Abo
  • Services:

Jerry Yang: Yahoo-Gründer hat mit dem Unternehmen abgeschlossen

Yahoo-Gründer Jerry Yang ist das Gezerre um die Zukunft des Internetunternehmens offenbar leid und erklärte seinen Ausstieg.

Artikel veröffentlicht am ,
Jerry Yang
Jerry Yang (Bild: Scott Olson/Getty Images)

Yahoo-Gründer Jerry Yang zieht sich aus dem Aufsichtsrat des Unternehmens zurück. Das gab der 43-Jährige am 17. Januar 2012 bekannt. Yang hatte vor 17 Jahren zusammen mit David Filo begonnen, die Firma aufzubauen und besitzt 3,8 Prozent der Aktien des Internetunternehmens. Seine Aktien haben einen Wert von 720 Millionen US-Dollar.

Stellenmarkt
  1. Veridos GmbH, München
  2. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz

Yang verlässt auch den Aufsichtsrat des chinesischen Internetkonzerns Alibaba, an dem Yahoo große Anteile besitzt. "Die Zeit ist für mich gekommen, andere Interessen außerhalb von Yahoo zu verfolgen", erklärte er. Im Aufsichtsrat soll es Uneinigkeit über den weiteren Weg Yahoos geben. Yang habe die Entscheidung aber allein gefällt, hat das Wall Street Journal aus dem Unternehmen erfahren. Er sei nicht aus der Firma gedrängt worden.

Im Oktober 2011 wurde berichtet, dass Yang zusammen mit Finanzinvestoren versuche, Yahoo zu kaufen.

Yahoo-Aufsichtsrat im Umbruch

Yahoo-Aufsichtsratschef Roy Bostock hatte Carol Bartz am 6. September 2011 entlassen, seitdem stand die Firma zum Verkauf. Am 4. Januar 2012 wurde Paypal-Chef Scott Thompson als neuer Vorstandschef engagiert.

Alle neun Yahoo-Aufsichtsräte müssen sich 2012 der Wiederwahl stellen. Wie das Blog des Wall Street Journals, All Thing Digital, zuvor berichtete, sollen Aufsichtsratschef Bostock und einige weitere Aufsichtsräte wie Arthur Kern, Vyomesh Joshi und Gary Wilson abgesetzt werden.

Yahoo hatte im November 2008 eine 45-Milliarden-US-Dollar-Offerte Microsofts abgelehnt. Microsoft hatte 33 US-Dollar pro Aktie geboten. Diese verpasste Gelegenheit wurde Yang angelastet, der in der Folge als Vorstandschef zurücktrat.

Die Yahoo-Aktie legte nach der Bekanntgabe des Abgangs von Yang um 3 Prozent zu.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 4,99€
  3. 4,99€

Folgen Sie uns
       


Openbook erklärt (englisch)

Openbook ist ein neues soziales Netzwerk, das sich durch Crowdfunding finanziert hat. Golem.de hat sich mit dem Gründer Joel Hernández über das Projekt unterhalten.

Openbook erklärt (englisch) Video aufrufen
Falcon Heavy: Beim zweiten Mal wird alles besser
Falcon Heavy
Beim zweiten Mal wird alles besser

Die größte Rakete der Welt fliegt wieder. Diesmal mit voller Leistung, einem Satelliten und einer gelungenen Landung im Meer. Die Marktbedingungen sind für die Schwerlastrakete Falcon Heavy in nächster Zeit allerdings eher schlecht.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer und dpa

  1. SpaceX Raketenstufe nach erfolgreicher Landung umgekippt
  2. Raumfahrt SpaceX zündet erstmals das Triebwerk des Starhoppers
  3. Raumfahrt SpaceX - Die Rückkehr des Drachen

TES Blades im Test: Tolles Tamriel trollt
TES Blades im Test
Tolles Tamriel trollt

In jedem The Elder Scrolls verbringe ich viel Zeit in Tamriel, in TES Blades allerdings am Smartphone statt am PC oder an der Konsole. Mich überzeugen Atmosphäre und Kämpfe des Rollenspiels; der Aufbau der Stadt und der Charakter-Fortschritt aber werden geblockt durch kostspielige Trolle.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades startet in den Early Access
  2. Bethesda The Elder Scrolls 6 erscheint für nächste Konsolengeneration

Elektromobilität: Was hat ein Kanu mit Autos zu tun?
Elektromobilität
Was hat ein Kanu mit Autos zu tun?

Veteranen der deutschen Autoindustrie wollen mit Canoo den Fahrzeugbau und den Vertrieb revolutionieren. Zunächst scheitern die großen Köpfe aber an den kleinen Hürden der Startupwelt.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. EU Unfall-Fahrtenschreiber in Autos ab 2022 Pflicht
  2. Verkehrssenatorin Fahrverbot für Autos in Berlin gefordert
  3. Ventomobil Mit dem Windrad auf Rekordjagd

    •  /