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Der neue Katzenroboter Cheetah-Cub Robot
Der neue Katzenroboter Cheetah-Cub Robot (Bild: EPFL/Screenshot: Golem.de)

Robotik: Schneller Roboter mit Katzenbeinen

Der neue Katzenroboter Cheetah-Cub Robot
Der neue Katzenroboter Cheetah-Cub Robot (Bild: EPFL/Screenshot: Golem.de)

Forscher in der Schweiz haben einen kleinen, schnellen und leichten Roboter gebaut, der sich durch seine federnden Beine besonders gut für unebenes Gelände eignen soll. Seine Motorik ist der einer Katze nachempfunden.

Wissenschaftler des Biorobotiklabors der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (École Polytechnique Fédérale de Lausanne, EPFL) haben einen neuen Roboter konstruiert. Der ungefähr unterarmlange Cheetah-Cub Robot hat vier Beine mit Federgelenken und separaten Motoren, die die Muskelfunktion simulieren sollen. Aufgrund dieser Beinkonstruktion soll der Roboter hohe Geschwindigkeiten erreichen. Seine Bewegungen sind dabei denen einer Hauskatze nachempfunden.

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Die Beine des Katzenroboters haben drei Segmente. Die Aktoren in den Beinen erzeugen zusammen mit den Federgelenken einen wippenden, federnden Gang, der dem einer Katze ähnelt. Laut den Forschern soll der Cheetah-Cub Robot durch diese Konstruktion, verbunden mit Autostabilisationstechniken, auch bei hohen Geschwindigkeiten sehr stabil laufen können. "Dadurch ist der Roboter autonomer als andere", sagt Alexander Sprowitz vom Biorobotiklabor der EPFL.

Laut der Forscher ist der Cheetah-Cub Robot der schnellste Roboter in der Kategorie der vierbeinigen Roboter unter 30 Kilogramm. Während der Tests legte er das Siebenfache seiner Körperlänge in der Sekunde zurück. Dank der elastischen Beine soll sich der Katzenroboter besonders gut für unebenes Terrain eignen. Die EPFL-Wissenschaftler geben an, dass Hindernisse bis zu 20 Prozent seiner Höhe für den Roboter kein Problem seien.

Einsatz in Katastrophengebieten geplant

Langfristig wollen die Macher des Cheetah-Cub Robots diesen für Sucheinsätze einsetzen, bei denen ein schneller, wendiger und kleiner Roboter erforderlich ist. Für Auke Ijspeert, Leiter des Biorobotik-Labors, sind Such- und Rettungsmissionen in Katastrophengebieten ein möglicher Einsatzort. Momentan ist der Katzenroboter aber noch in der Entwicklungsphase.


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0xDEADC0DE 18. Jun 2013

Natürlich sind sie es, denn "Intelligenz" ist eine Frage der Definition. Ein Roboter...

0xDEADC0DE 18. Jun 2013

Als wäre das nicht schon vor Jahrzehnten gegangen, mit ferngesteuerten Autos, Flugzeugen...

0xDEADC0DE 17. Jun 2013

Mich wundert es eher, dass manche Dinge auf eine Waagschale werfen und selbst nicht...



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