RepRapPro Ltd: 3D-Druck-Pionier schließt Unternehmen

Das als Hersteller von Bausätzen für 3D-Drucker bekannte Unternehmen RepRapPro von Adrian Bowyer schließt Mitte Januar. Alle Entwürfe und Software werden weiterhin als Open Source verfügbar bleiben.

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Reprap Darwin, der allererste Reprap-3D-Drucker
Reprap Darwin, der allererste Reprap-3D-Drucker (Bild: Reprap Wiki/GNU FDL 1.2)

Die britische RepRapPro Ltd stellt zum 15. Januar 2016 ihren Geschäftsbetrieb ein. Bis dahin sollen noch ausstehende Bestellungen ausgeliefert und Garantiefälle bearbeitet werden. Neubestellungen sind nicht mehr möglich. Das eigenständige, chinesische Schwesterunternehmen RepRapPro China Ltd ist von der Schließung nicht betroffen.

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Das 2011 gegründete Familienunternehmen von Adrian Bowyer vertrieb weltweit vor allem preiswerte Bausätze und Baumaterialien für 3D-Drucker auf Basis von Open-Source-Entwicklungen.

Die Schließung des Unternehmens wird mit einem hart umkämpften Marktumfeld begründet. Es gebe zu viele Anbieter für 3D-Drucker im Niedrigpreis-Segment. Als zu spezialisiertes Unternehmen könne RepRapPro hier nicht mithalten. Das Unternehmen soll derzeit schuldenfrei sein, weshalb sich die Inhaber entschlossen hätten, es zu schließen und sich auf andere Aktivitäten zu konzentrieren.

Trotz der Einstellung des Betriebs sollen alle Hardware-Entwürfe, Bauanleitungen und Software weiterhin unter einer Open-Source-Lizenz verfügbar bleiben.

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Der Unternehmensgründer Adrian Bowyer entwickelte 2005 den ersten 3D-Drucker fürs Zuhause, den Reprap (Replication Rapid-Prototyper). Er stellte die Entwürfe und die erforderliche Software unter eine Open-Source-Lizenz, und auch die erforderlichen Bauteile waren für Hobbybastler bezahlbar. Damit begründete Bowyer den Boom des 3D-Drucks. In der Folge entstand eine Vielzahl von Unternehmen, die 3D-Drucker produzierten. Bestimmten zuerst Bausätze den Markt und richteten sich an Bastler, dominieren mittlerweile Hersteller fertig montierter 3D-Drucker, welche sowohl Privatpersonen, Unternehmen als auch Bildungsinstitute als Zielgruppe haben.

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