Abo
  • Services:
Anzeige
64 Raspberry Pi in einem Rack aus Lego
64 Raspberry Pi in einem Rack aus Lego (Bild: Simon Cox)

Miniplatine: 64 Raspberry Pi werden zu einem Supercomputer

64 Raspberry Pi in einem Rack aus Lego
64 Raspberry Pi in einem Rack aus Lego (Bild: Simon Cox)

An der Universität von Southampton hat ein Team 64 Raspberry-Pi-Computer zu einem Supercomputer zusammengeschlossen. Sie sind in einem Rack aus Lego untergebracht.

Mit 64 Raspberry Pi haben Studenten der University of Southampton unter der Leitung von Professor Simon Cox einen Superrechner gebaut. Die erste Aufgabe, die der Rechnerverbund zu erledigen hatte, war die Berechnung der Zahl Pi mit 16 Nachkommastellen. Für die Parallelisierung sorgt das Message Passing Interface (MPI), genauer die Software Mpich2. Das Rack baute Cox' sechsjähriger Sohn James aus Legobausteinen.

Anzeige
  • Simon Cox und sein Sohn James haben an der Universität von Southampton einen Superrechner aus 64 Raspberry Pi zusammengebaut. (Bild: Simon Cox)
  • Ein einzelner Raspberry Pi (Bild: Simon Cox)
  • Zwei Raspberry Pi in einem Rack aus Lego (Bild: Simon Cox)
  • Der Superrechner aus 64 Raspberry Pi samt Verkabelung (Bild: Simon Cox)
Simon Cox und sein Sohn James haben an der Universität von Southampton einen Superrechner aus 64 Raspberry Pi zusammengebaut. (Bild: Simon Cox)

Insgesamt nutzt der sogenannte Iridis Pi - benannt nach dem Universitätsrechner Iridis - die 64 Prozessoren der Raspberry Pi. Die 64 16-GByte-SD-Karten bieten zusammen eine Speicherkapazität von 1 TByte. Für die Stromversorgung der kleinen Rechner nutzt das Team eine einzige Stromquelle mit 13 Ampere. Der Iridis Pi kostete etwa 3.000 Euro samt Switches, über die die kleinen Rechner im Netzwerk zusammengeschlossen wurden.

Das Experiment soll inspirieren

Der Rechnerverbund sei ein Versuch und solle andere zu Experimenten inspirieren, schreibt Cox. Er sei aber durchaus in der Lage, komplexe Berechnungen zu bewerkstelligen.

Auf den einzelnen Rechnern wurde das für das Raspberry Pi angepasste Debian-Linux Raspbian installiert. Mpich2 ist eine Fortran-Anwendung und muss direkt von der Webseite des Projekts heruntergeladen und kompiliert werden. Die Installation dauerte laut Cox etwa so lange wie die Zubereitung und der Genuss von drei Tassen Tee.

Anleitungen online

Eine detaillierte Anleitung haben Cox und sein Team aus sieben Studenten auf der Universitätswebseite als HTML- und PDF-Datei bereitgestellt.

Die Anleitung zur Installation von Mpich2 stammt ursprünglich von Entwickler Phil Leonard, der sie in seinem Blog dokumentiert hat. Dort stellt der Entwickler Leonard die Software Mpich2 auch als Debian-Paket bereit, das sich allerdings nicht immer installieren lässt. Leonard hat einen Rechnerverbund aus zwei Raspberry Pi zusammengestellt und Benchmarks bei der Berechnung der Zahl Pi ebenfalls mit 16 Nachkommastellen gemacht. Erwartungsgemäß halbierte sich die Berechnung auf zwei zusammengeschlossenen Raspberry Pi von durchschnittlich 1,4 Sekunden auf 0,7 Sekunden.


eye home zur Startseite
katzenpisse 19. Nov 2013

Genauso wenig, wie mit den Raspberrys :-P

George99 17. Sep 2012

Es gibt einen Algorithmus, der dir sagen wir die 10000. bis 10010. Stelle von PI...

derJimmy 16. Sep 2012

Ich glaube, du willst e nicht verstehen - Das Ding wurde in England gebaut, in England...

Muttis_Liebling 16. Sep 2012

könnte man jetzt stark verallgemeinern

topperharley80 15. Sep 2012

Jepp, auch bei RS bestellt. Dann werd ich mal die Bestellung stornieren wenn's bei...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. SCHUFA Holding AG, Wiesbaden
  2. OSRAM GmbH, Garching bei München
  3. Commerz Finanz GmbH, München
  4. TQ-SYSTEMS GMBH, Seefeld nahe München


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 819,00€
  2. und DOOM gratis erhalten
  3. 184,90€ + 3,99€ Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Activision

    Mehr als Hinweise auf Destiny 2 und neues Call of Duty 14

  2. Amazon Go

    Kassenloser Supermarkt scheitert im Praxistest

  3. WLAN-Störerhaftung

    Wie gefährlich sind die Netzsperrenpläne der Regierung?

  4. Pannen-Smartphone

    Samsung will Galaxy Note 7 zurückbringen

  5. WatchOS 3.2 und TVOS 10.2

    Apple Watch mit Kinomodus und Apple TV mit fixem Scrollen

  6. Apple

    MacOS Sierra 10.12.4 mit Nachtschicht-Modus

  7. Apple

    iOS 10.3 in finaler Version erschienen

  8. Videoüberwachung

    Erster Feldversuch mit Gesichtserkennung geplant

  9. Optane Memory

    Intel lässt den Festplatten-Beschleuniger wieder aufleben

  10. Cryptowars

    "Kein geheimer Ort für Terroristen"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Android O im Test: Oreo, Ovomaltine, Orange
Android O im Test
Oreo, Ovomaltine, Orange
  1. Android O Alte Crypto raus und neuer Datenschutz rein
  2. Developer Preview Google veröffentlicht erste Vorschau von Android O
  3. Android O Google will Android intelligenter machen

Buch - Apple intern: "Die behandeln uns wie Sklaven"
Buch - Apple intern
"Die behandeln uns wie Sklaven"
  1. Patentantrag Apple will iPhone ins Macbook stecken
  2. Übernahme Apple kauft iOS-Automatisierungs-Tool Workflow
  3. Instandsetzung Apple macht iPhone-Reparaturen teurer

Lithium-Akkus: Durchbruch verzweifelt gesucht
Lithium-Akkus
Durchbruch verzweifelt gesucht
  1. Super MCharge Smartphone-Akku in 20 Minuten voll geladen
  2. Brandgefahr HP ruft über 100.000 Notebook-Akkus zurück
  3. Brandgefahr Akku mit eingebautem Feuerlöscher

  1. Re: Letzer Absatz: Das Teil soll offline...

    My1 | 10:20

  2. Re: Das ist (auch) kein Elektroauto!!!!!

    Der Spatz | 10:18

  3. Re: Sperren sind Unsinn

    pumok | 10:18

  4. Re: Ist schon der 1. April ?

    daTNT84 | 10:16

  5. Re: Warum nicht einfach den Warekorb identizieren

    Squirrelchen | 10:16


  1. 10:15

  2. 09:45

  3. 09:30

  4. 08:31

  5. 07:35

  6. 00:28

  7. 00:05

  8. 18:55


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel