Abo
  • Services:

Roboter: Nanoroboter aus DNA sollen Arznei ausliefern

Wissenschaftler aus Dänemark, Italien und den USA haben aus DNA kleine Käfige gebaut, die als Nanotransportmittel dienen sollen. Mit ihrer Hilfe sollen Medikamente künftig an bestimmte Zellen im Körper ausgeliefert werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Nanokäfig: Öffnen und Schließen unter Einwirkung von Temperatur
Nanokäfig: Öffnen und Schließen unter Einwirkung von Temperatur (Bild: Sissel Juul/Duke University)

Wissenschaftler aus Europa und den USA haben Nanoroboter aus Desoxyribonukleinsäure (Deoxyribonucleic Acid, DNA) konstruiert. Die DNA-Roboter kapseln Enzyme ein und transportieren diese durch den Körper. An der Studie waren Forscher von der Universität Aarhus in Dänemark, der Universität von Rom sowie der Duke-Universität in Durham im US-Bundesstaat North Carolina beteiligt.

Stellenmarkt
  1. ENERCON GmbH, Bremen, Aurich, Kiel
  2. Hays AG, Offenbach

Der Nanoroboter besteht aus acht DNA-Molekülen, die die Forscher aus Molekülen aus dem menschlichen Körper geschaffen haben. Werden diese zusammengebracht, organisieren sie sich automatisch zu einem Nanokäfig. Darin sollen Enzyme eingefangen werden.

Öffnen bei Wärme

Durch Veränderung der Temperatur kann der Käfig geöffnet und geschlossen werden: Bei einer Temperatur von 37 Grad - also in etwa Körpertemperatur - öffne sich der Käfig, schreiben die Forscher in der Fachzeitschrift ACS Nano. Dann könne ein Enzym in den Käfig bugsiert werden.

Bedingung ist, dass das einzufangende Molekül kleiner ist als der Käfig, aber größer als die Öffnung zwischen den aus DNA-Strängen bestehenden Gitterstäben. Bei den Tests verwendeten die Forscher Meerrettichperoxidase (Horseradish Peroxidase, HRP), da dessen Aktivitäten leicht zu verfolgen sind.

Schließen bei Kälte

Wird der Nanokäfig dann auf 4 Grad gekühlt, schließt er sich um das HRP. Und ebenso öffnet er sich wieder, wenn die Umgebungstemperatur steigt. Das HRP behielt seine Eigenschaften, während es in dem Käfig eingeschlossen war. Es reagierte also mit Molekülen, die klein genug waren, in den Käfig einzudringen. Die Forscher konnten zudem in Kulturen nachweisen, dass der Nanokäfig mit seiner Ladung von Zellen absorbiert wird.

Anwendungsgebiet für die DNA-Nanoroboter wird die Medizin sein: Sie sollen Arzneimittel im Körper transportieren. Das Medikament soll direkt an die erkrankten Zellen ausgeliefert werden, was dessen Wirkung beschleunigen und die Nebenwirkungen verringern soll.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1.299,00€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

sskora 03. Dez 2013

Ich frage mich nur, wie der käfig geschlossen bleibt, sobald er den körper betritt, wo ja...


Folgen Sie uns
       


Hitman 2 - Fazit

Wer ist Agent 47 - und warum ist er so ein perfekter Auftragskiller? Einer Antwort kommen Spieler auch in Hitman 2 unter Umständen nicht näher, dafür erleben sie mit dem Glatzkopf aber spannend und komplexe Abenteuer in schön gestalteten, sehr aufwendigen Einsätzen.

Hitman 2 - Fazit Video aufrufen
Gaming-Tastaturen im Test: Neue Switches für Gamer und Tipper
Gaming-Tastaturen im Test
Neue Switches für Gamer und Tipper

Corsair und Roccat haben neue Gaming-Tastaturen auf den Markt gebracht, die sich vor allem durch ihre Switches auszeichnen. Im Test zeigt sich, dass Roccats Titan Switch besser zum normalen Tippen geeignet ist, aber nicht an die Geschwindigkeit des Corsair-exklusiven Cherry-Switches herankommt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Azio RCK Retrotastatur wechselt zwischen Mac und Windows-Layout
  2. OLKB Planck im Test Winzig, gerade, programmierbar - gut!
  3. Alte gegen neue Model M Wenn die Knickfedern wohlig klackern

Mars Insight: Nasa hofft auf Langeweile auf dem Mars
Mars Insight
Nasa hofft auf Langeweile auf dem Mars

Bei der Frage, wie es im Inneren des Mars aussieht, kann eine Raumsonde keine spektakuläre Landschaft gebrauchen. Eine möglichst langweilige Sandwüste wäre den beteiligten Wissenschaftlern am liebsten. Der Nasa-Livestream zeigte ab 20 Uhr MEZ, dass die Suche nach der perfekten Langeweile tatsächlich gelang.

  1. Astronomie Flüssiges Wasser auf dem Mars war Messfehler
  2. Mars Die Nasa gibt den Rover nicht auf
  3. Raumfahrt Terraforming des Mars ist mit heutiger Technik nicht möglich

Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
Drahtlos-Headsets im Test
Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
  2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
  3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

    •  /