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Die Artwork von Elite Dangerous erinnert an das erste Elite.
Die Artwork von Elite Dangerous erinnert an das erste Elite. (Bild: Frontier Developments)

David Braben: Galaktische 1,56 Millionen Euro für Elite Dangerous gesucht

Die Artwork von Elite Dangerous erinnert an das erste Elite.
Die Artwork von Elite Dangerous erinnert an das erste Elite. (Bild: Frontier Developments)

Der Megaklassiker Elite soll endlich eine weitere Fortsetzung bekommen - mit prächtiger Grafik und einem zeitgemäßen Multiplayermodus. Bei der Entwicklung von Elite Dangerous setzt David Braben auch auf prozedurale Technologie.

"Ehrlich gesagt, wir hatten über die Jahre eine Reihe von schlechten Starts, wo es nicht so gut voranging wie ich wollte", schreibt der Spieldesigner David Braben auf der Kickstarter-Seite von Elite Dangerous. Er sucht dort nach Unterstützern, die ihm mindestens 1,25 Millionen Pfund (rund 1,56 Millionen Euro) bereitstellen. Screenshots oder gar ein Video von dem Projekt hat Braben noch nicht veröffentlicht.

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Das Weltraumspiel Elite Dangerous soll - ähnlich wie Star Citizen von Chris Roberts - für PC erscheinen und dem Spieler die Möglichkeit geben, ein gewaltiges Universum zu erkunden. Und zwar unter anderem als Händler, Kopfgeldjäger oder Pirat. Ob es in Elite Dangerous eine Kampagne geben wird, scheint noch nicht festzustehen - allerdings deutet Braben an, dass es zumindest eine Art geheimen Weltraumkämpfer-Verbund gibt.

Auf Designentscheidungen sollen Spieler selbst Einfluss nehmen können. Um Mitglied im "Design Decision Forum" zu werden, müssen sie allerdings mindestens 300 US-Dollar über Kickstarter bereitstellen. Neben "prächtiger Grafik" verspricht Braben einen Multiplayermodus, in dem Spieler sich über eine Kombination aus Servern und Peer-to-Peer-Netzwerken zusammenschließen können.

Ein Teil der Inhalte - gemeint ist wohl vor allem das All - soll über prozedurale Entwicklertechnologie entstehen. Das bedeutet, dass nicht ein menschlicher Designer etwa ein Sonnensystem anlegt, sondern dass das Universum weitgehend vom Computer nach definierten Regeln entsteht. Nur so lasse sich das ambitionierte Projekt mit dem über Kickstarter anvisierten Budget überhaupt realisieren, so Braben.

Das erste Elite erschien ab 1984 für eine Reihe von Plattformen, darunter den Commodore C-64 und den Atari ST. Das Programm setzte damals vor allem mit seinem riesigen Weltall neue Maßstäbe und erlaubte deutlich mehr Freiheit als andere Titel. Es folgten unter anderem die Fortsetzungen Frontier: Elite 2 (1993) und Frontier: First Encounters (1995), die beide bei Brabens britisch-kanadischem Entwicklerstudio Frontier Developments entstanden sind. Das Team steckt außerdem hinter einer Reihe kleinerer Programme, zum Beispiel dem Kinect-Kinderspiel Kinectimals. Außerdem hat Braben den Ein-Platinen-Computer Rasperry Pi initiiert und entwickelt.

Wenn alles wie gewünscht verläuft, soll Elite Dangerous im März 2014 fertig sein. Wie bei allen Kickstarter-Projekten gilt: Auch wenn das Projekt vielversprechend aussieht und David Braben einen guten Ruf hat, könnte das Vorhaben in Verzug geraten oder gar scheitern - ohne dass die Kunden ihr Geld wiedersehen.


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vulkman 10. Nov 2012

Elite 1 war das erste Spiel seiner Art und als solches bahnbrechend. Wirklich gut war...

vulkman 10. Nov 2012

Tja, nur die harten kommen innen Garten ;)

irata 07. Nov 2012

Für alle Homecomputer gab es Elite, nur für den 8-Bit Atari nicht. Wir mussten uns mit...

irata 07. Nov 2012

"Will there be a wireframe mode? No, not planned at least. It is a fun idea but it would...

irata 07. Nov 2012

Hab auch in den späten 1980ern an einem Spiel gebastelt. Vielleicht mach ich das ja die...



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