Asterisk: µElastix macht das Raspberry Pi zur Telefonanlage

μElastix heißt die Portierung der Telefonanlagensoftware Elastix(öffnet im neuen Fenster) auf das Raspberry Pi. Damit lässt sich die Miniplatine beispielsweise als PBX-Anlage oder Faxserver nutzen. Die Version für das Raspberry Pi soll die gleichen Funktionen bieten wie Elastix selbst. Elastix wiederum basiert auf Asterisk und steht unter der GPLv2.
Für den Betrieb auf dem Raspberry Pi wird eine SD-Karte mit mindestens 4 GByte Speicherplatz benötigt. Dort werden zwei Partitionen benötigt. Die erste Boot-Partition muss mindestens 16 MByte groß und mit FAT formatiert sein, der Rest kann für die Root-Partition von μElastix verwendet werden und muss das Dateisystem Ext3 enthalten. Auf den beiden Partitionen werden jeweils die komprimierten Dateien Boot.tar.gz und Rootfs.tar.gz entpackt. Beim ersten Start wird per DHCP eine Adresse zugewiesen.
Elastix als Basis
Die Konfiguration der Telefonanlage erfolgt über ein Webinterface. Zu den mit Elastix verfügbaren Funktionen gehören unter anderem die Unterstützung für IAX und SIP, Voicemail, Voicemail to E-Mail, Telefonkonferenzen und eine Rufumleitung. Außerdem lässt sich Elastix als Fax- E-Mail- oder Instant-Messenging-Server einsetzen.
Elastix verwendet CentOS als Linux-Distribution und greift unter anderem auf Asterisk, FreePBX, Dahdi oder Wanpipe zu.
μElastix steht auf der Webseite des Projekts zum Download bereit(öffnet im neuen Fenster) . Eine Installationsanleitung(öffnet im neuen Fenster) ist dort ebenfalls vorhanden. Der Funktionsumfang von Elastix findet sich dort ebenfalls(öffnet im neuen Fenster) . Ob die Variante für das Raspberry Pi tatsächlich den gleichen Funktionsumfang bietet wie Elastix selbst oder durch Software oder Hardware Einschränkungen hat, ist dort nicht zu erfahren.



