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Elektroauto: Eine Branche vor der Zerreißprobe

2019 wird ein spannendes Jahr für die Elektromobilität. Politik und Autoindustrie stehen in diesem Jahr vor Entwicklungen, die über die Zukunft bestimmen. Doch noch ist die Richtung unklar.

Eine Analyse von Dirk Kunde veröffentlicht am
Bewegt sich die deutsche Autoindustrie schnell genug?
Bewegt sich die deutsche Autoindustrie schnell genug? (Bild: REUTERS/Dondi Tawatao)

In vielen Berichten ist vom Schicksalsjahr 2019 zu lesen. Doch das dürfte übertrieben sein. Nicht ein einzelnes Jahr entscheidet über das Schicksal einer Branche. Doch es wird mit Sicherheit ein spannendes Auto-Jahr: Kunden setzen sich ans Steuer des EQC von Daimler und des E-Tron von Audi. Aus Ideen wird Realität, wenn die Kleinserien-Modelle Life von E-Go und Sion von Sono Motors auf die Straße rollen.

Inhalt:
  1. Elektroauto: Eine Branche vor der Zerreißprobe
  2. Tun die was?
  3. Das Ende der Verbrenner

Jeden Tag kündigen Startups, Zulieferer und Autohersteller weitere elektrische Fahrzeuge an. Elektromobilität beherrscht die Schlagzeilen. Genau hier beginnt die Zerrissenheit, das Einerseits - Andererseits. Zwar sind 26 Prozent mehr neu zugelassene Elektroautos im Jahr 2018 ein großer Sprung. Doch die absoluten Zahlen zeichnen ein anders Bild. Von Januar bis November 2018 wurden laut Kraftfahrtbundesamt 32.226 Elektroautos zugelassen. Zusammen mit den Plugin-Hybriden sind es 61.783. Die neuen Antriebe haben gerade mal einen Marktanteil von zwei Prozent in Deutschland. Das sind nicht mal Kinderschuhe, allerhöchstens Babysocken.

Daran konnte auch der staatliche Umweltbonus nichts ändern. Seit Mitte 2016 bezuschusst die Bundesregierung den Kauf von Plugin-Hybriden, Brennstoffzellen- und Elektroautos. Mit 600 Millionen Euro sollten rund 300.000 Autos gefördert werden. Bis Ende 2018 stellten laut Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) nur 91.498 Autokäufer einen Antrag.

Die staatliche Förderung läuft nach aktueller Planung im Juni aus. Dafür wird der elektrische Dienstwagen attraktiver. Seit diesem Jahr muss nur noch ein halbes Prozent des Brutto-Listenpreises für private Fahrten als Einkommen versteuert werden. Doch vielleicht fördert der Staat an der falschen Stelle. Vielleicht sollte mehr Geld in den Ausbau der Ladeinfrastruktur gehen. Vielleicht sind E-Autos noch zu teuer. Man hört viele Gründe, wenn man mit Fachleuten darüber spricht, warum Elektromobilität noch nicht auf unseren Straßen angekommen ist.

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Das Argument eines zu kleinen Elektroauto-Angebots ist bald entkräftet. Nach den eingangs genannten Modellen folgen 2020 Porsche mit seinem Taycan, BMW mit dem I-Next und VW für die breite Masse mit der ID-Serie. Deutsche Automanager berichten in Gesprächen stolz, wie konsequent sie den Markt der Elektromobilität jetzt aufrollten.

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sanko 19. Jan 2019

Hat jemand eine Theorie wie man die Zuordnung an einem Messpunkt herausgefunden hat?

RvdtG 10. Jan 2019

Hat aber auch nur eine recht niedrige Anhängelast...

TheBad 09. Jan 2019

Es wird endlich Zeit, dass mal eine Firma Autonome Taxis rausbringt die mich zur Arbeit...

Clown 09. Jan 2019

Tatsächlich kann man das - überzogen natürlich - so sehen: Schließlich liegt die...

DeathMD 09. Jan 2019

Ziemlich einfach: Wir gehen unter, gebt uns mehr Subventionen oder wir streichen 100.000...


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