Abo
  • Services:
Anzeige
Tim Cook  im Oktober 2011
Tim Cook im Oktober 2011 (Bild: Robert Galbraith/Reuters)

Apple-Chef: Tim Cook verteidigt Apple gegen Foxconn-Vorwürfe

Tim Cook  im Oktober 2011
Tim Cook im Oktober 2011 (Bild: Robert Galbraith/Reuters)

Tim Cook hat sich wütend zu einem Bericht geäußert, der Apple für die Arbeitsbedingungen in China eine Mitschuld gibt. "Wir kümmern uns um jeden Arbeiter in unserer weltweiten Lieferkette", sagte Cook.

Apple-Chef Tim Cook hat auf einen Bericht der New York Times reagiert, in dem der Konzern für Tote, Verletzte und unmenschliche Arbeitsbedingen bei seinen Auftragsherstellern in China mitverantwortlich gemacht wird. Die New York Times führte zu den bekannten Missständen bei Foxconn und Wintek erstmals belastende Aussagen von einem früheren Foxconn-Manager und ehemaligen Apple-Managern an.

Anzeige

Cook schrieb in einer E-Mail an die Mitarbeiter, die dem Onlinemagazin 9To5Mac vorliegt: "Als Unternehmen und als Individuen sind wir durch unsere Werte definiert. Leider hinterfragen einige Leute Apples Werte heute, und ich möchte das vor Ihnen direkt ansprechen. Wir kümmern uns um jeden Arbeiter in unserer weltweiten Lieferkette", sagte Cook. "Jeder Unfall ist zutiefst beunruhigend, und jedes Problem bei den Arbeitsbedingungen ist Anlass zur Sorge. Jede Andeutung, dass uns dies egal sei, ist offenkundig falsch und beleidigend für uns."

"Wir wissen seit über vier Jahren von missbräuchlichen Arbeitsbedingungen in einigen Fabriken, und sie laufen weiter", zitierte die New York Times einen ehemaliger Apple-Manager. "Warum? Weil sich dieses System für uns lohnt. Die Auftragshersteller würden schon morgen alles ändern, wenn Apple es ihnen sagen würde, dann hätten sie keine andere Wahl." Wenn die Produktqualität infrage gestellt sei, handle Apple dagegen sofort, sagte der Manager. "Wäre die Hälfte der iPhones defekt, glauben Sie, Apple würde das über vier Jahre laufen lassen?"

"So sind wir nicht", entgegnete Cook. Hunderte Apple-Mitarbeiter, die weltweit in der Nähe der Auftragshersteller ihr Aufgabenfeld hätten und deswegen nicht bei ihren Familien sein könnte, seien über diese Behauptungen "genauso wütend" wie Cook selbst.

Cook führte an, dass das Unternehmen ständige Audits bei den Firmen in China durchführe. Dazu hatte die New York Times eingewandt: Apple hat hunderte von Audits zu den Arbeitsbedingungen bei seinen Auftragsherstellern durchgeführt, die immer wieder schwere Verstöße benannten. "Wenn Sie die gleichen Problemmuster Jahr für Jahr sehen, dann heißt das, dass die Unternehmen dies ignorieren, anstatt es zu lösen", sagte ein Ex-Apple-Manager, der in dem Bereich Zulieferer tätig war, der Zeitung.

Cook versicherte: "Was wir nicht tun werden, und was wir nie getan haben, ist stillzustehen oder vor den Problemen in unserer Lieferkette die Augen zu verschließen." Darauf könne er seinen Mitarbeitern sein Wort geben.


eye home zur Startseite
Peter Brülls 03. Feb 2012

Der Unterschied ist nicht mehr so groß wie vor ein paar Jahren, aber in einigen...

AndyGER 01. Feb 2012

Link: http://twitpic.com/8e5coh

Der Kaiser! 29. Jan 2012

Schön gekontert. :)

chrulri 29. Jan 2012

da ich weiss, dass es bei dir sowieso auf zornige und aber vorallem taube ohren stösst...

neocron 28. Jan 2012

ich bitte dich ...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über HRM CONSULTING GmbH, Konstanz (Home-Office)
  2. ROHDE & SCHWARZ GmbH & Co. KG, München
  3. WKM GmbH, München
  4. T-Systems International GmbH, Berlin, Bonn


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1.029,00€ + 5,99€ Versand
  2. 543,73€
  3. ab 799,90€

Folgen Sie uns
       


  1. BVG

    Fast alle U-Bahnhöfe mit offenem WLAN

  2. Android-Apps

    Rechtemissbrauch erlaubt unsichtbare Tastaturmitschnitte

  3. Electro Fluidic Technology

    Schnelles E-Paper-Display für Video-Anwendungen

  4. Heiko Maas

    "Kein Wunder, dass Facebook seine Vorgaben geheim hält"

  5. Virtual Reality

    Oculus Rift unterstützt offiziell Roomscale-VR

  6. FTP-Client

    Filezilla bekommt ein Master Password

  7. Künstliche Intelligenz

    Apple arbeitet offenbar an eigenem AI-Prozessor

  8. Die Woche im Video

    Verbogen, abgehoben und tiefergelegt

  9. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter

  10. Ubisoft

    Far Cry 5 bietet Kampf gegen Sekte in und über Montana



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später

The Surge im Test: Frust und Feiern in der Zukunft
The Surge im Test
Frust und Feiern in der Zukunft
  1. Computerspiele und Psyche Wie Computerspieler zu Süchtigen erklärt werden sollen
  2. Wirtschaftssimulation Pizza Connection 3 wird gebacken
  3. Mobile-Games-Auslese Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn

Vernetzte Hörgeräte und Hearables: Ich filter mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt
Vernetzte Hörgeräte und Hearables
Ich filter mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt
  1. Polar Fitnesstracker A370 mit Tiefschlaf- und Pulsmessung
  2. The Dash Pro Bragis Drahtlos-Ohrstöpsel können jetzt auch übersetzen
  3. Beddit Apple kauft Schlaf-Tracker-Hersteller

  1. Re: Wieder mal ein Sinnloser Artikel.

    Andreas_B | 12:22

  2. Re: Erster!!!

    Andreas_B | 12:18

  3. Re: Siri und diktieren

    stiGGG | 12:01

  4. Re: bitte klär mich jemand nochmal auf...

    kazhar | 12:00

  5. AI-Prozessor =

    casual_keks | 11:48


  1. 12:15

  2. 11:33

  3. 10:35

  4. 12:54

  5. 12:41

  6. 11:44

  7. 11:10

  8. 09:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel