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FFMpeg: Facebook veröffentlicht 360-Grad-Videofilter

Ein quelloffenes Werkzeug von Facebook ermöglicht, 360-Grad-Videos auf einen Würfel zu projizieren, was deutlich effizienter ist als herkömmliche Verfahren und weitere Vorteile bieten soll.

Artikel veröffentlicht am ,
Für VR-Videostreams nutzt Facebook eine Pyramidenprojektion.
Für VR-Videostreams nutzt Facebook eine Pyramidenprojektion. (Bild: Facebook)

Üblicherweise werden Kugeloberflächen (Sphären) mit Rektangularprojektion zur Darstellung auf zwei Dimensionen transformiert, was zum Beispiel von Weltkarten bekannt ist. Für Rundumvideos hat dieses Vorgehen aber entscheidende Nachteile, so dass nun ein Werkzeug von Facebook zur Würfelprojektion genutzt werden kann.

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Die bisher genutzte 2D-Oberfläche enthalte viele "redundante Informationen", insbesondere an der Ober- und Unterseite des Bildes. Im Vergleich dazu seien die Dateien der Würfelprojektion um 25 Prozent kleiner. Dabei wird das obere sowie das untere Viertel der Sphäre auf der Ober- und Unterseite des Würfels abgebildet und die restlichen 50 Prozent auf den verbliebenen Würfelseiten.

Bessere Projektion für Videos

Neben den kleineren Dateigrößen führt die Würfelprojektion außerdem nicht zu einer Verzerrung innerhalb einer der Seitenflächen. Diese erscheine dann so, als sei das Bild mit einer Kamera in diese Richtung aufgenommen worden. Besonders wichtig ist das für Videocodecs, die Bewegung als geradlinige Vektoren verarbeiten und "gebogene" Bewegungen entsprechend schwer verarbeiten können.

Darüber hinaus sei die Projektion auf einen Würfel einfacher als die Rektangularprojektion, da jeder Fläche nur die dazugehörige Kugelfläche zugeordnet wird. Außerdem seien die Pixel auf den Würfelflächen so verteilt, dass diese alle gleich wichtig seien, so gebe es eben keine Pole mit überzähligen Informationen.

Das Werkzeug, um ein Video aus einer Rektangularprojektion in eine Würfelprojektion umzuwandeln, stellt Facebook auf Github als Plugin für FFMpeg bereit. Intern nutzt Facebook eine Projektion auf eine Pyramide, wobei für das gesamte Rundumbild 30 Ausrichtungen genutzt werden. Im Vergleich zur Rektangularprojektion werden dabei 80 Prozent weniger Daten benötigt.

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JouMxyzptlk 23. Jan 2016

Kleiner Fehler: Meine panoramatools machen schon das cube-mapping, man sieht es wenn man...

RandomCitizen 23. Jan 2016

So hatte ich's auch verstanden, bevor ich das Video gesehen hatte. Worauf die hinaus...


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