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Programmiersprache: Perl 6 ist erschienen

Mit Perl 6 führen die Entwickler die 5er-Reihe der Programmiersprache nicht fort, sondern haben eine neue Sprache geschaffen. Die Konzepte und Ideen beider Versionen sind sich allerdings nach wie vor sehr ähnlich.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Schmetterling Camelia ist das Maskottchen von Perl 6.
Der Schmetterling Camelia ist das Maskottchen von Perl 6. (Bild: Larry Wall/The Artistic License 2.0)

Wie erwartet ist Perl 6 pünktlich zu Weihnachten erschienen. Die Wahl dieses Datums ist eine Anspielung auf den Witz der Community, dass Perl 6 zu Weihnachten erscheinen werde, wobei das Jahr aber nie genannt worden ist. Die Arbeiten an Perl 6 begannen bereits vor 15 Jahren, mit dem Ziel, eine moderne Sprache als Perl-Ableitung zu erstellen, statt einfach nur die 5er-Reihe fortzuführen. Mit der Freigabe des Standard-Compilers Rakudo auf der MoarVM kann Perl 6 nun erstmals offiziell genutzt werden.

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Die neue Sprache wird als "mutige kleine Schwester" von Perl 5 bezeichnet, da sich die Konzepte und Ideen beider zwar sehr ähnlich sind, diese sich aber dennoch so sehr voneinander unterscheiden, dass sie als getrennte Sprachen betrachtet werden müssten. Die "Schwester" soll zudem Perl 5 zumindest vorerst nicht ersetzen.

Objektorientierung und ganze Grammatiken

Perl 6 setzt auf eine vollständige Objektorientierung und die Sprache soll darüber hinaus wirklich multiparadigmatisch sein, das heißt, sowohl funktionale, prozedurale als auch parallele Programmierung ermöglichen. In C oder C++ geschriebener Code soll sich sehr leicht aufrufen lassen und über eine Anweisung kann auch Perl 5 verwendet werden.

Die Syntax der für Perl typischen regulären Ausdrücke ist so erweitert worden, dass sich damit ganze Grammatiken darstellen lassen können. Das System ist so gut ausgebaut, dass sich damit sogar Perl 6 selbst parsen lasse. Nutzer können dies für eigene Grammatiken verwenden. Außerdem ist die Unterstützung für den Unicode-Standard sehr stark ausgebaut worden.

Die Spezifikation von Perl 6 gilt zunächst als abgeschlossen, die Community werde jedoch weiter daran arbeiten. Der Rakudo-Compiler soll monatliche Updates erhalten, um Fehler zu beheben und die Leistung zu verbessern. Die Distribution Rakudo Star, die den Compiler, die MoarVM sowie die Dokumentation und weitere Ressourcen für Nutzer bereithält, soll demnächst in einer zu Perl 6 kompatiblen Version erscheinen.



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freebyte 29. Dez 2015

Das ist irgendwie "Mit dem Pferd zum Auto aufs Fahrrad mit dem Kanu weiter bis man via...

Proctrap 29. Dez 2015

Er zeigt auf, das es hier viele Probleme mit Abhängigkeiten von alten Zuständen gibt...


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