Abo
  • Services:

Flugroboter: FAA testet Alltagstauglichkeit von Drohnen

Die US-Flugaufsichtsbehörde FAA hat sechs Standorte bekanntgegeben, an denen sie verschiedene Aspekte des unbemannten Drohnenflugs testen will. Unter anderen werden klimatische Auswirkungen, geografische Besonderheiten und die Auswirkungen auf den allgemeinen Flugbetrieb untersucht.

Artikel veröffentlicht am ,
Tests der FAA sollen überprüfen, inwieweit sich Drohnen wie die Paket-Drohne der Deutschen Post in den Luftraum integrieren lassen.
Tests der FAA sollen überprüfen, inwieweit sich Drohnen wie die Paket-Drohne der Deutschen Post in den Luftraum integrieren lassen. (Bild: Andreas Rentz/Getty Images)

Die US-Flugaufsichtsbehörde FAA (Federal Aviation Administration) wird künftig an sechs Standorten innerhalb der USA verschiedene Aspekte des Drohnenflugs erforschen. Dabei sollen neben klimatischen und geografischen Bedingungen auch Sicherheitsaspekte und die Abstimmung mit dem allgemeinen Flugverkehr untersucht werden. Auf diese Weise will die FAA ihr Ziel voranbringen, unbemannte Drohnen in den Luftverkehr zu integrieren.

  • Die aktuellen Testinstitutionen der FAA (Bild: FAA)
Die aktuellen Testinstitutionen der FAA (Bild: FAA)
Stellenmarkt
  1. Fachhochschule Südwestfalen, Hagen bei Dortmund
  2. BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin

Die sechs Standorte verteilen sich auf unterschiedliche Klima- und Landschaftszonen der USA: Alaska, Texas, Virginia, Nevada, den Staat New York und North Dakota. Die Tests werden dabei von unterschiedlichen Institutionen durchgeführt, die Aufgaben betreffen alle möglichen Aspekte der Sicherheit und Luftraumintegration von Drohnen und sind klar aufgeteilt.

Klima- und Sicherheitstests

Die Universität von Alaska wird in insgesamt sieben Klimazonen in Alaska, Oregon und Hawaii die Auswirkungen des Wetters auf unbemannte Drohnen untersuchen. Dabei sollen Standardvorschriften für die Navigation und die staatliche Überwachung entwickelt werden. Die Texas-A&M-Universität in Corpus Christi soll Sicherheitsbestimmungen und -protokolle für die Lufttauglichkeit entwerfen.

Der Staat von Nevada wird Voraussetzungen für die Zertifizierung und Benutzungsstandards für Drohnen entwerfen. Auch die Integration von unbemannten Drohnen in den bestehenden Flugverkehr soll untersucht werden. Die Staatsuniversität von Virgina plant, Sicherheitsrisiken zu identifizieren und Ausfallanalysen zu betreiben.

Der Grifiss International Airport in New York soll untersuchen, wie Drohnen in den überfüllten Luftraum der nordöstlichen USA integriert werden können, und dementsprechende Sicherheitskonzepte entwerfen. Das North Dakota Department of Commerce untersucht menschliche Faktoren und soll Daten bezüglich der Lufttauglichkeit sammeln.

Tests laufen bis 2017

Die Betreiber der Testeinrichtungen sind dazu verpflichtet, die staatlichen Voraussetzungen zum Datenschutz einzuhalten und die entsprechenden Richtlinien öffentlich zu machen. Den aktuellen Planungen zufolge sollen die Tests bis zum 13. Februar 2017 durchgeführt werden.

Drohnen könnten künftig eine stärkere Rolle im Alltag spielen. Sowohl Amazon als auch die Deutsche Post haben Pläne, eine Auslieferung von Paketen mit Hilfe unbemannter Drohnen zu erforschen. Eine Post-Drohne hat bereits testweise eine Sendung mit Medikamenten ausgeliefert.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. 119,90€

Folgen Sie uns
       


Artifact - Fazit

Valve schuldet der Spielerschaft eigentlich noch Half-Life 3. Das Unternehmen will aber anscheinend dafür erst einmal genügend Geld durch das neue Sammelkartenspiel Artifact sammeln.

Artifact - Fazit Video aufrufen
Yuneec H520: 3D-Modell aus der Drohne
Yuneec H520
3D-Modell aus der Drohne

Multikopter werden zunehmend auch kommerziell verwendet. Vor allem machen die Drohnen Luftbilder und Inspektionsflüge und vermessen. Wir haben in der Praxis getestet, wie gut das mit dem Yuneec H520 funktioniert.
Von Dirk Koller


    Requiem zur Cebit: Es war einmal die beste Messe
    Requiem zur Cebit
    Es war einmal die beste Messe

    Nach 33 Jahren ist Schluss mit der Cebit und das ist mehr als schade. Wir waren dabei, als sie noch nicht nur die größte, sondern auch die beste Messe der Welt war - und haben dann erlebt, wie Trends verschlafen wurden. Ein Nachruf.
    Von Nico Ernst

    1. IT-Messe Die Cebit wird eingestellt

    IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
    IMHO
    Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

    Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
    Ein IMHO von Michael Wieczorek

    1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
    2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
    3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

      •  /