Abo
  • Services:
Anzeige
Docker baut seine Geschäftsbereiche aus.
Docker baut seine Geschäftsbereiche aus. (Bild: Docker)

Unikernel Systems: Docker übernimmt Anbieter für Mini-Betriebssysteme

Docker baut seine Geschäftsbereiche aus.
Docker baut seine Geschäftsbereiche aus. (Bild: Docker)

Unikernel sind spezielle Systeme, die nur jene Software enthalten, die zum Ausführen einer Anwendung benötigt wird. Der Container-Spezialist Docker übernimmt nun einen Anbieter für Unikernel-Dienstleistungen.

Der Technikchef von Docker, Solomon Hykes, beschreibt den Kauf von Unikernel Systems in dem US-Magazin Techcrunch als die wohl bis jetzt "obskurste" Übernahme des Unternehmens. Denn damit entfernt sich Docker vergleichsweise weit von seinem bisher eher engen Geschäftsfeld rund um die Unterstützung und Anwendung sogenannter Betriebssystemcontainer.

Anzeige

Die Idee von Unikerneln ist es, ein Betriebssystem auf das absolut notwendige Minimum an Software zu reduzieren, das zum Betrieb einer einzelnen Anwendung notwendig ist. Sämtliche Funktionen des eigentlichen Kernels und weiterer Hilfswerkzeuge werden dabei üblicherweise zu einer einzigen Bibliothek zusammengefasst. Diese Unikernel können dann auf einem Hypervisor oder auch direkt auf der Hardware ausgeführt werden.

Unikernel für kleine, schnelle Anwendungen

Bisher werden häufig mehrere Container auf einem einzigen laufenden Kernel - meist Linux - eingesetzt. Es ist aber auch möglich, für eine größere Isolation je Container einen einzelnen Kernel einzusetzen. Mit einer radikalen Reduzierung des Funktionsumfangs pro Anwendung mit Hilfe der Unikernel lassen sich zusätzlich dazu aber sehr kleine und damit schnelle Systeme erstellen, die zudem einen geringeren Angriffsvektor zum Ausnutzen von Sicherheitslücken aufweisen.

Das Team von Unikernel Systems, das nun für Docker arbeitet, besteht aus Entwicklern, die am Xen-Hypervisor und an Unikernel-Communityprojekten wie etwa MirageOS mitgearbeitet haben. Das Team soll auch nach der Übernahme durch Docker weiterhin die Unikernel-Community aktiv unterstützen und darüber hinaus für eine gute Integration der verschiedene Unikernel mit den Docker-Werkzeugen sorgen.

Ein Überblick über verschiedene Unikernel-Projekte und ihre jeweiligen Ansätze bietet die Webseite Unikernel.org.


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Josefs-Gesellschaft gGmbH, Köln
  2. infoteam Software AG, Dortmund
  3. McFIT GmbH, Berlin
  4. operational services GmbH & Co. KG, Chemnitz, Zwickau, Dresden


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 19,99€
  2. 2,99€
  3. ab 59,98€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. BiCS3 X4

    WDs Flash-Speicher fasst 96 GByte pro Chip

  2. ARM Trustzone

    Google bescheinigt Android Vertrauensprobleme

  3. Überbauen

    Telekom setzt Vectoring gegen Glasfaser der Kommunen ein

  4. Armatix

    Smart Gun lässt sich mit Magneten hacken

  5. SR5012 und SR6012

    Marantz stellt zwei neue vernetzte AV-Receiver vor

  6. Datenrate

    Vodafone weitet 500 MBit/s im Kabelnetz aus

  7. IT-Outsourcing

    Schweden kaufte Clouddienste ohne Sicherheitsprüfung

  8. Quantengatter

    Die Bauteile des Quantencomputers

  9. Microsoft gibt Entwarnung

    MS Paint bleibt

  10. BGH-Urteil

    Banken dürfen Geld für SMS-TANs verlangen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
IETF Webpackage: Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
IETF Webpackage
Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
  1. IETF Netzwerker wollen Quic-Pakete tracken
  2. IETF DNS wird sicher, aber erst später
  3. IETF Wie TLS abgehört werden könnte

Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test: 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test
240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel
  3. Gaming-Bildschirme Freesync-Displays von Iiyama und Viewsonic

Moto Z2 Play im Test: Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
Moto Z2 Play im Test
Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
  1. Modulares Smartphone Moto Z2 Play kostet mit Lautsprecher-Mod 520 Euro
  2. Lenovo Hochleistungs-Akku-Mod für Moto Z
  3. Moto Z Schiebetastatur-Mod hat Finanzierungsziel erreicht

  1. Re: Ich verstehe dieses Urteil nicht

    Teebecher | 16:34

  2. Re: Warum nicht auch die ISS ganz oder teilweise...

    Bujin | 16:31

  3. Liebe Regierung...

    march | 16:31

  4. Re: Ich benutze zwar kein Android

    Trollversteher | 16:31

  5. Re: Offizielle Ladepunkte meist unbrauchbar

    PiranhA | 16:30


  1. 15:46

  2. 15:02

  3. 14:09

  4. 13:37

  5. 13:26

  6. 12:26

  7. 12:12

  8. 12:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel