Picade (Mini): Raspberry Pi als Minispielautomat

Ein britisches Unternehmen macht Kleinstcomputer zu Minispielhallenautomaten mit leuchtenden Joysticks. Die beiden Gehäuse Picade und Picade Mini werden voraussichtlich nicht nur Raspberry-Pi-Boards beherbergen können.

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Mit Picade wird ein Raspberry Pi zum Arcade-Automaten.
Mit Picade wird ein Raspberry Pi zum Arcade-Automaten. (Bild: Kickstarter/Pimoroni)

Picade und Picade Mini sind zwei Spielhallenmaschinen nachempfundene Gehäuse für kleine Computerplatinen wie den Raspberry Pi. Insbesondere der günstige Raspberry Pi, eigentlich entworfen als Mikrocomputer für Lernprojekte, erfreut sich bei Retrogamern großer Beliebtheit, da er genügend Leistung für die Emulation von Spieleklassikern aus der 8-Bit- und 16-Bit-Ära mit sich bringt.

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Beide in Einzelteilen gelieferten Picade-Gehäuse verfügen über einen Joystick, vier (Picade Mini) bis sechs Druckknöpfe, Verstärker, Lautsprecher und Halterungen sowie Treiberboards für die mitgelieferten LCD-Panels. Zum Zusammenbau werden laut Pimoroni lediglich Schraubendreher und eine Kombizange benötigt - gelötet werden muss nicht. Etwa eine Stunde soll der Zusammenbau dauern.

Joystick und Buttons sind beleuchtet; die integrierten LEDs lassen sich über die GPIO-Schnittstelle programmieren. Das Picade Mini wird mindestens mit einem LC-Display mit 8-Zoll- und das Picade mindestens eines mit 12-Zoll-Bilddiagonale geliefert. Wird gerade nicht gespielt, können der Picade und der Picade Mini als externe VGA-Bildschirme verwendet werden.

Erstes Kickstarter-UK-Projekt

Picade ist das erste Projekt, das beim neuen britischen Kickstarter an den Start gegangen ist - Kickstarter-Nutzer bekommen das aber nur an den Pfund-Preisen neben den Unterstützungsoptionen mit. Hinter dem Projekt steckt das 2012 gegründete britische Unternehmen Pimoroni, das bereits Produktionserfahrungen gesammelt hat; das Startup stellt das farbenfrohe Raspberry-Pi-Gehäuse Pibow her, von dem weltweit bereits über 15.000 Stück verkauft worden sein sollen.

  • Picade Mini - Prototyp für Raspberry Pi (Bild: Pimoroni)
  • Picade Mini - der lackierte Prototyp in der Mitte wird gerade als VGA-Monitor genutzt. (Bild: Pimoroni)
  • Picade - die Spezifikationen des Picade und des Picade Mini (Bild: Pimoroni)
  • Picade/Picade Mini - der Zusammenbau des eigenen Raspberry-Pi-Spielesystems soll etwa eine Stunde dauern. (Bild: Pimoroni)
Picade Mini - Prototyp für Raspberry Pi (Bild: Pimoroni)

Die Basisfinanzierung von Picade und Picade Mini ist bereits erreicht: Anstelle der angepeilten rund 33.000 britischen Pfund - umgerechnet etwa 41.000 Euro - sind wenige Tage nach dem Start bereits über 46.000 Pfund erreicht. Das Geld soll unter anderem in bessere Fertigungsmaschinen gesteckt werden.

Ab etwa 49.000 Pfund kommen Verzierungen im Retro-Look hinzu und ab knapp 66.000 Pfund will das Team auch andere Platinen wie etwa das Beaglebone, Pandaboard sowie PC-Mainboards im Mini-ITX-Format mit seinen beiden Gehäusen unterstützen.

Im Moment befinden sich die Picade-Gehäuse im Prototyp-Stadium und sollen noch weiter verbessert werden. Die Auslieferung der ersten hundert Picade- und Picade-Mini-Bausätze an Kickstarter-Unterstützer ist für Februar 2013 geplant. Im März und April 2013 folgen dann weitere Lieferungen an Unterstützer - und schließlich der reguläre Verkauf.

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elgooG 12. Apr 2013

Natürlich und inzwischen habe ich auch schon zwei weitere nachbestellt und bekommen. ;D...

Eckstein 06. Nov 2012

Es gibt für die versch. Systeme soweit ich weiss mittlerweile sogar div. ROMs, welche...

debattierer 06. Nov 2012

Raspberry Pi etwa 50¤ Monitor sicher um die 100¤ Tasten plus Gehäusematerial 25...

oldathen 05. Nov 2012

siehe Infos im Text: http://www.vesalia.de/d_raspberrypi.htm bzw: http://www.vesalia.de...

ck (Golem.de) 05. Nov 2012

Ja, gabs, ist aber bereits beseitigt. :-) Gruß Christian Klaß Golem.de


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