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SAP: Beschäftigte von SAP bekommen mehr Gehalt

Zusätzlich zu einer Gehaltserhöhung bekommen die Mitarbeiter von SAP in Deutschland eine Erfolgsbeteiligung von 130 Prozent des Grundgehalts und einen Bonus.
/ Achim Sawall
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Bild: SAP

Die 16.300 Beschäftigten an den deutschen SAP-Standorten erhalten 2012 durchschnittlich vier Prozent mehr Gehalt. Das berichtet die Wirtschaftszeitung Euro am Sonntag(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf informierte Kreise. Eine SAP-Sprecherin habe der Zeitung bestätigt, dass die Mitarbeiter der SAP AG rund 1,3 Prozent mehr erhalten. Die 4.700 Mitarbeiter der SAP LGD aus den Bereichen Vertrieb und Beratung bekämen ein Plus von 1,7 Prozent. Die verbleibende Summe werde "nach Leistung auf die Mitarbeiter verteilt".

Zudem zahlt der Hersteller von Unternehmenssoftware eine Erfolgsbeteiligung von 130 Prozent des Grundgehalts an die Beschäftigten sowie einen Bonus. Im Vorjahr 2011 seien die Gehälter um drei Prozent angehoben worden.

Laut SAP-Mitarbeiterbefragung vom November 2011 ist die Stimmung unter den Beschäftigten wieder deutlich besser. Neun von zehn SAP-Beschäftigten hätten "volles Vertrauen in Strategie und Management". 89 Prozent seien von den SAP-Produkten und Dienstleistungen überzeugt. 88 Prozent seien stolz darauf, für SAP zu arbeiten, eine Zunahme um 5 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Im Januar 2010 war die Identifikation mit dem Unternehmen stark eingebrochen: SAP-Finanzchef Werner Brand soll von einem "katastrophalen Ergebnis" gesprochen haben(öffnet im neuen Fenster).

Doch die Industriegewerkschaft Metall sieht(öffnet im neuen Fenster) die aktuelle Mitarbeiterbefragung kritisch: "Denn wenn wir mit SAP-Beschäftigten in Walldorf diskutieren, wird uns oftmals ein anderes Bild der betrieblichen Realität berichtet." Beklagt würden immer höhere Taktzahlen und permanente Beschleunigung auf Kosten der Gesundheit der Beschäftigten. Die Balance zwischen Arbeit und Freizeit stimme nicht.

2011 stieg der Konzernumsatz um 14 Prozent auf 14,23 Milliarden Euro. Der Betriebsgewinn wuchs um 19 Prozent auf 4,71 Milliarden Euro.


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