Miniplatine: Raspberry Pi mit der Wiimote steuern

Mit einem Bluetooth-Adapter und einer Python-Bibliothek lässt sich das Raspberry Pi mit einer Wiimote nutzen. Gertboard-Erfinder Gert van Loo hat damit per Fernsteuerung Ventilatoren aktiviert oder gegen ein Blechgefäß geklopft.

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Die Fahne wird über das Raspberry Pi, das Gertboard und die Wiimote gesteuert.
Die Fahne wird über das Raspberry Pi, das Gertboard und die Wiimote gesteuert. (Bild: Gert van Loo/Raspi.tv)

Mit der Wiimote und einem Raspberry Pi lassen sich Winkelemente bewegen, Blechgefäße als Schlaginstrumente nutzen oder einfache Ventilatoren ein- und ausschalten - per Fernsteuerung. Gert van Loo hat dazu dem Raspberry Pi einen Bluetooth-Empfänger spendiert und sein Gertboard für die mechanische Steuerung verwendet. Herausgekommen ist ein Sammelsurium an beweglichen Elementen mit mehr oder weniger sinnvollen Aufgaben.

 
Video: Ein mit der Wiimote ferngesteuertes Raspberry Pi in Aktion
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Van Loo hat dazu die Arbeit des Entwicklers Matt Hawkins verwendet, dem es gelang, eine Wiimote an das Raspberry Pi anzuschließen. Hawkins nutzt dafür die Python-Bibliothek Cwiid von Donnie Smith, die die Eingaben der Wiimote über Bluetooth abfängt. Mit einem Python-Skript lassen sich die Tasteneingaben dann nutzen.

Mechanische Steuerung mit dem Gertboard

In seinem Experiment hat van Loo sein Gertboard an das Raspberry angeschlossen. Es wird über ein Flachbandkabel an die Miniplatine angeschlossen und lässt sich als Steuerungseinheit nutzen, etwa für elektrische Motoren oder Lichtanlagen. Das Gertboard wird mit einem Atmel Atmega Microcontroller mit 28 Pins ausgestattet. Es hat zwölf gepufferte Ausgänge samt LEDs und drei Tastenschalter. Außerdem gibt es zwei Wandler, einen mit zwei Kanälen, der digitale 8-, 10- und 12-Bit-Signale in analoge umwandelt, und einen zweiten 10-Bit-Kanal, der analoge in digitale Signale umwandelt. Für die Ansteuerung von Elektromotoren gibt es einen Anschluss, der 48 Volt und 4 Ampere bereitstellt.

Das Wiimote habe elf Schalter, schreibt van Loo. Wem das nicht genüge, der könne sie auch kombinieren und käme theoretisch auf 55 verschiedene Zweierkombinationen; einige Tastenkombinationen funktionierten nicht. Wem das noch immer nicht ausreiche, der könne auch Kombinationen aus drei Schaltern verwenden.

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Van Loos experimenteller Aufbau ist im eingebetteten Video zu sehen. Es erinnert an einige Animationssequenzen aus Monty Pythons Fernsehserie Flying Circus.

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