• IT-Karriere:
  • Services:

WLAN: Bundesregierung unterstützt Gemeinnützigkeit von Freifunk

Nach dem Bundesrat will nun auch die Bundesregierung die Freifunker steuerlich entlasten. Doch einen genauen Zeitplan für die Gesetzesinitiative gibt es noch nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Künftig leichter von der Steuer absetzbar: Router für den Freifunk
Künftig leichter von der Steuer absetzbar: Router für den Freifunk (Bild: Jens Ohlig/CC-BY 3.0)

Die Bundesregierung will Freifunk-Initiativen generell als gemeinnützig einstufen. Das geht aus der Stellungnahme zu einem entsprechenden Vorschlag des Bundesrats vor, der am 9. Januar vom Bundeskabinett beschlossen wurde (PDF). Zwar unterstützt die Regierung die Initiative aus den Ländern, doch sollen daneben "weitere Veränderungspotentiale für den Bereich der Gemeinnützigkeit" beschlossen werden. Auf Anfrage von Golem.de konnte das zuständige Bundesfinanzministerium nicht mitteilen, wann es dazu einen Gesetzentwurf geben soll.

Stellenmarkt
  1. Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY, Hamburg
  2. JACKON Insulation GmbH, Arendsee

Im Freifunk-Netz verbinden sich einzelne Router in Funkreichweite direkt miteinander. So entstehen lokale Bürgernetze, in denen der Datenverkehr über alle beteiligten Stationen wandern kann. Indem entsprechende Initiativen unentgeltlich Leitungen oder einzelne Nutzer selbst einen Teil der Bandbreite ihrer privaten Internetanschlüsse dem Netzwerk zur Verfügung stellen, fördern sie dem Bundesrat zufolge die digitale Teilhabe. Es handelt sich somit um eine Form des "gemeinnützigen bürgerschaftlichen Engagements für eine digitale Gesellschaft".

Der Bundesregierung zufolge können solche Initiativen schon jetzt unter bestimmten Bedingungen als gemeinnützig anerkannt werden. Dazu zählen Volks- und Berufsbildung oder eine Förderung mildtätiger Zwecke, wie beim Aufbau eines WLAN-Netzes in einer Flüchtlingsunterkunft. Jetzt soll schon die bloße Bereitstellung eines WLAN-Zugangs für die Allgemeinheit als gemeinnütziger Zweck anerkannt werden.

Laut Koalitionsvertrag planen Union und SPD allerdings auch "die Entbürokratisierung des Ehrenamts sowie die bessere Förderung von bürgerschaftlichem und ehrenamtlichem Engagement". Daher will die Bundesregierung "die steuergesetzlichen Änderungen, die diesbezüglich zur Umsetzung des Koalitionsvertrags erforderlich sind, einschließlich der Förderung des Freifunks, insgesamt in einem Gesetzentwurf bündeln". Auf Anfrage konnte das Ministerium dazu keinen genauen Zeitplan nennen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-83%) 9,99€
  2. 7,99€
  3. 31,49€

das_mav 12. Jan 2019

stellen viele dort ansässigen Betriebe derzeit ihre bgn Wifi Netzwerke auf neue...

LanaCroft 12. Jan 2019

LennStar, vergleichst du auch Äpfel mit Birnen?

Bolzkopf 12. Jan 2019

Hat die Bundesregierung jetzt die Nerds als Wähler wiederentdeckt ?

Seismoid 11. Jan 2019

Da hab ich leider kein allzugroßes Vertrauen in die Regierung und Politik, denn zu oft...


Folgen Sie uns
       


Helmholtz-Forscher arbeiten am Künstlichen Blatt - Bericht

Sonnenlicht spaltet Wasser: Ein Team von Helmholtz-Forschern bildet die Photosynthese technisch nach, um Wassesrtoff zu gewinnen.

Helmholtz-Forscher arbeiten am Künstlichen Blatt - Bericht Video aufrufen
Corona: Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen
Corona
Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen

Politiker wie Axel Voss fordern "Anreize" für die Nutzung der Corona-App. Doch das schafft nicht das notwendige Vertrauen in die staatliche Technik.
Ein Gastbeitrag von Stefan Brink und Clarissa Henning

  1. Schnittstelle installiert Android-Handys sind bereit für die Corona-Apps
  2. Corona-App Google und Apple stellen Bluetooth-API bereit
  3. Coronapandemie Quarantäne-App soll Gesundheitsämter entlasten

Minecraft Dungeons im Test: Diablo im Quadrat
Minecraft Dungeons im Test
Diablo im Quadrat

Minecraft Dungeons sieht aus wie ein Re-Skin von Diablo, ist viel einfacher aufgebaut - und fesselt uns trotzdem an den Bildschirm.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Mojang Studios Mehr als 200 Millionen Einheiten von Minecraft verkauft
  2. Minecraft RTX im Test Klötzchen klotzen mit Pathtracing
  3. Raytracing Beta von Minecraft RTX startet am 16. April

Realme X50 Pro im Test: Der Oneplus-Killer
Realme X50 Pro im Test
Der Oneplus-Killer

Oneplus bezeichnete sich einst als "Flagship-Killer", mittlerweile stellt sich die Frage, wer hier für wen gefährlich wird: Das X50 Pro des Schwesterunternehmens Realme ist ein wahrer "Oneplus-Killer".
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Astro Slide Neues 5G-Smartphone mit aufschiebbarer Tastatur
  2. Galaxy S20 Ultra im Test Samsung beherrscht den eigenen Kamerasensor nicht
  3. Red Magic 5G Neues 5G-Gaming-Smartphone kommt mit 144-Hz-Display

    •  /