Hilfeseiten: Codebeiträge auf Stack Exchange werden MIT-lizenziert

Zusätzlich zu einer Creative-Commons-Lizenz soll Code, der auf Seiten von Stack Exchange eingestellt wird, künftig mit einer einfachen Namensnennung MIT-lizenziert werden. Der Open-Source-Code kann dann einfach selbst weitergenutzt werden.

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Code auf Stack Exchange kann künftig leicht wiederverwendet werden.
Code auf Stack Exchange kann künftig leicht wiederverwendet werden. (Bild: Stackexchange.com)

Die Webseiten der Plattform Stack Exchange nutzen viele Programmierer, Admins und andere, um sich über Probleme auszutauschen und gegenseitig zu helfen. Am bekanntesten dabei ist wohl die Seite Stack Overflow. Bisher standen alle Nutzerbeiträge auf Stack Exchange ausschließlich unter der Creative-Commons-Lizenz CC-BY-SA, künftig steht Quellcode unter einer MIT-Lizenz.

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Das Problem der bisherigen Lösung lag darin, dass Code, der auf den Webseiten unter CC-BY-SA ausgetauscht worden ist, nur sehr schwer rechtssicher in eigene Projekte übernommen werden konnte. Die in der Open-Source-Entwicklung seit Jahren etablierte MIT-Lizenz vereinfacht das deutlich. Die freizügigen Bedingungen dieser erlauben die Integration in nahezu alle Software, egal ob diese frei oder proprietär ist.

Aufgrund vieler Kommentare zu den ursprünglichen Plänen von Stack Exchange hat sich der Betreiber für zwei von der MIT-Lizenz abweichende Regelungen entschieden. So ist zwingend eine Zuschreibung des Urhebers für die Übernahme eines Beitrags in ein eigenes Projekt erforderlich, dafür darf dann aber auch auf die Wiedergabe des Lizenztextes in dem eigenen Projekt verzichtet werden. Diese Ausnahmen sollen in den AGB der Webseiten festgehalten werden.

Die Betreiber von Stack Exchange halten einen Kommentar im Quelltext mit einer URL zu dem ursprünglichen Beitrag für eine ausreichende Zuschreibung des Autors. Darüber hinaus seien den Entwicklern aber keine Grenzen gesetzt, in welcher Form die Lizenzbedingungen erfüllt werden. So könnten etwa auch die etwas weiter reichenden Richtlinien der MIT-Lizenz selbst befolgt werden.

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In FAQ, die noch veröffentlicht werden, sollen einige mögliche Unklarheiten beseitigt werden. Die neue Lizenz gilt dann voraussichtlich ab dem 1. Mai dieses Jahres.

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