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Intel: iPhone-Experte wird Intels neue Mobile-Sparte führen

Intel baut den Konzern um und stellt seine Prozessorentwicklung für Smartphones und andere mobile Geräte unter eine neue Führung. Ein früherer Apple- und ein Infineon-Manager sollen den Abstand zu SoCs mit ARM-Kernen verringern.

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Paul Otellini präsentiert das x86-Smartphone mit Android.
Paul Otellini präsentiert das x86-Smartphone mit Android. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Intel hat seine Chipaktivitäten für mobile Endgeräte zusammengefasst und stellt sie unter die Führung von Mike Bell und Hermann Eul. Das berichtet das Magazin Fortune unter Berufung auf ein internes Rundschreiben. Intel hat den Bericht bestätigt. Bell hat an der Entwicklung des ersten iPhones mitgearbeitet und wechselte nach 16 Jahren bei Apple zu Palm, wo er als Senior Vice President für Produktentwicklung den Palm Pre mitentwickelt hat. 2010 kam Bell zu Intel, wo er die Chipentwicklung für Smartphones verstärken sollte.

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Laut Intel hat er bei Apple als Vice President "wesentliche Beiträge zum iMac, zu Apple TV und iPhone-Programmen geleistet".

Hermann Eul kam mit einer Übernahme zu Intel. Intel hatte am 30. August 2010 für rund 1,4 Milliarden US-Dollar die Mobilfunksparte von Infineon gekauft. Der Geschäftsbereich Wireless Solutions des deutschen Chipherstellers ist in den Feldern Wireless Mobility, bei Plattformen für Smartphones sowie für Mobiltelefone im Einstiegssegment tätig und liefert Basisbandprozessoren, Radiofrequenz-, Power-Management-Integrated-Circuits-(ICs-) und Single-Chip-Produkte sowie die dazugehörige Systemsoftware.

Smartphone mit Atom-SoC Medfield

In dem neuen Intel-Konzernbereich Mobile und Communications Group werden die Intel-Bereiche "Mobile Communications", "Netbook and Tablet" und "Mobile Wireless and Ultra Mobility" zusammengefasst.

"Wir nutzen die Erfahrung dieser beiden Menschen, um die Entwicklung von Intel-basierten mobilen Geräten zu beschleunigen und zu optimieren", sagte Intel-Sprecher Robert Manetta.

Intel hatte im April 2011 eine Produktoffensive für die bei mobilen Computern in Bedrängnis geratene Atom-Architektur angekündigt. Neben dem bereits bekannten Oak Trail alias Atom Z600 sollte dessen Nachfolger Cedar Trail erscheinen. Diese Plattform sollte schon über den ersten 32-Nanometer-Atom verfügen. Für Smartphones und Tablets übliche SoCs mit ARM-Kernen kommen mit einem Chip aus, was kompaktere und leichter zu kühlende Geräte ermöglicht.

Im September 2011 war Android für x86-CPUs fertig und Intel zeigte ein erstes Smartphone für die Plattform. Google und Intel kündigten an, bei Geräten mit Atom-Prozessoren eng zusammenzuarbeiten und Intel-Chef Paul Otellini zeigte ein Smartphone, das auf dem Atom-SoC Medfield basierte.

Der Smartphone-taugliche Atom-Prozessor Medfield war ursprünglich für 2011 angekündigt worden, ist bisher aber nur in Musterstückzahlen verfügbar. Im Herbst 2010 beklagte Otellini verpasste Chancen bei Smartphones, Anfang 2011 musste dann Anand Chandrasekher, bis dahin Chef der Atom-Entwicklung, gehen.

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hansen 15. Dez 2011

also normalerweise läuft das in (sehr) großen Unternehmen doch so (oder ähnlich...


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