Abo
  • Services:
Anzeige
Was ein bisschen aussieht wie der Todesstern ist die Übersicht aller CAs. Let's Encrypt ist in Magenta in der linken unteren Bildhälfte zu sehen.
Was ein bisschen aussieht wie der Todesstern ist die Übersicht aller CAs. Let's Encrypt ist in Magenta in der linken unteren Bildhälfte zu sehen. (Bild: Roland Shoemaker/Screenshot: Golem.de)

Let's Encrypt: Ein kostenfreies Zertifikat, alle zwei Sekunden

Was ein bisschen aussieht wie der Todesstern ist die Übersicht aller CAs. Let's Encrypt ist in Magenta in der linken unteren Bildhälfte zu sehen.
Was ein bisschen aussieht wie der Todesstern ist die Übersicht aller CAs. Let's Encrypt ist in Magenta in der linken unteren Bildhälfte zu sehen. (Bild: Roland Shoemaker/Screenshot: Golem.de)

Der Start der neuen Certificate Authority Let's Encrypt hat offenbar recht gut funktioniert. Nach nur rund einem Monat im Betabetrieb ist das Projekt schon die fünftgrößte CA der Welt. Doch es gibt noch einige Aufgaben zu bewältigen.

Auf dem 32C3 in Hamburg hat der EFF-Mitarbeiter Roland Shoemaker den anwesenden Hackern über die ersten Erfahrungen nach dem Launch der freien Certificate Authority Let's Encrypt berichtet. Seit dem Start der offenen Beta hat Let's Encrypt nach eigenen Angaben mehr als 200.000 Zertifikate für 440.000 DNS-Namen ausgestellt. Damit sei das Projekt bereits die fünftgrößte CA weltweit, so Shoemaker.

Anzeige

Er verkündete den Anwesenden, dass sie keinen schnellen Übergang in den endgültigen Produktivbetrieb erwarten sollten: "Wir machen eine Beta im Google-Stil, dass kann also durchaus etwas dauern", sagte er. Doch die Systeme machen offenbar keine größeren Probleme, denn während der ersten zwölf Stunden wurde nach Aussage von Shoemaker alle zwei Sekunden ein neues Zertifikat ausgestellt.

Bislang würden rund 120.000 individuelle Registrierungen von Nutzern vorliegen, die im Schnitt zwei Zertifikate erstellt haben. 80 Prozent der Domain-Namen, für die Zertifikate ausgestellt wurden, hätten bislang keinen Eintrag in den Certificate Transparency Logs gehabt. 66 Prozent von ihnen würden den offiziellen Client nutzen - mittlerweile gibt es aber auch mehr als 30 verschiedene Implementationen für alle verschiedenen Systeme und Wünsche.

Integration mit Hosting-Providern als Ziel

Auch der Mechanismus zum Zurückziehen irrtümlich ausgestellter Zertifikate funktioniere - wurde jedoch bislang nur 2.500-mal genutzt. Shoemaker betonte, dass es nicht das Ziel sei, die größte CA der Welt zu werden, vielmehr solle der Anteil des HTTPS-Traffics nachhaltig erhöht werden. Deshalb sind Privatanwender und kleinere Projekte die Hauptzielgruppe von Let's Encrypt. Aus diesem Grund arbeitet das Team auch mit großen Hosting-Providern zusammen, um eine reibungslose Integration von Let's Encrypt zu ermöglichen - in den USA soll es bereits erste Partnerschaften geben. Wir hatten bei deutschen Providern nachgefragt - hier wird es wohl noch etwas dauern.

In Zukunft will Let's Encrypt eine erweiterte Prüfung einführen, wenn Nutzer, die bereits über ein Zertifikat für ihre Domain verfügen, dieses auf Let's Encrypt umziehen wollen. Dann müssten die Nutzer beweisen, dass sie Kontrolle über den privaten Schlüssel des Zertifikats haben, bevor sie das neue erstellen können. Außerdem bemüht sich das Projekt um die Aufnahme in das CA-Browser-Forum, um künftig auch politisch über die Zukunft von Zertifikaten mitentscheiden zu können. Dafür fehlen Let's Encrypt aber derzeit noch einige notwendige Audits.


eye home zur Startseite
RipClaw 30. Dez 2015

Das merkst du spätestens wenn du die Einkaufspreise mit den Preisen vergleichst die du...

RipClaw 30. Dez 2015

Die haben genug damit zu tun andere zu erpressen z.B. Shopbetreiber oder Seiten für...

RipClaw 30. Dez 2015

Die Zertifikate von CaCert werden erst akzeptiert wenn man das Root Zertifikat von denen...

RipClaw 29. Dez 2015

Genau das kriegen aber viele nicht hin und da will der Let's Encrypt Client ansetzen...

Moriati 29. Dez 2015

Also wenn ich mich da nicht ganz täusche, dann werden und wurden die CA Rootzertifikate...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  2. Habermaaß GmbH, Bad Rodach
  3. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt
  4. Blickle Räder+Rollen GmbH u. Co. KG, Rosenfeld


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  2. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 299,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Autonomes Fahren

    Singapur kündigt fahrerlose Busse an

  2. Coinhive

    Kryptominingskript in Chat-Widget entdeckt

  3. Monster Hunter World angespielt

    Die Nahrungskettensimulation

  4. Rechtsunsicherheit bei Cookies

    EU warnt vor Verzögerung von ePrivacy-Verordnung

  5. Schleswig-Holstein

    Bundesland hat bereits 32 Prozent echte Glasfaserabdeckung

  6. Tesla Semi

    Teslas Truck gibt es ab 150.000 US-Dollar

  7. Mobilfunk

    Netzqualität in der Bahn weiter nicht ausreichend

  8. Bake in Space

    Bloß keine Krümel auf der ISS

  9. Sicherheitslücke

    Fortinet vergisst, Admin-Passwort zu prüfen

  10. Angry Birds

    Rovio verbucht Quartalsverlust nach Börsenstart



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Montagewerk in Tilburg: Wo Tesla seine E-Autos für Europa produziert
Montagewerk in Tilburg
Wo Tesla seine E-Autos für Europa produziert
  1. Elektroauto Walmart will den Tesla-Truck
  2. Elektrosportwagen Tesla Roadster 2 beschleunigt in 2 Sekunden auf Tempo 100
  3. Elektromobilität Tesla Truck soll in 30 Minuten 630 km Reichweite laden

Fitbit Ionic im Test: Die (noch) nicht ganz so smarte Sportuhr
Fitbit Ionic im Test
Die (noch) nicht ganz so smarte Sportuhr
  1. Verbraucherschutz Sportuhr-Hersteller gehen unsportlich mit Daten um
  2. Wii Remote Nintendo muss 10 Millionen US-Dollar in Patentstreit zahlen
  3. Ionic Fitbit stellt Smartwatch mit Vier-Tage-Akku vor

E-Golf im Praxistest: Und lädt und lädt und lädt
E-Golf im Praxistest
Und lädt und lädt und lädt
  1. Garmin Vivoactive 3 im Test Bananaware fürs Handgelenk
  2. Microsoft Sonar überprüft kostenlos Webseiten auf Fehler
  3. Inspiron 5675 im Test Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020

  1. Re: Man stelle sich mal vor alle Berufsgruppen...

    bombinho | 01:03

  2. Re: Absolut demokratisch!*hust*

    mac4ever | 00:58

  3. Re: Überleben durch Anzahlungen

    Der Supporter | 00:57

  4. Re: beeindruckende Ersparnis! Hätte nicht...

    lear | 00:48

  5. Gibt es so etwas ähnliches...

    x2k | 00:45


  1. 17:56

  2. 15:50

  3. 15:32

  4. 14:52

  5. 14:43

  6. 12:50

  7. 12:35

  8. 12:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel