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Microsoft: Steve Ballmers Ansehen auf einem Tiefpunkt

Microsoft-Konzernchef Ballmer wird bei den Beschäftigten immer unbeliebter. Das geht so weit, dass der Aufsichtsratsvorsitzende Bill Gates öffentlich zu Spekulationen Stellung nimmt, er würde an die Unternehmensspitze zurückkehren.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsoft-Chef Steve Ballmer
Microsoft-Chef Steve Ballmer (Bild: Anthony Bolante/Reuters)

Microsoft-Chef Steve Ballmer ist bei den Beschäftigten des Softwarekonzerns unbeliebt. Das geht aus der jährlichen "Naughty and Nice"-Umfrage der Internetplattform Glassdoor.com hervor. Bei Glassdoor können Beschäftigte ihre Firma bewerten und Angaben zu ihrem Einkommen machen. Die Umfragen sind nicht repräsentativ.

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Unter den 50 wichtigsten IT-Firmenchefs landete Ballmer auf dem drittletzten Platz. Er erhielt eine 35-Prozent-Bewertung nach 49 Prozent bei der Vorjahresumfrage. Noch schlechter beurteilt wurden nur noch Yahoo-Interimschef Timothy Morse mit 31 Prozent und Xerox-Vorstandschefin Ursula Burns mit 28 Prozent. Apple-Chef Tim Cook erhielt 96 Prozent, Google-Vorstandschef Larry Page 92 Prozent und Facebooks Mark Zuckerberg 89 Prozent.

Ballmer stand schon im April 2011 in einer Glassdoor.com-Umfrage schlecht da, als er mit 40 Prozent auf den letzten Platz unter den großen IT-Firmenchefs kam.

Bei einer weiteren Glassdoor-Umfrage, bei der es um die Beliebtheit von Firmen als Arbeitgeber ging, kam Microsoft nicht mehr unter die ersten 50. Facebook erreichte den 3., Google den 5. und Apple den 10. Rang.

Der 55-jährige Ballmer hatte in der Vergangenheit angekündigt, 2018 aus Altersgründen abzutreten. Trotz massiver Kritiken von einzelnen Investoren wurde er am 17. November 2011 mit 92 Prozent der Aktionärsstimmen im Amt bestätigt. Ende Mai 2011 hatte der bekannte Hedgefonds-Manager und Microsoft-Aktionär David Einhorn den Rücktritt Ballmers gefordert. Ballmer habe es zugelassen, dass Microsoft in wichtigen Bereichen wie Suchmaschinen, mobile Kommunikationssoftware, Tablets und soziale Netzwerke überholt wurde. Diese Niederlagen versuche er mit teuren Übernahmen wie der des VoIP-Unternehmens Skype für 8,5 Milliarden US-Dollar auszugleichen. Doch der Aufsichtsrat Microsofts stellte sich hinter den Vorstandschef und lehnte einen Rücktritt ab.

Bill Gates steht nicht für Ablösung von Steve Ballmer zur Verfügung

Das US-Wirtschaftsmagazin Fortune hatte berichtet, Microsoft-Aufsichtsratschef Bill Gates würde möglicherweise über eine Rückkehr in die Konzernführung nachdenken. Gates schloss dies im Gespräch mit der australischen Tageszeitung Sydney Morning Herald jedoch eindeutig aus: "Ich arbeite Vollzeit für die Bill & Melinda Gates Stiftung, und das werde ich bis zum Ende meines Lebens machen. Einen Teil meiner Zeit bin ich weiterhin bei Microsoft aktiv. So stand ich in der vergangenen Woche mit ihnen in Verbindung, um einige meiner Ratschläge zu geben", sagte Gates. "Aber daran wird sich nichts ändern." Ballmer führt das Unternehmen seit Januar 2000 und der Kurs des Wertpapiers ist seit über einem Jahrzehnt schwach.



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Anonymer Nutzer 20. Dez 2011

Microsoft ist seit Jahrzehnten (noch vor Apple und Google) im Handy Bereich tätig und so...

Yeeeeeeeeha 20. Dez 2011

Das muss ja nicht unbedingt schlecht sein. Bis auf Windows "sind" alle derzeit...

GodsBoss 19. Dez 2011

IT-News für Profis und nun wird hier über Nerds hergezogen? Was...

jack-jack-jack 19. Dez 2011

welcher IT Laden ist im Kern wirklich innovativ und vermarktet das auch noch gut...

DY 19. Dez 2011

Ich frage mich ernsthaft, wie man mit Win7 Mobile in einem Markt, der komplett davon...


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