone: die Wände hoch- und unter der Decke fahren
Mini Drone: die Wände hoch- und unter der Decke fahren (Bild: Parrot/Screenshot: Golem.de)

Zwei neue Roboter stellt das französische Unternehmen Parrot auf der Elektronikmesse Consumer Electronics Show in Las Vegas vor. Beide können fahren. Der eine springt zusätzlich, der andere fliegt.

Stellenmarkt
  1. Landeshauptstadt München, München
  2. DI Deutsche Immobilien Gruppe (DI-Gruppe), Düren

Die Mini Drone passt auf den Handteller und ist damit deutlich kleiner als Parrots andere Drohne, die AR.Drone 2.0. Der kleine Quadcopter heißt zwar Drohne und kann fliegen, er hat aber zudem ein Fahrgestell mit zwei Rädern zum Fahren. Die Räder dienen daneben als Schutz für die Rotoren - das Konzept ähnelt dem 2012 vom Illinois Institute of Technology vorgestellten Hytaq.

Mini Drone muss sparen

Gesteuert wird die Mini Drone wie die AR.Drone per Smartphone oder Tablet. Die Datenübertragung erfolgt aber nicht über WLAN, sondern über Bluetooth 4.0 Low Energy, da dieser Standard weniger Leistung aufnimmt. Da die Drohne recht klein ist, verfügt sie auch nur über einen nicht sehr leistungsfähigen Akku. Der bedingt eine Flugdauer von etwa sieben Minuten. Zudem liefert die Kamera keinen Videostream auf das mobile Gerät. Die maximale Reichweite beträgt knapp fünf Meter.

Die kombinierte Fortbewegung ermöglicht ungewöhnliche Manöver. So kann die Mini Drone beispielsweise etwa die Wand hoch- oder unter der Decke fahren. Fahren - wenn es nicht unter der Decke ist - hat zudem den Vorteil, dass es energieeffizienter ist als Fliegen. Die Drohne kann aber das Fahrgestell auch ausklinken und dann konventionell fliegen.

Springen und Ringen

Der zweite Roboter, der Jumping Sumo, fährt auf zwei Rädern. Beide können unabhängig voneinander und sogar gegenläufig bewegt werden, was den Roboter sehr agil macht: Er kann beispielsweise um 90 Grad abbiegen oder sich auf der Stelle um 180 Grad drehen. Zudem verfügt er über eine Sprungfeder, die ihn aus dem Stand etwa 80 Zentimeter hoch in die Luft katapultiert. Sie kann - wie Parrot in einem Video vorführt - offensichtlich auch dazu genutzt werden, andere Gegenstände durch die Luft zu katapultieren.

Der Jumping Sumo wird ebenfalls per Smartphone oder Tablet gesteuert. Die Daten werden per WLAN (802.11ac) übertragen. Das ermöglicht es, die Bilder der Frontkamera live auf das Smartphone oder das Tablet zu streamen. Der Roboter soll mit einer Akkuladung rund 20 Minuten durch die Gegend flitzen.

Beide Roboter sollen im Laufe des Jahres auf den Markt kommen. Wie viel sie kosten werden, ist noch nicht klar.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-12%) 52,99€
  2. 3,99€
  3. 43,99€
  4. 34,99€

JensM 07. Jan 2014

Der Copterpilot aufjedenfall. Der hat ja keine Kamera. Ausser natürlich der...

Bouncy 07. Jan 2014

Jetzt wo du es sagst... :p Es gibt sogar ein Kickstarter-Projekt dazu, von dem sich die...


Folgen Sie uns
       


Smarte Wecker im Test

Wir haben die beiden smarten Wecker Echo Show 5 von Amazon und Smart Clock von Lenovo getestet. Das Amazon-Gerät läuft mit dem digitalen Assistanten Alexa, auf dem Lenovo-Gerät läuft der Google Assistant. Beide Geräte sind weit davon entfernt, smarte Wecker zu sein.

Smarte Wecker im Test Video aufrufen
Ryzen 7 3800X im Test: Der schluckt zu viel
Ryzen 7 3800X im Test
"Der schluckt zu viel"

Minimal mehr Takt, vor allem aber ein höheres Power-Budget für gestiegene Frequenzen unter Last: Das war unsere Vorstellung vor dem Test des Ryzen 7 3800X. Doch die Achtkern-CPU überrascht negativ, weil AMD es beim günstigeren 3700X bereits ziemlich gut meinte.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Agesa 1003abba Microcode-Update taktet Ryzen 3000 um 50 MHz höher
  2. Agesa 1003abb Viele ältere Platinen erhalten aktuelles UEFI für Ryzen 3000
  3. Ryzen 5 3400G und Ryzen 3 3200G im Test Picasso passt

Surface Hub 2S angesehen: Das Surface Hub, das auch in kleine Meeting-Räume passt
Surface Hub 2S angesehen
Das Surface Hub, das auch in kleine Meeting-Räume passt

Ifa 2019 Präsentationen teilen, Tabellen bearbeiten oder gemeinsam auf dem Whiteboard skizzieren: Das Surface Hub 2S ist eine sichtbare Weiterentwicklung des doch recht klobigen Vorgängers. Und Microsofts Pläne sind noch ambitionierter.
Ein Hands on von Oliver Nickel

  1. Microsoft Nutzer berichten von defektem WLAN nach Surface-Update
  2. Surface Microsofts Dual-Screen-Gerät hat zwei 9-Zoll-Bildschirme
  3. Centaurus Microsoft zeigt intern ein Surface-Gerät mit zwei Displays

Serielle Hybride: Unterschätzte Zwischenlösung oder längst überholt?
Serielle Hybride
Unterschätzte Zwischenlösung oder längst überholt?

Die reine E-Mobilität kommt nicht so schnell voran, wie es Klimaziele und Luftreinhaltepläne erfordern. Doch viele Fahrzeughersteller stellen derweil eine vergleichsweise simple Technologie auf die Räder, die für eine Zukunft ohne fossile Kraftstoffe Erkenntnisse liefern kann.
Von Mattias Schlenker

  1. ADAC Keyless-Go bietet Autofahrern keine Sicherheit
  2. Gesetzentwurf beschlossen Regierung verlängert Steuervorteile für Elektroautos
  3. Cabrio Renault R4 Plein Air als Elektro-Retroauto

    •  /