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John Browett: Apple will mit neuem Chef seine Ladenkette ausweiten

Apple hat mit John Browett wieder einen Chef für seine Ladenkette Apple Retail Stores gefunden. Der Posten war seit November 2011 unbesetzt. Der neue Boss kommt von Dixons Retail.
/ Achim Sawall
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John Browett (Bild: Dixons Retail)
John Browett Bild: Dixons Retail

Apple hat den Vorstandschef der britischen Elektronikhandelskette Dixons Retail engagiert. Das gab das Unternehmen am 31. Januar 2012 bekannt. John Browett wird bei Apple den Titel Senior Vice President für die Retail-Sparte tragen. Er berichtet direkt an Apple-Konzernchef Tim Cook. "Ab April 2012 wird er für die Retailstrategie von Apple und die kontinuierliche Ausweitung der Apple Retail Stores auf der ganzen Welt verantwortlich sein", erklärte Apple.

Browett war bei Dixons Retail seit 2007 Vorstandschef. "Wir freuen uns sehr, dass er sich unserem Team anschließt", sagte Cook. Browett tritt die Nachfolge von Ron Johnson an, der Apple im November 2011 verlassen hatte. Johnson hatte die erfolgreiche Apple-Ladenkette aufgebaut. Mit Browett wird ein externer Manager an eine Spitzenposition gesetzt, ein für Apple eher ungewöhnlicher Schritt. Die Suche nach dem neuen Retail-Chef soll der Headhunter Egon Zehnder International übernommen haben, wie das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) aus informierten Kreisen berichtet. Auch der Apple-Retail-Manager Steve Cano soll dabei im Gespräch gewesen sein.

Apple hat rund 50.000 Beschäftigte, davon 30.000 in den Apple Retail Stores. Im Finanzjahr 2011 verzeichnete die Einzelhandelssparte einen Umsatzanstieg von 44 Prozent auf 14,12 Milliarden US-Dollar.

Im vergangenen Quartal konnten die Apple Retail Stores ihren durchschnittlichen Umsatz um 43 Prozent auf 17,1 Millionen US-Dollar steigern. Das hatte Apple nach der Bekanntgabe seiner Quartalszahlen im Gespräch mit Analysten erklärt. Apples Finanzreserven stiegen auf 97,6 Milliarden US-Dollar. Apple diskutiere "aktiv", wie dieses Geld eingesetzt werde, sagte Apple-Finanzchef Peter Oppenheimer. Das könnten Investitionen in die Lieferkette, Akquisitionen oder sonstige Aufwendungen werden.


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