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Pegatron: Apple untersucht Explosion bei Auftragshersteller

Eine Gasexplosion in einer Fabrik in Schanghai hat am Wochenende viele Verletzte gefordert. Pegatron montiert Elektronik für Lenovo, Acer, Toshiba und Apple. Apple kündigte an, den Vorgang zu untersuchen.
/ Achim Sawall
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Pegatron-Finanzchef Charles Lin (Bild: Nicky Loh/Reuters)
Pegatron-Finanzchef Charles Lin Bild: Nicky Loh/Reuters

Apple untersucht eine Explosion bei seinem Auftragshersteller Pegatron Technology. Das hat eine Unternehmenssprecherin der Nachrichtenagentur Reuters(öffnet im neuen Fenster) gesagt. Bei der Gasexplosion am Wochenende wurden 61 Arbeiter verletzt, 23 mussten ins Krankenhaus eingewiesen werden, berichtet die taiwanische Branchenzeitung Digitimes(öffnet im neuen Fenster). "Wir fühlen mit den Menschen, die in Songjiang verletzt wurden", sagte Apple-Sprecherin Carolyn Wu. "Wir arbeiten eng mit Pegatron zusammen, um die Ursache für den Unfall zu finden."

In der Fabrik in Schanghai sollen Gehäuse hergestellt werden. Das Unternehmen Ri-Teng Computer Accessory ist eine hundertprozentige Tochter des taiwanischen Unternehmens Pegatron. Ri-Teng hatte die Fabrik, in der der Unfall passierte, erst Anfang Dezember 2011 für 60 Millionen US-Dollar gekauft. Zu der Explosion kam es in einem Gebäude, das ausgebaut wurde.

Pegatron ist im Jahr 2008 aus dem Asus-Konzern ausgegründet worden. Pegatron fertigt für Elektronikkonzerne Notebooks, Netbooks, Desktop-PCs, Spielekonsolen, mobile Geräte, Motherboards, TV-Karten, LCD-Fernseher, Smartphones, Set-Top-Boxen und Kabelmodems. Neben Apple sind Lenovo, Acer und Toshiba Kunden von Pegatron. Pegatron hatte laut einem unbestätigten Bericht im Juli 2011 einen Auftrag für die iPhone-Fertigung bekommen.

Pegatron Technology: Produktion von Gehäuserückseiten für das iPad 2

Der Betrieb in der Fabrik sei noch nicht aufgenommen worden, sagte Pegatron-Finanzchef Charles Lin zu Reuters. In einem Teil der Hallen läuft aber eine Testfertigung.

Wie die indische Zeitung The Economic Times(öffnet im neuen Fenster) berichtet, sei geplant, in einem Teil der Fabrik Gehäuserückseiten für das iPad 2 zu fertigen.


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