Um seine Häuser nicht verpfänden zu müssen, legte ein kanadischer Unternehmer Dokumente von 1995 als Beweisstücke vor. Allerdings waren diese in Calibri und Cambria geschrieben - Schriftarten, die erst 2007 verbreitet wurden. Über diesen Fehler konnten bereits andere Fälscher entlarvt werden.
Update Die im Cloud-Einsatz beliebte Datenbank MongoDB hat seit einigen Monaten eine neue Lizenz. Der Hersteller bezeichnet diese als Open Source. Das Team der wichtigen Linux-Distribution Fedora widerspricht nun aber und verbietet die Aufnahme in die eigenen Paketquellen. Ähnliches gilt für RHEL und Debian.
Update Nach der krachenden Niederlage von Premierministerin May im Unterhaus ist völlig offen, ob, wann und wie Großbritannien die EU verlässt. Die IT-Wirtschaft warnt vor einem ungeregelten Brexit Ende März. Die EU-Kommission will dennoch keinen Notfall-Beschluss herbeiführen.
Der Chiphersteller Qualcomm hat im Patentrechtsstreit gegen Apple in Deutschland vorerst verloren. Das Mannheimer Gericht hat Qualcomms Klage abgewiesen - und damit ein weiteres iPhone-Verkaufsverbot in Deutschland abgewendet.
Polen prüft als Verbündeter der USA Beschränkungen für Huawei. Ein Beschäftigter von Huawei war zusammen mit einem Orange-Mitarbeiter wegen des Verdachts der Spionage für China verhaftet worden.
Update Weil Politiker die Zwei-Faktor-Authentifizierung ihrer Accounts bislang meiden, prüft Facebook nun eine Pflicht bei den Europawahlen. Die Bundesregierung erwägt inzwischen eine eingeschränkte Meldepflicht für Sicherheitslücken.
Bislang hat sich der Berliner Senat gegen eine umfangreiche Ausstattung von Laternen mit Ladepunkten von Ubitricity gesperrt. Nun soll ein Pilotprojekt in zwei Bezirken für das Laden von Elektroautos getestet werden.
Die Milliarden für den Glasfaser-Ausbau in Deutschland sollten nicht über den Verkauf der Telekom-Anteile des Bundes finanziert werden. Das Bundesverkehrsministerium sieht dafür keinen Anlass.
Vertragsschlüsse am Telefon müssen künftig per E-Mail oder Brief bestätigt werden. So will es Bundesjustizministerin Katarina Barley. Damit würde auch WAP-Billing-Betrug beendet. Dies wurde bereits häufiger gesetzgeberisch versucht, aber nie vom Bundestag zugestimmt.
Ein Geheimdienstsprecher in Polen hat erklärt, dass die Vorwürfe gegen den verhafteten Huawei-Manager nichts mit dem Unternehmen zu tun hätten. Huawei hat den Verdächtigen entlassen.
Bundeswehr und Nachrichtendienste haben einen großen Bedarf an IT-Experten. Ein neuer Studiengang soll nun Master of Intelligence and Security Studies ausbilden. Auch für die Wirtschaft könnte er künftig offenstehen.
Die Telekom und Politiker mehrerer Parteien wollen Hacker als Folge der illegalen Veröffentlichung der Daten von Prominenten und Politikern strenger bestrafen. Bundesjustizministerin Barley bringt nach dem Politiker-Hack eine Musterfeststellungsklage gegen Twitter und Facebook ins Gespräch.
Keine Ausweitung der Videoüberwachung, Datenschutz als Thema im Schulunterricht: Das sind erste Forderungen des neuen Bundesdatenschutzbeauftragten Ulrich Kelber. Außerdem fordert er das endgültige Aus der Vorratsdatenspeicherung - er hält sie für grundgesetzwidrig.
Die Inhaber der Rechte an Choose-your-own-Adventure-Büchern verklagen Netflix auf eine Millionensumme. Der Film Bandersnatch sei nicht nur durch die unterschiedlichen Enden besonders, sondern verstoße auch gegen Lizenzrechte. Das im Film zu sehende Buch sei Teil des Problems.
Golem-Wochenrückblick Neue Prozessoren, Grafikkarten, Notebooks, TVs und Autos: Das Jahr startet in Las Vegas mit neuer Technik - und in Deutschland mit einem umfassenden Datenleak eines Scriptkiddies auf politischem Feldzug.
Update Auf die Videobilder der Überwachungskameras des Herstellers Ring konnten einem Medienbericht zufolge nicht nur die Eigentümer, sondern auch die Mitarbeiter zugreifen - und Kunden beobachten. Der Hersteller widerspricht allerdings der Darstellung.
Nach dem Bundesrat will nun auch die Bundesregierung die Freifunker steuerlich entlasten. Doch einen genauen Zeitplan für die Gesetzesinitiative gibt es noch nicht.
Er ließ sich bei einem Hack erwischen, vermischte seine Pseudonyme und redete zu viel - Johannes S. hinterließ viele Spuren. Trotzdem brauchte die Polizei offenbar einen Hinweisgeber, um ihn als mutmaßlichen Täter im Politiker-Hack zu überführen.
Huawei hätte beinahe bestimmte Smartphones nicht mehr in Deutschland verkaufen dürfen. Um das zu verhindern, wurde eine Lizenzvereinbarung unterzeichnet.
Update Auch in zweiter Instanz hat Amazon vor Gericht verloren. Der Einkaufsknopf Dash verstößt nach Ansicht des Oberlandesgerichts München gegen geltende Gesetze. Amazon will das Urteil anfechten.
Nicht jede Produktnennung eines Influencers auf Instagram oder Facebook muss mit Hashtags wie #Werbung oder #Ad versehen werden. Das hat jetzt ein Berliner Gericht in einem Fall entschieden, in dem es um selbst gekaufte Kleidung und um Luftballons ging.
Ein polizeibekanntes Skriptkiddie hat offenbar jahrelang unbemerkt Politiker und Prominente ausspähen können und deren Daten veröffentlicht. Welche Konsequenzen sollten für die Sicherheit von Daten aus dem Datenleak gezogen werden?
Ein Mitarbeiter der NSA hatte geheime Daten kopiert. Auf die Schliche kamen ihm die US-Behörden durch einen Tipp von Kaspersky. Der Antivirenspezialist hatte merkwürdige Twitter-Nachrichten erhalten.
Die Bundesnetzagentur hat im vergangenen Jahr den Verkauf und Vertrieb von mehr als 10 Millionen Produkten verboten. Dazu gehören verschiedene Drahtlosgeräte wie Bluetooth-Lautsprecher, Smartwatches, Kopfhörer, Mobiltelefone und auch Drohnen.
Ob eine Person eher mit rechten oder mit linken Parteien sympathisiert - diese Information kann bei der Österreichischen Post gekauft werden. Datenschützer halten das für rechtswidrig.
Der Kabelnetz-Betreiberverband Anga begrüsst die Ankündigungen zu 10 GBit/s im HFC-Netz. Das werde auch Endkunden angeboten, die Testläufe beginnen 2020.
Unternehmen tracken das Verhalten von Nutzern nicht nur beim Surfen im Internet, sondern per WLAN auch im echten Leben: im Supermarkt, im Hotel - und selbst auf der Straße. Ob sie das dürfen, ist juristisch mehr als fraglich.
In mehreren Städten bietet die Telekom nun Super Vectoring. Die Linecards in den Multifunktionsgehäusen des Netzbetreibers wurden gewechselt, der Kunde kann bestellen.
Nach der Aufklärung des Politiker-Hacks will die Bundesregierung ähnliche Vorfälle künftig besser verhindern. Dazu soll eine bessere Aufklärung der Verbraucher vor den Gefahren im Netz gehören. Und ein "IT-Sicherheitskennzeichen".
Die Kabelnetzbetreiber in den USA haben eine Kampagne mit dem Logo 10G gestartet. Eine Datenrate von 10 GBit/s in beide Richtungen ist technisch in den Koaxialnetzen tatsächlich möglich. Eine Verwechslung mit 5G ist beabsichtigt.
Die vielen Kunden ohne LTE-Tarif sind auf veraltete UMTS-Netze angewiesen, die immer größere Lücken aufweisen, weil die Betreiber sie zurückbauen. So könnten die Funklöcher sogar noch größer werden.
2019 wird ein spannendes Jahr für die Elektromobilität. Politik und Autoindustrie stehen in diesem Jahr vor Entwicklungen, die über die Zukunft bestimmen. Doch noch ist die Richtung unklar.
Update Im Zusammenhang mit den geleakten Daten von Politikern und Prominenten ist ein Mann aus Mittelhessen festgenommen worden. Der 20-Jährige hat die Taten gestanden. Schon vor zwei Jahren war er der Polizei wegen ähnlicher Vergehen aufgefallen.
Domain-Registrare müssen Seiten dekonnektieren, wenn sie über urheberrechtsverletzende Inhalte informiert werden. Das hat das Oberlandesgericht Köln zu The Pirate Bay entschieden. Dies gelte, obwohl sie nicht Betreiber der Plattform seien.
Netflix setzt sein Geoblocking gegen Freifunk-Nutzer ein, weil der Betreiber ein VPN nutzt. Unter anderen unterliegt die lokale Flüchtlingshilfe der Sperrung.
Linus Torvalds hat die erste Vorabversion von Linux 5.0 freigegeben. Sicherheit steht abermals im Vordergrund, der AMDGPU bringt Freesync mit und für das Touchscreen der Raspberry Pi Foundation gibt es einen Treiber.
Das Datenleck bei zahlreichen Politikern und Prominenten hat die Bundespolitik aufgeschreckt. Innenminister Seehofer verspricht "volle Transparenz". Grünen-Chef Habeck zieht drastische Konsequenzen.
Update In Heilbronn haben Ermittler die Wohnung eines IT-Sicherheitsspezialisten durchsucht, der nach eigenen Angaben bis vor kurzem noch Kontakt mit dem Verantwortlichen des Datenleaks von Politikern und Prominenten hatte. Er soll aber nur Zeuge im Verfahren sein, kein Verdächtiger.
35C3 Die Standardisierung von Verschlüsselungsverfahren, die Sicherheit vor Quantencomputern bieten, ist nicht einfach. Noch sind viel zu viele Vorschläge im Rennen.
Dem BSI wird vorgeworfen, im Fall des Hacks von Politikern unzureichend reagiert zu haben. Die Behörde erkannte jedoch keinen Zusammenhang zwischen den Hackerangriffen auf mehrere Abgeordnete.
Wer steckt hinter dem Leak persönlicher Daten von Politikern und Promis? Die aufwendige Aufbereitung der Daten lässt eine Nutzung für politische Kampagnen vermuten. Doch ein Youtuber soll dahinter stecken, der lediglich Aufmerksamkeit wollte.
Apple geht gegen das Verkaufsverbot für mehrere ältere iPhone-Modelle in Deutschland vor. Wie bereits angekündigt, hat das Unternehmen Berufung gegen das von Qualcomm erwirkte Urteil eingelegt.
Digitale Assistenten werden bisher kaum in der Öffentlichkeit verwendet. Das will Microsoft mit einem Patent ändern, das spezielles Flüstern erkennt. Das Ziel: Personen in der Nähe sollen die Sprachbefehle nicht belauschen können.
Update Kreditkarteninformationen, Briefe, Unterhaltungen in Chats und andere persönliche Daten von Hunderten von Politikern aus dem Bundestag und von Prominenten sind über Twitter veröffentlicht worden. Der Betreiber des Accounts soll aus Hamburg stammen.
Der Chipkonzern Qualcomm hat in seinem Konflikt mit Apple gut 1,3 Milliarden Euro aufgetrieben, um ein Verkaufsverbot für ältere iPhone-Modelle in Deutschland durchzusetzen. Nun dürfte ein Streit über die Reichweite des Verbots entbrennen.
25 Prozent weniger verlorene Koffer weltweit: Mit Hilfe von RFID-Bändern am Fluggepäck wollen Fluglinien künftig ein besseres Tracking der Fracht ermöglichen. Das spare den Passagieren Nerven und den Airlines Geld - erfordert aber eine umfassende Zusammenarbeit.
Im Jahr 2019 soll das Team der Vollzeit-Entwickler für Thunderbird auf 14 Mitarbeiter steigen. Damit sollen die UI und die Leistung des E-Mail-Clients verbessert werden. Die Integration in die verschiedenen Betriebssysteme und Dienste wie GMail soll ebenso besser werden.