Abo
  • Services:
Anzeige
Janken-Roboter: Beispiel für Mensch-Maschine-Kooperationssysteme
Janken-Roboter: Beispiel für Mensch-Maschine-Kooperationssysteme (Bild: Ishikawa-Oku-Labor)

Chancenlos Roboter trickst noch schneller bei Schere, Stein, Papier

Dieser Roboter lässt dem Menschen keine Chance: Er erkennt beim Spiel Schere, Stein, Papier die Geste, noch während der Mensch sie formt.

Anzeige

Dieser Roboter schummelt schneller: Die Wissenschaftler vom Ishikawa-Oku-Labor an der Tokioter Universität haben einen neuen Roboter entwickelt, der noch schneller bei Schere, Stein, Papier ist als sein Vorgänger.

Der Janken-Roboter - die Bezeichnung kommt von Jan-ken-pon, wie Schere, Stein, Papier in Japan heißt - besteht aus einer Roboterhand mit drei Fingern und einer Hochgeschwindigkeitskamera. Mit der erkennt der Roboter in Bruchteilen von Sekunden, welche der drei Gesten die menschliche Hand formt und kann entsprechend darauf reagieren.

Schon gegen den ersten Janken-Roboter, den die Japaner im vergangenen Jahr vorgestellt haben, hatte der Mensch praktisch keine Chance. Der neue ist noch einmal deutlich schneller.

Zu schnell für das Auge

Der erste Roboter war noch auf die Schwäche der menschlichen Wahrnehmung angewiesen: Er erkannte die menschliche Hand, analysierte sie und formte dann seine Geste. Das dauerte etwa 20 Millisekunden. Er war also 20 Millisekunden nach dem Menschen fertig. Zu schnell, als dass sein menschlicher Gegner das erkennen konnte: Unser Sehapparat braucht etwa 30 bis 60 Millisekunden.

Der neue Janken-Roboter reagiert noch schneller: Er erkennt schon während des Formens der menschlichen Hand, was etwa 60 Millisekunden dauert, die Geste und kann reagieren. Er ist damit "fast zur gleichen Zeit" wie der Mensch fertig.

Hundertprozentige Gewinnquote

Der Mensch hat jetzt also nicht einmal mehr die theoretische Chance, zu erkennen, dass der Roboter schummelt. Damit haben die Japaner ihr Ziel erreicht: Sie wollten, schrieben sie 2012, einen Schere-Stein-Papier-Roboter "mit einer hundertprozentigen Gewinnquote als ein Beispiel für Mensch-Maschine-Kooperationssysteme" entwickeln.

  • Funktionsweise des Roboters (Grafik: Ishikawa-Oku-Labor)
  • Vergleich der Geschwindigkeit zwischen dem ersten und dem neuen Roboter (Grafik: Ishikawa-Oku-Labor)
Funktionsweise des Roboters (Grafik: Ishikawa-Oku-Labor)

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Systems zur Steuerung der Kooperation mit einer sehr kurzen Reaktionszeit. Es könnte eine Zusammenarbeit von Mensch und Roboter ermöglichen.


eye home zur Startseite
dakota2108 07. Nov 2013

KEIN Computer kann auf Das ist völlig falsch zu behaupten dass dies KEIN Computer kann...

ein... 06. Nov 2013

Laut Energieerhaltungssatz ist dies aber nicht möglich. *scnr* Ich würde es lieber...

Last Hope 05. Nov 2013

Es passiert einfach gar nichts. Da die Viecher erst auf eine Bewegung des Gegners...

Emulex 05. Nov 2013

Nein die starren sich regungslos an und gehen nach 30min in den Standby.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. BSH Hausgeräte GmbH, Traunreut (Chiemsee)
  2. PFLITSCH GmbH & Co. KG, Hückeswagen
  3. Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Nürnberg
  4. OMICRON electronics GmbH, Klaus (Österreich)


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 5,99€
  2. 15,99€
  3. 59,99€/69,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Essential Phone

    Android-Gründer zeigt eigenes Smartphone

  2. Kaby Lake Refresh

    Intels 8th Gen legt über 30 Prozent zu

  3. Colossal Cave

    Finalversion von erstem Textadventure ist Open Source

  4. TVS-882ST3

    QNAP stellt hochpreisiges NAS mit 2,5-Zoll Schächten vor

  5. Asus Zenbook Flip S im Hands On

    Schön leicht für ein Umklapp-Tablet

  6. Project Zero

    Windows-Virenschutz hat erneut kritische Schwachstellen

  7. GPS Share

    Gnome-Anwendung teilt GPS-Daten im LAN

  8. Net-Based LAN Services

    T-Systems bietet WLAN as a Service ab Juni

  9. Angacom

    Unitymedia verlangt nach einem deutschen Hulu

  10. XYZprinting Nobel 1.0a im Test

    Wie aus einem Guss



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später

The Surge im Test: Frust und Feiern in der Zukunft
The Surge im Test
Frust und Feiern in der Zukunft
  1. Computerspiele und Psyche Wie Computerspieler zu Süchtigen erklärt werden sollen
  2. Wirtschaftssimulation Pizza Connection 3 wird gebacken
  3. Mobile-Games-Auslese Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn

Vernetzte Hörgeräte und Hearables: Ich filter mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt
Vernetzte Hörgeräte und Hearables
Ich filter mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt
  1. Polar Fitnesstracker A370 mit Tiefschlaf- und Pulsmessung
  2. The Dash Pro Bragis Drahtlos-Ohrstöpsel können jetzt auch übersetzen
  3. Beddit Apple kauft Schlaf-Tracker-Hersteller

  1. Re: Das wird kaum was...

    tingelchen | 14:59

  2. Re: 20kW Leistung... was ein Witz sowas überhaupt...

    Hugo21 | 14:56

  3. Re: immerhin sie merken was abgeht

    tingelchen | 14:53

  4. Re: Als Bestandeskunde...

    bbk | 14:53

  5. mehr Code => mehr Fehler

    Nikolai | 14:49


  1. 15:07

  2. 14:39

  3. 14:20

  4. 14:08

  5. 14:00

  6. 13:56

  7. 13:09

  8. 12:45


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel