Apple hat bestätigt, dass in seiner Europazentrale 500 Beschäftigte mehr benötigt werden. Im irischen Cork unterhält der Konzern eine Fabrik, ein Callcenter und Bereiche für Forschung und Entwicklung.
Im Tarifkampf bei der Deutschen Telekom dürfen 16.500 Beschäftigte und Auszubildende nicht mehr streiken. Die Telekom hat die Schlichtung angerufen. Die Konzernführung erklärte, die Lohnforderungen seien nicht bezahlbar.
Weil die Deutsche Telekom immer noch kein Angebot in der Tarifrunde vorgelegt hat, gibt es in der kommenden Woche eine Reihe von Warnstreiks. Es wird Einschränkungen für die Kunden geben.
Um echte 24/7-Hochverfügbarkeit des Rechenzentrums zu erreichen, stellt Interxion Schlafkapseln für seine Techniker auf. Während der Sommerspiele dürfen die Server nicht länger ausfallen.
Update Sony-Chef Hirai will den Konzern erneuern und verändern. Dazu sollen die einzelnen Konzernbereiche Digital Imaging, Games und Mobile unter der Losung "One Sony" zusammenarbeiten.
Nokias nächstes Quartalsergebnis wird im Kerngeschäft noch schlechter ausfallen als erwartet. Konzernchef Stephen Elop kündigte an, die Investitionen in die Lumia-Geräte zu verstärken. Etwas mehr als 2 Millionen Lumia-Smartphones seien im ersten Quartal 2012 verkauft worden.
Der neue Sony-Chef Kazuo (Kaz) Hirai streicht weltweit 10.000 Jobs. Sein Vorgänger Howard Stringer wird voraussichtlich persönliche Konsequenzen für vier Jahre Verlustgeschäft tragen müssen.
Update Google habe mit den Jahren die Menschlichkeit vernachlässigt, zieht Firmengründer und Chef Larry Page Bilanz. Page stellte auch das Verhältnis zu Steve Jobs anders dar, als in den Medien beschrieben.
Sie gilt als einflussreiche Frau im Silicon Valley: Jetzt gibt Googles Vice President für Location und Local Services, Marissa Mayer, jungen Frauen Tipps für eine erfolgreiche berufliche Karriere in IT-Unternehmen.
Laut Stimmen aus einem Foxconn-Personalbüro soll das iPhone 5 in wenigen Monaten kommen. Derzeit sucht der Auftragshersteller dafür weitere Arbeitskräfte.
Erst schuf Lars Rasmussen die Grundlagen von Google Maps, dann Google Wave. Seit dem Scheitern von Google Wave ist Rasmussen bei Facebook, wo er die Suche des sozialen Netzwerks revolutionieren soll.
Die unabhängige Untersuchung von drei Fabriken des chinesischen Apple-Zulieferers Foxconn durch die Fair Labor Association hat "signifikante" Probleme aufgezeigt. Apple und Foxconn wollen die Arbeitsbedingungen nun nach Vorgaben der FLA verbessern.
Nach wochenlangen Protesten wird Nokia Siemens Networks in München vorerst nun doch nicht geschlossen. "Diese Strategie haben wir durchkreuzt", sagte Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern.
Unter dem Namen Careerloft startet die zu Bertelsmann gehörende Medienfabrik ein neues Karrierenetzwerk und verspricht Talenten und Arbeitgebern einen persönlichen Dialog auf Augenhöhe.
HP-Chefin Meg Whitman will die Konzernbereiche PC und Drucker zusammenlegen, um Kosten zu sparen. Damit könnte der nie verwirklichte Plan des Unternehmens, Drucker mit WebOS herzustellen, doch realisiert werden.
Peter Molyneux verlässt das von ihm gegründete Studio Lionhead, das für Titel wie Black & White und Fable 1 bis 3 verantwortlich ist. Auch seinen Posten bei Microsoft gibt er auf.
Die Telekom will in der laufenden Tarifrunde kein Lohnangebot für die Beschäftigten machen. Der Konzern sei in einer "angespannten wirtschaftlichen Lage". Verdi und die Beschäftigten wollen streiken.
Cebit 2012 Verdi wird am kommenden Donnerstag die hannoverschen Verkehrsbetriebe Üstra mit einem Streik lahmlegen. Die Deutsche Messe ruft dazu auf, dass Autofahrer Cebit-Besucher mitnehmen. Dazu wird ein roter Punkt zur Cebit ausgegeben.
Die IG Metall hat die Gehälter in der IT-Branche untersucht. Am meisten konnten laut Studie Controller aus dem kaufmännischen Bereich und Hardwareentwickler zulegen. Der Bitkom senkte heute seine Jahresumsatzprognose.
Update Friedrich Joussen soll so verärgert über Kürzungen in seinen Investitionsplanungen sein, dass er Vodafone Deutschland verlassen könnte. Der LTE-Ausbau erfolge langsamer als geplant, auch bei Forschung und Entwicklung habe es Kürzungen gegeben. Vodafone hat die Meldung dementiert.
HP wird im Bereich WebOS 275 Entwickler entlassen. Im Dezember 2011 wurde beschlossen, das Betriebssystem für mobile Geräte unter einer freien Lizenz zu veröffentlichen.
Der angeschlagene Internetkonzern Yahoo greift Facebook mit Patenten an. Was auf dem Bannerwerbemarkt nicht gelingt, will Yahoo nun mit Anwälten und einem Paket mit rund 1.000 Patenten erzwingen.
Apple und Foxconn stehen nach einem Enthüllungsbericht zu den Arbeitsbedingungen bei dem Auftragshersteller unter Druck. Nun will Foxconn die Löhne erhöhen. Zuvor hatte Apple eine Überprüfung durch die Fair Labor Association angekündigt.
Erstmals haben Mitarbeiter eines Apple Retail Store in Deutschland einen Betriebsrat gegründet. Die Beschäftigten in München wollen für mehr Lohn, längere Pausen und bessere Arbeitsbedingungen kämpfen.
Update Apple reagiert auf einen Enthüllungsbericht der New York Times und ordnet eine Überprüfung von Foxconn an. Tausende Arbeiter sollen über die Arbeits- und Wohnbedingungen befragt werden.
Laut einer jetzt veröffentlichten Akte zu Steve Jobs wusste das FBI, dass der Apple-Gründer in seiner Jugend Marihuana, Haschisch und LSD genommen hatte. Seit 1986 war Jobs nach eigener Aussage clean.
Die Hackergruppe Swagg Security will die IT-Systeme von Foxconn Electronics angegriffen haben. Die erbeuteten Daten sollen die Logins der Kunden Microsoft, Apple, IBM, Intel und Dell bei Foxconn beinhalten.
IBM Deutschland will langfristig viele Stellen abbauen. Die Arbeitskräfte werden dennoch gebraucht. In Zukunft will sich IBM seine Arbeiter einem Bericht zufolge auf einer eigens geschaffenen Cloud-Plattform suchen.
Ein Aktivist aus Südkorea berichtet, das Samsungs "Keine Gewerkschaft"-Policy mit Abhörmaßnahmen verbunden seien. "Jeder, der jemals versucht hat, sich gewerkschaftlich zu organisieren, wurde entlassen oder isoliert", sagt Jeong-ok Kong.
Samsung hat Kritik beim Negativpreis Public Eye 2012 zu Krebserkrankungen in seinen Fabriken als falsche Behauptungen bezeichnet. Ein Gericht in Seoul hatte im Juni 2011 geurteilt, dass Samsung erkrankten Arbeitern eine Entschädigung zahlen muss.
Nach dem Ende der Feierlichkeiten zum Jahr des Drachen in China bilden sich lange Warteschlangen von Jobsuchenden bei dem berüchtigten Auftragshersteller Foxconn. In anderen Fabriken sind die Arbeitsbedingungen nicht besser und die Lohnzahlungen unsicher.
Der IG-Metall-Vertreter Michael Leppek hat unter Applaus von 2.000 Beschäftigten das Management von NSN als "Pfeifenladen" bezeichnet. Die Belegschaften demonstrierten heute für den Erhalt von 2.900 Jobs.
Zu der Sammelklage um den Nicht-Abwerbe-Pakt zahlreicher IT-Firmen sind weitere Details bekannt geworden. So gab es entsprechende Absprachen zwischen Google und Apple sowie zwischen Google und Intel.
Der Maintainer der stabilen Linux-Kernel, Greg Kroah-Hartman, verlässt Suse und wird künftig für die Linux-Foundation arbeiten. Kroah-Hartman betreut außerdem die Treiberentwicklung von Linux.
IBM steht in Deutschland ein Umbruch bevor. Auf Dauer könnten in der Landesgesellschaft bis zu 8.000 der 20.000 Stellen gestrichen werden. Viele Projekte sollen künftig extern ausgeschrieben werden.
Samsung ist zu einem der skrupellosesten Unternehmen der Welt gekürt worden. Die schweren Vorwürfe lauten auf Vergiftung der Arbeiter durch teils verbotene Chemikalien und massive Unterdrückung der Gewerkschaften.
Nokia Siemens Networks (NSN) streicht jede dritte Stelle und schließt mit München seine größte Niederlassung in Deutschland. Die Beschäftigten werden am 1. Februar 2012 dagegen protestieren.
Apple hat mit John Browett wieder einen Chef für seine Ladenkette Apple Retail Stores gefunden. Der Posten war seit November 2011 unbesetzt. Der neue Boss kommt von Dixons Retail.
Zusätzlich zu einer Gehaltserhöhung bekommen die Mitarbeiter von SAP in Deutschland eine Erfolgsbeteiligung von 130 Prozent des Grundgehalts und einen Bonus.
Tim Cook hat sich wütend zu einem Bericht geäußert, der Apple für die Arbeitsbedingungen in China eine Mitschuld gibt. "Wir kümmern uns um jeden Arbeiter in unserer weltweiten Lieferkette", sagte Cook.
Mit gut einer Million Windows-Phone-Smartphones hat Nokia die Analystenerwartungen verfehlt. Der Gesamtverkauf von Nokia-Smartphones lag aber über den Prognosen. Der Konzern erlitt im vierten Quartal 2011 einen Verlust von 1,07 Milliarden Euro.
Update Ein gefeuerter Manager von Foxconn klagt an: Apple kümmerte sich bei seinem Auftragshersteller um nichts anderes als die Produktqualität und niedrige Herstellungskosten. Frühere Apple-Manager hätten dies bestätigt. Tote und Verletzte bei Arbeitsunfällen seien die Folge.