Ein alter Flachbettscanner, ein Raspberry Pi und etwas Bastelgeschick benötigte Programmierer David Hunt, um Makros mit beliebiger Schärfentiefe fotografieren zu können. Dafür wird die Kamera in winzigen Schritten vom Scannerschlitten befördert.
Das aktuelle Bodhi Linux 2.2.0 nutzt die finale Version von Enlightenment E17. Darüber hinaus bietet es einen Nicht-PAE-Kernel und lässt sich nun auch einfach auf USB-Sticks schreiben.
Windows 8, Apple und Android waren 2012 die meisten gelesenen Themen auf Golem.de. In den Top Ten der meistgelesenen Artikel findet sich aber auch eine kleine Überraschung.
29C3 Geht es nach Alexis Wiasmitinow, benötigen wir in Zukunft nur noch ein einziges Küchengerät, das alles kann und das Essen weitgehend automatisch und frisch zubereitet: Everycook.
Das mittlerweile zu Digia gehörende C++-Framework Qt 5 ist fertig. Die neue Version der Trolltech und später von Nokia entwickelten Bibliothek soll demnächst auch die Entwicklung von Android- und iOS-Apps erlauben.
Die offene Laptop-Platine Novena mit einem Quadcore-Prozessor von ARM und Schnittstellen für Hacker hat der Chumby-Mitbegründer Andrew "Bunnie" Huang präsentiert. Das Layout der Platine hat er bereits freigegeben.
Das Elastix-Team hat seine auf Asterisk basierende Telefonanlagensoftware für das Raspberry Pi portiert. Damit lässt sich die Miniplatine unter anderem als PBX-Anlage für SIP oder IAX nutzen.
Von ARM erhält Linux 3.7 Patches für 64-Bit-Versionen künftiger ARM-CPUs. Außerdem bringt der aktuelle Kernel NAT für IPv6 mit. Weitere Anpassungen sind in das SoC des Raspberry Pi eingeflossen. Kernel-Module können signiert werden.
Update Der Ninja Block ist wieder da, diesmal in der Version 2.0 mit vier ebenfalls batteriebetriebenen Funksensoren zum Überwachen und Steuern der Wohnung. Wie beim Vorgänger gibt es diesmal eine limitierte Vorbestellaktion - allerdings ohne Kickstarter.
Mit einiger Verspätung kann nun auch das kleine Model A des Raspberry Pi hergestellt werden. Die große Nachfrage nach dem Model B verhinderte bisher die Produktion.
Die Entwickler vom Qt-Projekt rechnen noch im Dezember 2012 mit einer Veröffentlichung des Qt-Frameworks 5. Gegenwärtig wird der Code auf drei Entwicklungszweige verteilt. Die komplette Übernahme von Qt durch Digia hatte den Erscheinungstermin verzögert.
Nur vier Wochen nach der Veröffentlichung von OpenELEC 2.0 haben die Entwickler eine erste Beta des Nachfolgers 3.0 präsentiert. Darin ist die aktuelle Version 12 des XBMC enthalten. Es ist die erste offiziell unterstützte Version für das Raspberry Pi.
Die Minecraft: Pocket Edition kommt auf das Raspberry Pi. Mojang will damit auf dem Lern- und Bastelcomputer nicht nur unterhalten, sondern Nachwuchsprogrammierer dazu ermuntern, den Code zu modifizieren.
In einem Video wird ein erster Prototyp der für das Raspberry Pi entwickelten Kamera gezeigt. Sie soll eine Auflösung von 5 Megapixeln haben und Videos aufnehmen können.
Update David Braben mag keine Zwischensequenzen, keine vorgegebenen Geschichten. Von Chris Roberts' Star Citizen wird sich Brabens Elite: Dangerous deshalb wohl auch in vielerlei Hinsicht stark unterscheiden.
Mit der Platine Alamode lässt sich der reichhaltige Fundus von Erweiterungsplatinen für das Arduino auch mit dem Raspberry Pi nutzen. Das Alamode wird auf die GPIO-Schnittstelle gesteckt.
Der Megaklassiker Elite soll endlich eine weitere Fortsetzung bekommen - mit prächtiger Grafik und einem zeitgemäßen Multiplayermodus. Bei der Entwicklung von Elite Dangerous setzt David Braben auch auf prozedurale Technologie.
Ein britisches Unternehmen macht Kleinstcomputer zu Minispielhallenautomaten mit leuchtenden Joysticks. Die beiden Gehäuse Picade und Picade Mini werden voraussichtlich nicht nur Raspberry-Pi-Boards beherbergen können.
Für den Raspberry Pi gibt es nun auch einen Basic-Interpreter. Tinybasic One soll mehr Leuten die Beschäftigung mit der für die Lehre und für Hobbyprojekte entwickelten Minicomputer-Platine ermöglichen - inklusive abschaltbarem Goto-Befehl.
Nach der Freigabe zumindest von Teilen des Grafiktreibers für das Raspberry Pi haben sich einige Open-Source-Entwickler zu Wort gemeldet. Es handele sich lediglich um einen Wrapper, kritisieren sie - in mitunter drastischen Worten.
Bis auf eine kleine Firmware ist der Grafiktreiber für das Raspberry Pi unter der BSD-Lizenz veröffentlicht worden. Damit soll es Entwicklern leichter gemacht werden, ihre Betriebssysteme für den kleinen Rechner zu portieren.
Die Unix-basierte Distribution NetBSD ist in Version 6.0 freigegeben worden. Ein neuer Paketfilter ist für Mehrkernsysteme optimiert und ein Modul-Framework lädt Kernelmodule automatisch in der richtigen Reihenfolge. Außerdem endet die NetBSD-Welt nicht mehr im Jahr 2037.
XBMC baut seine Unterstützung für das Raspberry Pi aus. Der 32-Euro-Bastelcomputer wird damit als vernetzter und HD-fähiger Mediaplayer für das Wohnzimmer interessanter.
Für Amazons neuen Kindle Paperwhite gibt es bereits einen Jailbreak. Er basiert auf einem Kindle-Touch-Hack und eröffnet neue Anwendungsgebiete für den E-Book-Reader.
Man nehme einen billigen Mikrocontroller, einen Nintendo-Controller, etwas Anleitung durch erfahrene Hacker - und heraus soll eine Spielekonsole kommen. Das ist die Idee des neuen u23-Wettbewerbs des Chaos Computer Clubs.
Das Hackberry-Board bietet eine in der Standardversion schnellere CPU und mehr Arbeitsspeicher als das Raspberry Pi. Mit bis zu 65 US-Dollar ist es aber auch deutlich teurer.
Einen Bildungsroboter für zehn US-Dollar zu bauen, war die Vorgabe eines Designwettbewerbs der Organisation African Robots Network. Die Gewinner in drei Kategorien wurden jetzt bekanntgegeben.
Mit einem Münzeinwurf, einem LCD und einem Thermodrucker wird das Raspberry Pi zu einem Wahrsager. Die Weisheiten stammen dabei aus den diversen Fortune-Datenbanken für Linux.
Künftig lässt sich das Raspberry Pi auch ohne Garantieverlust übertakten. Der Cpufreq-Treiber sorgt dafür, dass die CPU nicht überhitzt. Die Übertaktungsrate lässt sich in der Textdatei config.txt festlegen.
An der Universität von Southampton hat ein Team 64 Raspberry-Pi-Computer zu einem Supercomputer zusammengeschlossen. Sie sind in einem Rack aus Lego untergebracht.
Wer den E-Book-Reader Kindle 3 mit auf Reisen nimmt, kann ihn als Bildschirm für sein Raspberry Pi nutzen. Zusammen mit einer Tastatur lassen sich die beiden Geräte in einen portablen Rechner verwandeln.
Das Raspberry-Pi-Projekt wird künftig in Wales produziert: Eine Fertigungsanlage von Sony wird die Produktion der kleinen Platine aufnehmen. Dort soll der größte Teil der nächsten Raspberry Pi entstehen.
Die Entwicklerplatine Raspberry Pi wird demnächst in einer aktualisierten Version erhältlich sein, auf der kleine Fehler behoben worden sind. Außerdem hat die Platine Löcher zum Fixieren mit Schrauben.
Das Cubieboard ist etwa so groß wie das Raspberry Pi, hat aber eine schnellere CPU und mehr Arbeitsspeicher. Es soll 49 US-Dollar kosten. Wann es verfügbar sein wird, ist noch unklar.
Das Qt-Team hat eine erste Beta von Qt 5.0 veröffentlicht. Die Entwicklung zog sich zwischenzeitlich immer weiter hin, das freie Qt-Project wurde gegründet, und Nokia hat Qt an Digia verkauft.
Die dezentralen Mini-Server Freedom Boxes sollen Nutzern einen sicheren und freien Zugang zum Internet bieten. Erstmals steht ein Test-Image der Software bereit.
Anwender können Einzellizenzen für Mpeg2- und VC1-Codecs bei der Raspberry Pi Foundation erwerben. Der H.264-Codec kann kostenlos genutzt werden. Die Verkaufszahlen für das Raspberry Pi übertreffen bei weitem die Erwartungen der Stiftung.
Wir müssten den Code Europas neu schreiben, fordert Paco Ragageles, der Initiator der diesjährigen Campus Party Europe 2012, die erstmals in Deutschland stattfindet. Das Publikum ist international und muss kalt duschen.
Fotograf und Hardwarebastler David Hunt hat in den Akkugriff seiner Canon 5D Mark II ein Raspberry Pi eingebaut, mit dem er seine Bilder über WLAN und Ethernet aus der Kamera an einen Rechner schicken kann. Doch das dürfte erst der Anfang dessen sein, was mit der Verbindung aus Raspberry Pi und Kamera möglich ist.
Oracle veröffentlicht das mittlerweile sechste Update für Java SE 7. Erstmals bietet Oracle Java nun auch für Mac OS X an, bisher hat Apple das selbst gemacht.
Mit dem Gertboard erhält das Raspberry Pi eine Erweiterungsplatine, die unter anderem für die Steuerung von Motoren oder LEDs eingesetzt werden kann. Sie ist als Bausatz erhältlich.
Entwickler arbeiten an einer Portierung von Android 4 alias Ice Cream Sandwich für das Raspberry Pi. Video und hardwarebeschleunigte Grafik funktionieren bereits, an der Tonausgabe hapert es noch.
Die Distribution Raspbian soll das Raspberry Pi deutlich beschleunigen. Anders als mit dem bisherige Debian-Image kann mit Raspbian auch die Gleitkomma-Einheit des Minirechners genutzt werden.
Das XBMC-Team entwickelt sein freies Media-Center für Android. Bislang gibt es nur den Quellcode. Später soll XBMC auf Tablets sowie Settopgeräten und sogar auf Smartphones laufen.
Wem das Raspberry Pi zu langsam ist, dem könnte die Entwicklerplatine Odroid-X gefallen. Die hat die Vierkern-CPU Exynos, die auch in Samsungs Galaxy S3 zum Einsatz kommt.
Das Raspberry Pi geht in die Massenproduktion. Wir haben uns die verschiedenen Einsatzgebiete der kleinen Platine angeschaut. Mit dem Rechner zu basteln macht Spaß, erfordert aber reichlich Geduld.