Abo
  • Services:

W^X: Firefox nutzt Sicherheitsfunktion aus OpenBSD

Das OpenBSD-Projekt sichert seinen Browser ab, indem der genutzte Speicher entweder beschreibbar oder ausführbar (W^X) gemacht wird. Nach OpenBSD nutzt dies nun auch Firefox Nightly für Javascript-Code.

Artikel veröffentlicht am ,
Für JIT-Code im Firefox gilt nun die Regel W^X.
Für JIT-Code im Firefox gilt nun die Regel W^X. (Bild: Mozilla/CC-BY-SA 3.0)

Im März dieses Jahres hat das OpenBSD-Projekt offiziell damit begonnen, durch das Umsetzen einer Richtlinie zur Speicherverwaltung einen der genutzten Browser abzusichern. Nachdem dies in OpenBSD aktiviert und getestet wurde, haben die Mozilla-Entwickler nun ebenfalls die W^X genannte Richtlinie in den Nightly-Versionen des Firefox umgesetzt.

Stellenmarkt
  1. engelbert strauss GmbH & Co. KG, Biebergemünd
  2. merlin.zwo IT Solutions GmbH & Co. KG, Eningen

W^X steht dabei für Write XOR Execute und beschreibt, dass Speicherbereiche entweder beschreibbar oder ausführbar sind. Dies gilt nun für Javascript-Code, der von dem Browser JIT-kompiliert wird. Ein Problem dabei ist jedoch, dass eben dieser Code unter Umständen zur Laufzeit gepatcht werden muss. Dies würde allerdings durch eine sehr strikte Umsetzung von W^X gänzlich unterbunden.

Deshalb nutzt die Implementierung im Firefox bestimmte Betriebssystemfunktionen, mit denen ausschließlich der betroffene Teilbereich des Codes erst beschreibbar gemacht werden kann, um diese zu aktualisieren. Dieser wird anschließend jedoch wieder als lediglich ausführbar markiert. Der dadurch erzeugte Mehraufwand sei jedoch sehr gering. In der Ankündigung heißt es zudem, dass Optimierungen an der Umsetzung vorgenommen worden sind, wodurch nahezu die gleiche Leistung erreicht werde wie zuvor.

Mit W^X können bestimmte Arten von Angriffen verhindert werden. So kann etwa eingeschleuster Code nicht mehr ausgeführt werden. OpenBSD nutzt die Richtlinie für seinen Kernel und einige Laufzeit-Komponenten. Neben der Minimierung von Angriffen erhofft sich das Team von Mozilla aber auch weniger Abstürze, die durch Fehler in der Speicherverwaltung der Javascript-Engine verursacht werden. Sollten keine schwerwiegenden Probleme mit der Funktion auftreten, soll diese mit Firefox 46 veröffentlicht werden, der Mitte April 2016 erscheinen soll.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-75%) 14,99€
  2. 3,99€
  3. 99,99€

cpt.dirk 09. Jan 2016

Leider nimmt die Popularität und Verwendung von Javascript auch bei Entwicklern immer...


Folgen Sie uns
       


Huawei P20 Pro - Hands on

Huaweis neues Smartphone P20 Pro kommt mit drei Hauptkameras und einer Reihe von KI-Funktionen. Wir haben uns das Gerät in einem ersten Hands on angeschaut.

Huawei P20 Pro - Hands on Video aufrufen
Patscherkofel: Gondelbahn mit Sicherheitslücken
Patscherkofel
Gondelbahn mit Sicherheitslücken

Die Steuerungsanlage der neuen Gondelbahn am Innsbrucker Patscherkofel ist ohne Sicherheitsmaßnahmen im Netz zu finden gewesen. Ein Angreifer hätte die Bahn aus der Ferne übernehmen können - trotzdem beschwichtigt der Hersteller.
Von Hauke Gierow

  1. Hamburg Sensoren melden freie Parkplätze
  2. Edge Computing Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
  3. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger

Adblock Plus: Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern
Adblock Plus
Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern

Der Bundesgerichtshof hat im Streit um die Nutzung von Werbeblockern entschieden: Eyeo verstößt mit Adblock Plus gegen keine Gesetze. Axel Springer hat nach dem Urteil angekündigt, Verfassungsbeschwerde einreichen zu wollen.

  1. Urheberrecht Easylist muss Anti-Adblocker-Domain entfernen

Ryzen 7 2700X im Test: AMDs Zen+ zieht gleich mit Intel
Ryzen 7 2700X im Test
AMDs Zen+ zieht gleich mit Intel

Der neue Ryzen 7 2700X gehört zu den schnellsten CPUs für 300 Euro. In Anwendungen schlägt er sich sehr gut und ist in Spielen oft überraschend flott. Besonders schön: die Abwärtskompatibilität.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs
  2. AMD-Prozessor Ryzen-Topmodell 7 2700X kostet 320 Euro
  3. Spectre v2 AMD und Microsoft patchen CPUs bis zurück zum Bulldozer

    •  /