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Nvidia: Nouveau-Entwickler bereiten Firmware-Integration vor

Dank Patches von Nvidia soll es künftig einfach möglich werden, die signierte Firmware moderner Grafikkarten auch im freien Linux-Treiber Nouveau zu nutzen. Mit dem Entwickler-Board Jetson TX1 kann dies sogar schon getestet werden.
/ Sebastian Grüner
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Die Firmware der Maxwell-GPUs ist signiert. (Bild: Nvidia)
Die Firmware der Maxwell-GPUs ist signiert. Bild: Nvidia

Im Frühjahr vergangenen Jahres warfen die Linux-Entwickler des freien Nouveau-Treibers für Nvidias Grafikkarten dem Unternehmen vor, "sehr Open-Source-unfreundlich" zu sein, da die aktuelle Hardware signierte Firmware voraussetzt. Nvidia selbst hat nun Patches für Nouveau veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) , die die Nutzung der signierten Firmware ermöglichen sollen.

Wie der Entwickler Alexandre Courbot in der Ankündigung schreibt, müssten von Nvidia zwar immer noch die offiziellen Firmware-Dateien bereitgestellt werden – was noch nicht geschehen ist. Mit den Dateien des Shield TV sowie des Pixel C könne der Code allerdings bereits auf der Entwicklerplatine Jetson TX1 genutzt werden.

Auch für Grafikkarten nutzbar

Vor allem für seine ARM-Plattform Tegra investiert Nvidia vergleichsweise viel in die Entwicklung des freien Grafiktreibers Nouveau. Bei der Unterstützung diskreter GPUs (dGPU) hält sich Nvidia dagegen eher zurück, auch wenn das Unternehmen in den vergangenen Jahren den Entwicklern des freien Treibers immer wieder aktiv geholfen hat.

Die von Courbot nun eingereichten Patches sollen aber auch für dGPUs genutzt werden können, was für alle Chips mit den Codenamen GM20X(öffnet im neuen Fenster) gelten soll. Laufen müsste der Code demzufolge mit Karten der Typen Geforce GTX 950, 960, 970, 980 sowie der Titan X. Darüber hinaus ist der Code zum Laden der Firmware vereinheitlicht(öffnet im neuen Fenster) worden.

Wann die Firmware letztlich zur Verfügung gestellt wird, steht derzeit noch nicht fest. Nvidia arbeite jedoch aktiv an der Veröffentlichung, schreibt Courbot.


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