Raspbmc 1.0: Mediacenter-Distro für das Raspberry Pi
Vor knapp über einem Jahr ist die Linux-Distribution Raspbmc entstanden, um XBMC für das Raspberry Pi anzubieten. Nun ist die Debian-basierte Distribution erstmals in einer stabilen Version erschienen(öffnet im neuen Fenster), die das vor kurzem veröffentlichte XBMC 12 als Grundlage für die Multimediafunktionen nutzt.
Raspbmc soll sich einfach auf einer SD-Karte oder einem USB-Stick installieren lassen und spielt Updates automatisch ein. Außerdem unterstützt die Distribution die Wiedergabe von Medien in 1080p. Über das Netzwerk lassen sich NFS-, SMB- oder auch FTP-Shares einbinden und mit der Unterstützung von Airplay und Airtunes lassen sich Medien von Apples iOS-Geräten an das Raspberry Pi streamen.
Um Mpeg2- und VC-1-Medien per Hardware zu decodieren, können Nutzer die Lizenzen für etwa 3 Euro beziehungsweise etwa 1,50 Euro erwerben. Den H.264-Codec können alle Besitzer des Raspberry Pi kostenlos nutzen.
Zur Installation(öffnet im neuen Fenster) bietet das Projekt ein komplettes Image sowie eines zur Netzwerkinstallation an. Für Mac OS X und Linux steht darüber hinaus ein Python-Skript bereit(öffnet im neuen Fenster), für Windows gibt es einen grafischen Installer(öffnet im neuen Fenster).
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