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Raspbmc 1.0: Mediacenter-Distro für das Raspberry Pi

Mit XBMC 12 wird das Raspberry Pi offiziell als Hardwareplattform unterstützt. Nun ist die Mediacenter-Distribution Raspbmc erstmals stabil für das Board erschienen.
/ Sebastian Grüner
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Der Windows-Installer für Raspbmc (Bild: Raspbmc)
Der Windows-Installer für Raspbmc Bild: Raspbmc

Vor knapp über einem Jahr ist die Linux-Distribution Raspbmc entstanden, um XBMC für das Raspberry Pi anzubieten. Nun ist die Debian-basierte Distribution erstmals in einer stabilen Version erschienen(öffnet im neuen Fenster) , die das vor kurzem veröffentlichte XBMC 12 als Grundlage für die Multimediafunktionen nutzt.

Raspbmc soll sich einfach auf einer SD-Karte oder einem USB-Stick installieren lassen und spielt Updates automatisch ein. Außerdem unterstützt die Distribution die Wiedergabe von Medien in 1080p. Über das Netzwerk lassen sich NFS-, SMB- oder auch FTP-Shares einbinden und mit der Unterstützung von Airplay und Airtunes lassen sich Medien von Apples iOS-Geräten an das Raspberry Pi streamen.

Um Mpeg2- und VC-1-Medien per Hardware zu decodieren , können Nutzer die Lizenzen für etwa 3 Euro beziehungsweise etwa 1,50 Euro erwerben. Den H.264-Codec können alle Besitzer des Raspberry Pi kostenlos nutzen.

Zur Installation(öffnet im neuen Fenster) bietet das Projekt ein komplettes Image sowie eines zur Netzwerkinstallation an. Für Mac OS X und Linux steht darüber hinaus ein Python-Skript bereit(öffnet im neuen Fenster) , für Windows gibt es einen grafischen Installer(öffnet im neuen Fenster) .


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