Autonom fahren: Tesla Motors entwickelt Roboterauto

Die Elektrolimousine Model S entwickelt sich nach Angaben des Herstellers Tesla Motors gerade zum Verkaufsschlager, da plant Tesla-Chef Elon Musk schon den nächsten Schritt: Die Tesla-Autos sollen künftig autonom fahren.












Tesla arbeite an Roboterautos, sagte Musk der britischen Wirtschaftszeitung Financial Times(öffnet im neuen Fenster) . Das Unternehmen wolle die nötige Technik dafür selbst entwickeln und nicht auf Systeme anderer zurückgreifen. Das entsprechende Personal sucht(öffnet im neuen Fenster) der Elektroautohersteller.
Autopilot für den Tesla
Tesla Motors will einen Autopiloten entwickeln, der das Fahrzeug in den meisten Situationen steuert. In drei Jahren, so prophezeit Musk, würden die Autos etwa 90 Prozent der Fahrstrecken autonom selbst fahren. Der Fahrer soll aber jederzeit die Kontrolle über den Wagen übernehmen können.
Musk glaubt aber nicht, dass die Autos komplett selbstständig unterwegs sein werden. Der Sprung vom weitgehend zum komplett autonomen Auto sei zu groß. Die fehlenden letzten paar Prozent umzusetzen, sei "unglaublich schwierig" .
Konkurrenz von GM
Unterdessen hat der US-Automobilhersteller General Motors (GM) angekündigt, den Kaliforniern mit einem eigenen Elektroauto Konkurrenz zu machen: GM werde ein Elektroauto mit einer Reichweite von rund 320 Kilometern zu einem Preis von etwa 30.000 US-Dollar auf den Markt bringen, zitiert das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) den GM-Produktmanager Doug Parks. GM machte allerdings keine Angaben darüber, wann das Auto auf den Markt kommen wird.
Die nötige Technik sei verfügbar. Derzeit lägen die Kosten für die Akkus aber noch zu hoch, sagte Parks in GMs Forschungslabor in Warren im US-Bundesstaat Michigan. Dort entwickelt und testet der US-Autokonzern Akkus für Elektroautos. GM hat angekündigt, in seine Forschungsarbeit auf dem Sektor zu intensivieren.
Spark und Volt
GM hat derzeit das Elektroauto Chevrolet Spark und das Plugin-Hybridfahrzeug Chevrolet Volt im Angebot. Der Volt hat im rein elektrischen Betrieb eine Reichweite von etwa 65 Kilometern. Dann springt der Verbrennungsmotor an, der als Range Extender dient. Der Spark hat eine Reichweite von etwa 130 Kilometern.
Damit kommt der Spark an das Model S nicht heran: Die Tesla-Limousine hat mit dem kleineren der beiden angebotenen Akkus eine Reichweite von etwa 370 Kilometern, mit dem größeren kommt sie sogar 500 Kilometer weit. Allerdings ist sie auch deutlich teurer als der Spark.
Tesla will im kommenden Jahr das Model X auf den Markt bringen, das günstiger sein soll als das Model S. Für das Jahr 2015 hat Tesla ein Elektroauto angekündigt , das in etwa der 3er Baureihe von BMW entsprechen und rund 30.000 US-Dollar kosten soll.



