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Netflix: Black Mirror Bandersnatch soll gegen Lizenzrechte verstoßen

Die Inhaber der Rechte an Choose-your-own-Adventure-Büchern verklagen Netflix auf eine Millionensumme. Der Film Bandersnatch sei nicht nur durch die unterschiedlichen Enden besonders, sondern verstoße auch gegen Lizenzrechte. Das im Film zu sehende Buch sei Teil des Problems.

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Der Netflix-Film Black Mirror Bandersnatch soll Lizenzrechte der Buchmarke Choose Your own Adventure verletzen.
Der Netflix-Film Black Mirror Bandersnatch soll Lizenzrechte der Buchmarke Choose Your own Adventure verletzen. (Bild: Netflix)

Der Streaminganbieter Netflix wird vom Verleger der Buchserie Choose Your own Adventure verklagt. Der Film zur dunklen Science-Fiction-Serie Black Mirror Bandersnatch verstoße gegen die Lizenzrechte, die das Unternehmen Chooseco hält. Die Klage umfasst ein Volumen von 25 Millionen US-Dollar oder den gesamten Profit, den das Unternehmen mit dem Film gemacht hat, je nachdem welche Summe höher ist. Das berichtet das US-Magazin Hollywood Reporter.

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"Chooseco und Netflix haben sich in umfangreichen Verhandlungen auseinandergesetzt, die sich einige Jahre hinauszögerten. Netflix hat aber nie eine Lizenz erhalten", führt die Klage aus. Dabei habe der Inhaber der Buchmarke während der Netflix-Marketingkampagne zu Black Mirror: Bandersnatch mehrere Unterlassungsklagen versendet.

Setting zu düster

Inhalt des Streites ist nicht nur die Struktur des Filmes, bei dem Zuschauer den Handlungsverlauf durch verschiedene, selbst getroffene Entscheidungen aktiv verändern können. In einer Szene wird zudem eine fiktive Buchserie der 1980er-Jahre aufgegriffen, die sich ganz klar auf das Pendant in der Realität beziehe. Zudem basiere die Motivation des Hauptcharakters zu großen Teilen auf diesem Buch.

Das sehr düstere Setting, für das Black Mirror an sich bekannt ist, sei ebenfalls nicht im Sinne des Verlags Chooseco, der oftmals eher erfreuliche Geschichten erzähle und sich teils sogar an Kinder richte. Interessant dabei ist: Die Kläger sehen den Netflix-Film nicht als eine Marketingmöglichkeit an, sondern als Bedrohung. Gleichzeitig verkünden sie, dass sie im vergangenen Jahr 612.000 Exemplare ihrer Buchserie verkauft haben.

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MrAnderson 14. Jan 2019

Naja ... sooooo viel anders ist das jetzt auch nicht. Hab mirs gestern mal angeschaut...

twil 14. Jan 2019

Bei der Verhandlung waren die einfach zu gierig und glaubten durch Absagen und Aussetzen...

thecrew 14. Jan 2019

Wenn das wirklich so ist... (Muss ich nachher mal checken) wäre das aber tatsächlich ein...

NeoTiger 14. Jan 2019

Ein Blick in den englischen Originalartikel würde helfen, denn Golem hat hier leider den...

waldschote 13. Jan 2019

Ähnlichkeiten reichen aber nun einmal schon aus um eine Klage ein reichen zu können. Es...


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