Linus Torvalds hat die erste Vorversion der für Mitte März erwarteten Version 4.5 des Linux-Kernels freigegeben. Sie stattet AMDs vereinigten AMDGPU-Treiber mit Unterstützung für Powerplay aus. Das Raspberry Pi soll 3D-Funktionen erhalten.
Im Vorstand der Linux Foundation werden weiterhin Mitglieder der Kernel-Community vertreten sein, bekräftigt der Geschäftsführer der Organisation. Auf die Kritik der GPL-Verfechter wird dabei aber nicht eingegangen.
Die hauseigene Container-Plattform von Red Hat, Openshift Dedicated, soll künftig auch in der Google Cloud genutzt werden können. Dafür soll eine Anbindung an die Google-Dienste entstehen. Mit der Zusammenarbeit wollen die Unternehmen Wünsche ihrer Kunden umsetzen.
Ein quelloffenes Werkzeug von Facebook ermöglicht, 360-Grad-Videos auf einen Würfel zu projizieren, was deutlich effizienter ist als herkömmliche Verfahren und weitere Vorteile bieten soll.
Nicht nur der 3D-Drucker selbst ist riesig, auch das Unternehmen Big Rep ist enorm gewachsen. Was als Kunstprojekt angefangen hat, entwickelt sich zum Verkaufserfolg.
Unikernel sind spezielle Systeme, die nur jene Software enthalten, die zum Ausführen einer Anwendung benötigt wird. Der Container-Spezialist Docker übernimmt nun einen Anbieter für Unikernel-Dienstleistungen.
Einzelpersonen dürfen nicht mehr in der Vorstandswahl der Linux Foundation abstimmen, berichtet Matthew Garrett. Damit könnten unliebsame Community-Mitglieder vom Vorstand ausgeschlossen werden, wie etwa GPL-Verfechterin Karen Sandler.
Die kürzlich gefundene Kernel-Lücke wird mit den monatlichen Android-Updates bis zum 1. März geschlossen. Das schreibt ein Google-Entwickler. Die Auswirkungen sind laut Google geringer als ursprünglich behauptet, weshalb nur wenige Geräte betroffen seien.
Die bisherige Versionierung des .Net-Frameworks wird mit dem neuen .Net Core nicht weitergeführt. Stattdessen wird wieder bei Version 1.0 angefangen, um den noch unreifen Status und die Neuentwicklung anzuzeigen.
Mit kurzen Lichtimpulsen können große Datenmengen übertragen werden - vor allem auf kurzen Distanzen: Apple will künftig das Li-Fi-Verfahren nutzen, um das iPhone mit Daten zu versorgen. Li-Fi könnte Bluetooth und LTE ergänzen. Hinweise darauf finden sich in iOS 9.1.
Durch eine Sicherheitslücke im Linux-Kernel lassen sich Root-Rechte erlangen. Der fehlerhafte Code betrifft neben Millionen Linux-Nutzern wohl auch den größten Teil aller Android-Geräte - und hätte mit einem seit langem diskutierten Ansatz verhindert werden können.
Linux-Nutzer können mit der kommenden Version 1.2 des Networkmanagers ihre Privatsphäre schützen, indem Mac-Adressen zufällig erzeugt und IPv6-Adressen abgesichert werden. Weitere neue Funktionen verbessern den Umgang mit der Software.
In der Diskussion um die Erhaltung der Domain forderten einige Kommentatoren, das X.org-Projekt zu beenden. Das verkenne aber den Wert der Community und hätte starke Nebenwirkungen, schreibt ein Red-Hat-Entwickler.
Die Sparvariante des beliebten Bastelrechners Raspberry Pi ist zwar für jeden bezahlbar, aber ist er auch für jeden sinnvoll? Wir haben den Zero-Rechner im Kleinstformat ausprobiert.
Dank Patches von Nvidia soll es künftig einfach möglich werden, die signierte Firmware moderner Grafikkarten auch im freien Linux-Treiber Nouveau zu nutzen. Mit dem Entwickler-Board Jetson TX1 kann dies sogar schon getestet werden.
Die Forschungsabteilung von Baidu gibt Code auf Github frei, mit dem neuronale Netze für Spracherkennung trainiert werden. Das formale Konzept dahinter nutzt auch Google in seiner Sprachsuche, weil es besser als bisher verwendete Modelle funktioniert.
IMHO Ebenso anhaltend wie der Erfolg des Onlinelexikons ist die Kritik an der Wikipedia. Inzwischen gilt sie weniger dem Produkt als den dahinterstehenden Strukturen.
Zusätzlich zu einer Creative-Commons-Lizenz soll Code, der auf Seiten von Stack Exchange eingestellt wird, künftig mit einer einfachen Namensnennung MIT-lizenziert werden. Der Open-Source-Code kann dann einfach selbst weitergenutzt werden.
In einem offenen Brief beschweren sich viele Open-Source-Projekte bei Github darüber, dass dessen Forderungen an die Plattform nicht umgesetzt würden. Sie wünschen sich vor allem einen besseren Bugtracker.
Update Es ist inzwischen das sechste Medium, das juristisch gegen Werbeblocker vorgeht. Während die Klage des Spiegel erst im Mai verhandelt wird, ist ein anderer Verlag schon in zehn Tagen dran.
Über den Webseitenverbund Opendesktop.org lassen sich Bilder, Themes und Addons für Open-Source-Desktops und Anwendungen verteilen. Das Projekt ist von Owncloud-Gründer Karlitschek an den KDE-Sponsor Blue Systems übergeben worden.
Valve hat die Firmware und ein SDK für den Steam Link quelloffen veröffentlicht. Damit lässt sich das Gerät, das zum Streamen von Spielen gedacht ist, sehr leicht erweitern. Sogar ein Umbau zum Mini-PC ist denkbar.
Microsoft hat wie angekündigt die Javascript-Engine des Edge-Browsers offengelegt. Chakracore, so der Name des Projekts, soll auf Linux portiert und in Node.js integriert werden.
Die Offenheit des Quellcodes von Qt ist nun für alle unterstützten Betriebssysteme langfristig gesichert. Künftig nutzt Qt zudem die LGPLv3. Einige bisher proprietäre Teile sollen offengelegt werden.
Die spezielle Domain der X11-Entwicklergemeinschaft, X.org, bleibt dank einer verlängerten Registrierung erhalten. Die Organisationsprobleme zur Verwaltung der Domain sind aber offenbar immer noch nicht gelöst.
Der VLC-Player steht mit seiner gewohnten Funktionsvielfalt nun auch für das aktuelle Apple TV bereit. Die Anwendung erkennt Medien im Heimnetzwerk und kann auch über den Browser Streams und Dateien zum Abspielen erhalten.
Der Login-Dienst Persona von Mozilla sollte das Anmelden im Web deutlich vereinfachen. Nach der Übergabe an eine freie Entwickler-Community wird der Dienst im Herbst aber komplett abgeschaltet. Ersatz dafür könnte von Mozilla selbst kommen.
Es hat eine ganze Weile gedauert, bis die Macher von Kicad das neue Release freigegeben haben. Vieles ist anders, einiges neu - und trotzdem ist Kicad immer noch Kicad.
Die X11-Entwicklergemeinschaft verliert eventuell ihre sehr spezielle Domain, deren Hostname aus nur einem Buchstaben besteht - dem X. Die Beteiligten haben zunächst nur noch knapp eine Woche Zeit, um das Problem zu lösen.
Die neue Version 4.4 des Linux-Kernels enthält einen freien Grafiktreiber für das Raspberry Pi und ermöglicht Grafikbeschleunigung in virtuellen Maschinen. Verbessert worden sind der RAID- und BPF-Code, geplant ist außerdem die Langzeitpflege der Version.
Das Ende von SHA 1 naht - doch jetzt gibt es einen Rückschritt beim Abschied von dem alten Algorithmus. Weil es in Firmennetzwerken Probleme mit TLS-Man-In-The-Middle-Proxys wie Antivirenscannern und Firewalls gibt, hat Mozilla die Zertifikate wieder aktiviert - vorerst.
Die automatischen Updates von Drupal können so manipuliert werden, dass recht leicht Malware eingeschleust werden kann. Bekannt ist dies wohl schon seit Jahren, Lösungen dafür werden nun erneut diskutiert.
Das Chat-Protokoll Jabber, offiziell XMPP, könnte endlich eine native Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf Basis von OpenPGP bekommen. Die Entwickler arbeiten bereits an einer Referenzimplementierung.
Die neue Version 9.5 von PostgreSQL kann Einträge per Upsert erstellen oder auch aktualisieren. Die Sicherheit ist verbessert worden, und die Datenbank bietet mehrere Big-Data-Funktionen.
Der Umgang mit Prozessen innerhalb von Docker-Containern kann mitunter schwierig sein. Als Lösung gibt es nun ein minimales Init-System für die Container, das als Proxy zum Host-System genutzt wird.
Die Tierschutzorganisation Peta wollte einem Affen das Urheberrecht an mehreren Selfies erstreiten. Doch der Richter will dazu kein Grundsatzurteil fällen.
Google nutzt künftig das GPL-lizenzierte OpenJDK in Android. Da Oracle jedoch das Urheberrecht an der Java-Implementierung hält, könnten auf die Gerätehersteller Klagen und hohe Lizenzkosten zukommen.
Das als Hersteller von Bausätzen für 3D-Drucker bekannte Unternehmen RepRapPro von Adrian Bowyer schließt Mitte Januar. Alle Entwürfe und Software werden weiterhin als Open Source verfügbar bleiben.
Viele Webseiten, vor allem für mobile Geräte, nutzen weiterhin die nicht standardisierten Webkit-Präfixe in ihrem Code. Mozilla hat diese für CSS und DOM-APIs nun zur Erhaltung der Kompatibilität gezwungenermaßen auch im Firefox umgesetzt.
Update Auf Github stehen erste Teile des Codes der Linux-Portierung auf die Playstation 4 bereit, sogar die 3D-Beschleunigung funktioniert inzwischen. Jailbreaks sollen aber explizit nicht angeboten werden.
Die Standardimplementierung der Sprache Python wird künftig auf Github entwickelt. Das Team verabschiedet sich damit von dem eigenen Mercurial-Repository, will künftig aber unabhängiger von einem Diensteanbieter sein.
Das OpenBSD-Projekt sichert seinen Browser ab, indem der genutzte Speicher entweder beschreibbar oder ausführbar (W^X) gemacht wird. Nach OpenBSD nutzt dies nun auch Firefox Nightly für Javascript-Code.
Der Verband der Zeitschriftenverleger wettert gegen die Anbieter von Werbeblockern. Trotz einer einstweiligen Verfügung ist das Programm Adblock weiter erhältlich.
Der Gründer des Debian-Projekts, Ian Murdock, ist im Alter von 42 Jahren gestorben. Der einflussreiche Informatiker arbeitete unter anderem für Sun an Solaris und zuletzt für Docker.
Facebooks Creative Labs, Playstation Mobile und die Rufnummer 11865 haben eines gemeinsam: Sie wurden 2015 abgeschaltet, eingestellt oder geschlossen. Auch andere Dienste wurden von Entwicklern aufgegeben.
Der Debugger Codeview von Microsoft stammt aus den 80er Jahren und ist längst überholt. Dessen Format zum Speichern von Informationen gibt es aber weiterhin und Microsoft setzt dies nun auch in LLVM um.
In einem Sicherheitshinweis für WebkitGTK werden weit mehr als 100 Fehler aufgelistet. Zwar sind diese in der aktuellen Version bereits alle behoben, verschiedene Linux-Distributionen pflegen aber auch deutlich ältere Versionszweige und sind gezwungen, diese nun irgendwie zu aktualisieren.
32C3 Der Start der neuen Certificate Authority Let's Encrypt hat offenbar recht gut funktioniert. Nach nur rund einem Monat im Betabetrieb ist das Projekt schon die fünftgrößte CA der Welt. Doch es gibt noch einige Aufgaben zu bewältigen.
Mit Perl 6 führen die Entwickler die 5er-Reihe der Programmiersprache nicht fort, sondern haben eine neue Sprache geschaffen. Die Konzepte und Ideen beider Versionen sind sich allerdings nach wie vor sehr ähnlich.