Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Hackberry: Entwickler-Board mit 1.2-GHz-ARM-Prozessor

Das Hackberry-Board bietet eine in der Standardversion schnellere CPU und mehr Arbeitsspeicher als das Raspberry Pi . Mit bis zu 65 US-Dollar ist es aber auch deutlich teurer.
/ Sebastian Grüner
36 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Das Hackberry A10 von Miniand (Bild: Miniand)
Das Hackberry A10 von Miniand Bild: Miniand

Das Hackberry A10 Entwicklerboard(öffnet im neuen Fenster) nutzt einen ARM-Cortex-A8-Prozessor von Allwinner, der mit 1,2 GHz getaktet ist und mit bis zu 1 GByte Arbeitsspeicher sowie einer Mali-400 GPU ausgestattet ist. Damit ist die Hardware leistungsfähiger als beim Raspberry Pi, aber auf einem Level mit ähnlichen Produkten wie dem Cubieboard oder dem Gooseberry Board .

Mit dem Grafikchip lassen sich 1080p über HDMI ausgeben. Auch eine analoge Ausgabe des Bildes über Composite Video ist möglich. Das Hackberry verfügt über zwei USB-A-2.0-Ports, einen Ethernet-Anschluss mit 100 MBit/s sowie WLAN nach IEEE-802.11n-Standard. Zudem bietet die Platine einen Audioeingang über die 3,5-mm-Klinke und eine serielle Schnittstelle mit vier Pins.

Zur Installation des Betriebssystems hat es 4 GByte NAND-Flash, die mittels SD-Karte um 32 GByte erweitert werden können. Als Standardbetriebssystem setzt der Hersteller Miniand auf Android 4.0, via SD-Karte sollen sich aber auch Linux-Distributionen starten lassen, etwa Ubuntu(öffnet im neuen Fenster) .

Das Hackberry gibt es in zwei Versionen: 60 US-Dollar kostet die 512-MByte-RAM-Ausgabe, für 65 US-Dollar, etwa 50 Euro, gibt es die 1-GByte-RAM-Version. Der Hersteller Miniand bietet auch einen weiteren Kleinstrechner mit Android(öffnet im neuen Fenster) an, der nicht viel größer als ein handelsüblicher USB-Stick ist und sich ebenfalls mit Ubuntu betreiben lässt.


Relevante Themen