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Zwei an Krebs verstorbene Samsung-Arbeiter: Proteste in Südkorea im Juli 2011
Zwei an Krebs verstorbene Samsung-Arbeiter: Proteste in Südkorea im Juli 2011 (Bild: Truth Leem/Reuters)

Krebstote und Unterdrückung: Samsung verteidigt sich gegen Vorwürfe

Zwei an Krebs verstorbene Samsung-Arbeiter: Proteste in Südkorea im Juli 2011
Zwei an Krebs verstorbene Samsung-Arbeiter: Proteste in Südkorea im Juli 2011 (Bild: Truth Leem/Reuters)

Samsung hat Kritik beim Negativpreis Public Eye 2012 zu Krebserkrankungen in seinen Fabriken als falsche Behauptungen bezeichnet. Ein Gericht in Seoul hatte im Juni 2011 geurteilt, dass Samsung erkrankten Arbeitern eine Entschädigung zahlen muss.

Samsung Electronics verteidigt sich gegen die massive Kritik im Rahmen der Nominierung für den Negativpreis Public Eye 2012 in der Schweiz. Zu den konkreten Anschuldigungen äußerte sich der südkoreanische Elektronikhersteller jedoch nicht.

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In einer Stellungnahme aus der Konzernzentrale an Golem.de hieß es: "Samsung Electronics hat sich zur Wahrung der höchsten Standards verpflichtet, und die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeitern ist uns sehr wichtig. Mehrere wissenschaftliche Studien haben bestätigt, dass es keinen Zusammenhang zwischen den Arbeitsbedingungen und Erkrankungen von Mitarbeitern gibt, und es ist höchst bedauerlich, dass falsche Behauptungen verbreitet wurden, über Fragen der Gesundheit und Sicherheit. Samsung unterstützt aktives Engagement und die öffentliche Diskussion zu wichtigen Fragen, aber wir glauben, dass es sehr wichtig ist, dass ein solcher Dialog auf einer genauen Darstellung der Tatsachen beruhen sollte."

Die Vorwürfe der Aktivisten gegen Samsung lauten dagegen auf Einsatz teils verbotener, hochgiftiger Stoffe in der Produktion, ohne die Arbeiter zu informieren und zu schützen. Mindestens 140 Arbeiter seien deshalb an Krebs erkrankt, mindestens 50 junge Arbeiter daran gestorben. Gewerkschaften würden aggressiv behindert.

Der Sprecher von Public Eye und Greenpeace Schweiz, Yves Zenger, erklärte Golem.de, dass Samsung nicht versucht habe, die Nominierung juristisch zu behindern. Die nominierende Organisation war Sharps (Supporters for the Health And Rights of People in the Semiconductor Industry), eine südkoreanische Gruppe, die sich aus Gewerkschaftlern, Menschenrechtlern, Fachärzten für Arbeitsmedizin und Vertretern linker Parteien zusammensetzt.

Im August 2011 stimmte Samsung Electronics zu, die Behandlungskosten für an Krebs erkrankte Arbeiter aus seinen Chip- und LCD-Fabriken zu übernehmen, berichtete die Tageszeitung The Hankyoreh. Das Verwaltungsgericht in Seoul hatte im Juni 2011 angeordnet, dass Samsung die Krebserkrankungen als Arbeitsunfälle behandeln und die Hinterbliebenen finanziell entschädigen müsse. Samsung betonte, dass mit den Zahlungen keine Schuldanerkennung verbunden sei.


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bugmenot 25. Feb 2012

In vielen. Lese dich mal ein bisschen zu Samsung ein: http://en.wikipedia.org/wiki...



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