Raspberry Pi: Mpeg2- und VC1-Codecs zum Kauf angeboten

Anwender können Einzellizenzen für Mpeg2- und VC1-Codecs bei der Raspberry Pi Foundation erwerben. Der H.264-Codec kann kostenlos genutzt werden. Die Verkaufszahlen für das Raspberry Pi übertreffen bei weitem die Erwartungen der Stiftung.

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Das Raspberry Pi
Das Raspberry Pi (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Wer das Raspberry Pi als Multimediarechner oder Set-Top-Box einsetzen will, kann künftig eine Einzellizenz für das Abspielen von Mpeg2- und VC1-codierten Videos erwerben, die dann in angepassten Versionen unter anderem von XBMC oder Omxplayer abgespielt werden können. Der H.264-Codec kann kostenlos sowohl für das En- als auch für das Dekodieren genutzt werden, denn die Lizenz dafür erwerben Käufer automatisch mit dem Raspberry Pi.

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Die Lizenzen sind an die eindeutige Seriennummer des Raspberry Pi gebunden. Die Videocore-4-GPU des Broadcom-BCM2835-SoCs auf der kleinen Platine kann sowohl Mpeg2 als auch VC-1 per Hardware decodieren. Die Funktion ist aber bislang nicht freigeschaltet, weil es dafür keine Lizenz gab.

Eine Pauschallizenz für alle Raspberry Pis wäre der Stiftung zu teuer gewesen, heißt es auf der Webseite der Stiftung. Außerdem werden sicher nicht alle Käufer der kleinen Platine mit Bildungsauftrag Mpeg2-Videos abspielen wollen. Genügend Nutzer hätten aber nach dem Codec gefragt, so dass die Stiftung die jetzt bekanntgegebene Lösung anbietet.

Die Mpeg2-Lizenz kostet etwa 3 Euro, während die VC-1-Lizenz etwa 1,50 Euro kostet.

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Außerdem haben Entwickler eine CEC-Bibliothek (Consumer Electronics Control) zusammengestellt, die bereits in die Media-Center-Distributionen Raspbmc, Openelec und Xbian integriert ist. Damit lassen sich über HDMI bis zu zehn Geräte mit einer Fernbedienung steuern.

500.000 Raspberry Pis 2012

Laut Stiftungsmitglied Alan Mycroft übertreffen die Verkaufszahlen alle Erwartungen. Ursprünglich hatte die Stiftung damit gerechnet, 2012 etwa 50.000 der kleinen Rechner zu verkaufen. Stattdessen würden es bis Ende des Jahres über 500.000 sein, sagte Mycroft. Mit dem Überschuss sollten weitere Raspberry Pis produziert und möglicherweise zu günstigeren Preisen beispielsweise in Afrika angeboten werde, sagte Mycroft auf der Campus Party Europe 2012.

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Keto 31. Okt 2013

Also ich steuere XBMC mit der Fernbedienung des Fernsehers (CEC). Wie schon gesagt wurde...

lisgoem8 28. Aug 2012

an so was dachte ich auch dabei :-) möglichst auf unter 1 MBit/s was ungefähr meinem...

H4ndy 27. Aug 2012

Ausschließlich PayPal. Abgebucht wird in GBP, die Euro-Preise im Shop dienen nur der...

H4ndy 27. Aug 2012

H.264-Encoding ist keine Kulanzleistung, sondern wurde schon seit dem ersten Modell von...



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