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Das Odesk-Tool Work Diary
Das Odesk-Tool Work Diary (Bild: Sipa.org)

Odesk: Google und HP bekommen Screenshots aus dem Homeoffice

Das Odesk-Tool Work Diary
Das Odesk-Tool Work Diary (Bild: Sipa.org)

Die internationale Freelancer-Plattform Odesk bietet nicht nur die Möglichkeit, übers Internet zu arbeiten und Geld zu verdienen. Die Auftragnehmer sollen Screenshots vom Rechnerdisplay, Tastatureingaben und Mausbewegungen aufzeichnen lassen und an die Firmen übermitteln.

Auftragsarbeiter für Unternehmen wie Google, Hewlett-Packard und der Fernsehsender NBC arbeiten im Homeoffice mit einer webbasierten Software von Odesk, die Screenshots an die Unternehmen übermittelt. Das berichtet Bits, ein Blog der New York Times. Die Screenshots werden sechsmal pro Stunde in unregelmäßigen Abständen gemacht. Die Funktion wird von dem Plattformbetreiber bereitgestellt.

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Die Heimarbeiter können die Aufnahmen ihres Bildschirminhalts aber überprüfen, bevor die Datei an die Auftraggeber verschickt wird. Screenshots oder Teile davon können ausgeblendet werden, was jedoch mit einem Honorarabzug von einem Sechstel des Stundenlohns bestraft wird. Die Software kann auch so eingestellt werden, dass Tastatureingaben und Mausbewegungen für den Arbeitgeber aufgezeichnet werden. Das Tool trägt die Bezeichnung Time Tracker. Die Screenshots können auch für die Gruppenarbeit genutzt werden.

Bei der Jobvermittlungsplattform Odesk sind 1,4 Millionen Freiberufler und Auftragsarbeiter registriert, die für 250.000 Auftraggeber arbeiten, von Kleinunternehmen bis zum multinationalen Konzern. Die Arbeitsuchenden geben für ausgeschriebene Aufträge meist Gebote mit ihrem Stundensatz ab.

Odesk-Chef Gary Swart sagte der New York Times, dass im Jahr 2011 Aufträge im Wert von 225 Millionen US-Dollar über die Plattform laufen würden. Das sei gegenüber dem Vorjahr eine Verdoppelung. Odesk berechnet einen Anteil von rund zehn Prozent für seine Vermittlungsleistung. Der Markt für internetbasierte Auftragsarbeiten wird auf jährlich 1 Milliarde US-Dollar geschätzt, so die Zeitung.

Der Programmierer Evgeny M. aus dem russischen Omsk arbeitet laut Odesk für vier unterschiedliche Firmen und kann einen Stundensatz von 24 US-Dollar bis 34 US-Dollar realisieren.

Die Honorare für IT-Freiberufler waren in Deutschland im August 2011 erneut gestiegen. Wie die Jobbörse für Freiberufler, Gulp, berichtet, lagen die durchschnittlichen Honorarforderungen bei 73 Euro pro Stunde.


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svenschumacher 24. Aug 2012

Hallo, Wir haben eine neue Seite erstellt, die sich mit der Thematik Odesk auseinander...

Loolig 10. Dez 2011

Daran hat ein Arbeitgeber auch im Büro interesse, würdest du deswegen mit einer...

tingelchen 09. Dez 2011

Ja, mach Projektarbeit und rechne nicht auf Stundenbasis ab ;) Dann ist die Software...

JeanClaudeBaktiste 09. Dez 2011

Legehennen als Menschen.

Endwickler 09. Dez 2011

Normalerweise fallen solche Restriktionen unter "unselbständiges Arbeiten als...



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