Die Sturheit von Blender-Gründer Ton Rosendaal hat wohl dazu geführt, dass Blender überhaupt erst zu dem erfolgreichen Open-Source-Projekt werden konnte, das es jetzt ist. Rosendaal ist überzeugt, das Projekt hat den Kampf mit der Industrie gewonnen.
Der freie E-Mail-Client Thunderbird soll noch mehr Vollzeit-Entwickler bekommen. Diese könnten an einem neuen UI arbeiten, an der Unterstützung des Matrix-Chat oder an vielen weiteren wichtigen Details des Clients.
Die Document Foundation hat eine neue Version von Libreoffice veröffentlicht. Diese soll weitere Leistungsverbesserungen aufweisen, bietet einen Generator für QR-Codes und wie immer viele Kleinigkeiten.
Nach mehreren Jahren Arbeit und vielen Diskussionen ist die freie VPN-Technik Wireguard nun endgültig im Hauptzweig des Linux-Kernels gelandet. Die stabile Veröffentlichung mit dem kommenden Linux 5.6 gilt damit als sicher.
Der freie E-Mail-Client Thunderbird von Mozilla wird künftig von einem eigenen Tochterunternehmen der Mozilla Foundation weiterentwickelt. Das Projekt kann so leichter Entwickler anstellen und Kooperationen eingehen.
Die Versionen mit Langzeitsupport des Frameworks Qt sowie den Offline-Installer wird es künftig nur noch mit einer kommerziellen Lizenz geben. Die Open-Source-Community diskutiert nun die Auswirkungen der Änderung.
Der Gründer des Compiler-Projekts LLVM, Chris Lattner, ist künftig für das Platform Engineering der RISC-V-Spezialisten Sifive zuständig. Zuvor war Lattner bei Apple, Tesla und Google.
Die aktuelle Version 5.5 des Linux-Kernels bringt erste wichtige Arbeiten an Wireguard, verbessert das Cifs-Dateisystem für Samba-Shares und die Leistung einiger Komponenten.
Nachdem Oracle den Code von Java EE an die Eclipse Foundation abgegeben hat, erfolgte die Umbenennung der Java Enterprise Plattform in Jakarta. Mit Jakarta EE 9.0 soll in diesem Jahr eine erste eigenständige Version erscheinen.
Für die kommende Ubuntu-Version 20.04 haben die Entwickler auch die letzte Verknüpfung zu Amazon entfernt. Die Integration hatte vor Jahren noch für massive Kritik gesorgt.
Die Mozilla-Foundation hat einen Leitfaden für Studenten vorgestellt, der diesen bei ethischen Fragen in der IT-Industrie helfen soll. Das gelte vor allem für den Einstellungsprozess, die Wahl des Arbeitgebers und Organisationsmöglichkeiten.
Mit Hilfe von Machine Learning will Github seinen Nutzern künftig einfache erste Beitragsmöglichkeiten zu Open-Source-Projekten vorschlagen. Das ist das erste Deep-Learning-Produkt von Github.
Die Laufzeitumgebung Wine zum Ausführen von Windows-Anwendungen unter Linux nutzt in Version 5.0 das Windows-Binärformat PE. Außerdem können mehrere Displays genutzt werden sowie Vulkan 1.1.
Das Reform ist nicht das schlankeste oder leichteste Notebook auf dem Markt. Allerdings ist es komplett modular und mit Open-Source-Teilen aufgebaut. Der Hersteller MNT Research will das interessante Projekt im Februar per Crowdfunding finanzieren.
Mit Anbox laufen Android-Apps auch in üblichen Linux-Distributionen. Ubuntu-Sponsor Canonical steckt die Technik nun in die Cloud, um damit auch Streaming-Angebote wie Gaming umzusetzen.
Mit dem Open-Source-Werkzeug Application Inspector von Microsoft sollen sich große Projekte schnell analysieren lassen. Das Tool soll nicht nur Fehler finden, sondern auch wichtige und kritische Komponenten.
Nach einer längeren Vorschauphase steht Fedora Core OS nun erstmals stabil für den Einsatz bereit. Die von Red Hat unterstützte Community bietet damit ein neues einheitliches System für den Container-Einsatz.
Zusätzlich zum Dateiaustausch integriert Nextcloud 18 standardmäßig den eigenen Chat, Kalender und auch Office- sowie Groupware-Funktionen. Der Hersteller nennt das Hub und kooperiert außerdem mit dem Hoster 1&1 Ionos für Enterprise-Kunden.
Die Nightly-Version des Firefox für Android wird künftig auf neuer Technik basieren. Der Browser wird dafür von Grund auf neu gestaltet und nutzt die Bibliothek Geckoview.
Im Chrome-Browser sollen künftig nur noch Web-Apps laufen. Die sogenannten Chrome-Apps sollen endgültig abgeschafft werden. Die Vorbereitungen dafür laufen schon sehr lange.
Die Arbeit an alternativen Einkommensquellen läuft für die Firefox-Macher von Mozilla offenbar nicht so wie erhofft. Das Unternehmen hat deshalb nun auch rund 70 Personen entlassen.
Die Linux-Entwickler des freien Nouveau-Treibers für Nvidia-Grafikkarten haben nun offenbar Firmware-Dateien von Nvidia erhalten. Das ist Voraussetzung für die Hardware-Beschleunigung, an der gearbeitet wird.
Das Werkzeug zur dezentralen Quellcode-Verwaltung Git erweitert mit Version 2.25 das Partial-Clone-Feature, das es ermöglichen soll, nur Teile eines Repositories zu verwenden.
Der User-Agent-String des Chrome-Browsers soll künftig eingefroren werden. Den Zugriff darauf wollen die Entwickler limitieren und langfristig durch eine neue Technik ersetzen. Die anderen großen Browser-Hersteller unterstützen die Initiative.
Eine Sicherheitslücke in Geräten der Firma Citrix zeigt in erschreckender Weise, wie schlecht es um die IT-Sicherheit in Behörden steht. Es fehlt an den absoluten Grundlagen.
Windows 7 erreicht sein Lebensende (End of Life) und wird von Microsoft künftig nicht mehr mit Updates versorgt. Lohnt sich ein Umstieg auf Linux statt auf Windows 10? Wir finden: in den meisten Fällen schon.
Die freie Linux-Distribution für Router, OpenWRT, unterstützt in der aktuellen Version 19.07 erstmals die neue Verschlüsselung WPA3. Das Entwicklerteam hat außerdem das Web-Interface beschleunigt und eine wichtige Board-Migration angestoßen.
Die Rust-Community könnte künftig durch eine gemeinnützige und vor allem unabhängige Foundation repräsentiert und unterstützt werden. Das soll unter anderem den Umgang mit Finanzen vereinfachen, aber auch weitere Unternehmen als Unterstützer anziehen.
Microsoft-Entwickler arbeiten derzeit an einer neuen Previewversion des Windows Terminal. Dieses kann künftig durch Scanlines einen Blick in die Vergangenheit der Röhrenmonitore zeigen. Aber auch einige neue Funktionen werden kommen.
Linux-Chefentwickler Linus Torvalds will das wegen seiner Lizenz umstrittene ZFS nur mit Unterschrift von Oracle-Gründer Larry Ellison in den Linux-Kernel aufnehmen.
Geräte aus der Netscaler-Serie der Firma Citrix sind für eine Remote-Code-Execution-Lücke anfällig, die sich sehr leicht ausnutzen lässt. Ein Update gibt es bislang nicht, Nutzer müssen die Konfiguration selbst anpassen, um Angriffe zu filtern.
Firefox hat mit Version 72.0.1 ein wichtiges Sicherheitsupdate herausgegeben. Geschlossen wird eine Sicherheitslücke, die bereits aktiv ausgenutzt wird. Gemeldet wurde sie von einer chinesischen Sicherheitsfirma.
Nach Firefox wollen nun auch die Entwickler des Chrome-Browsers gegen nervige Benachrichtigungs-Pop-ups von Webseiten vorgehen. Der Hinweis dazu wird dezenter, künftig sollen Maßnahmen gegen Missbrauch durch Webseiten getroffen werden.
Die aktuelle Version des Firefox-Browsers zeigt nervige Mitteilungsfenster von Webseiten nicht mehr an. Der Browser von Mozilla blockiert außerdem Fingerprinting-Skripte und ermöglicht das Laden der Zertifikate des Betriebssystems.
Die CPU-Architektur Power fristet derzeit ein Nischendasein, wird aber Open Source. Das könnte auch mit Blick auf RISC-V ein notwendiger Befreiungsschlag werden. Dafür muss aber einiges zusammenkommen und sehr viel passen.
Nitropad ist der Laptop zum Sicherheitsschlüssel Nitrokey: ein gebrauchtes Thinkpad, dessen Bios durch die freie Firmware Coreboot ersetzt wurde. Abgesichert wird das Nitropad zudem durch einen Nitrokey, der Manipulationen erkennen soll.
Linux-Nutzer, die Battlefield 5 spielen, werden offenbar unter bestimmten Umständen von EA verbannt. Der Grund könnte Anti-Cheat-Software sein. Die Macher der Lutris-Gaming-Plattform kritisieren EA dafür harsch.
CES 2020 Auch das aktuelle XPS 13 (9300) wird in diesem Jahr als Developer Edition mit Ubuntu verkauft. Auf Wunsch der Nutzer gibt es 32 GByte RAM, außerdem Support für den Fingerabdrucksensor und größere Tasten.
Zum Jahresende läuft die Unterstützung für das veraltete Python 2.7 aus. Die Entwicklergemeinschaft der Standardimplementierung will im April 2020 aber noch eine letzte Version veröffentlichen.
In einer Urabstimmung über das genutzte Init-System hat sich das Debian-Projekt nun für die Nutzung von Systemd entschieden. Alternativen sollen aber ebenfalls unterstützt werden, falls verfügbar.
Das Entwicklerteam der Compilersammlung GCC will auf das Versionskontrollsystem Git wechseln. Ein speziell dafür erstelltes Werkzeug ist fertig und die Migration kann beginnen.
George Hilliard hat seine eigene und durchaus spezielle Business-Card entworfen: Die Visitenkarte hat einen USB-Port, auf ihr läuft Linux samt einigen Spielen und sie enthält seinen Lebenslauf mit Fotos.
Mit Corretto pflegt Amazon eine eigene Distribution des OpenJDK für Java 8 und 11. Die Technik steht nun auch als Standard-Linux-Paket in den gepflegten Repositories bereit. Das soll Admins die Arbeit vereinfachen.
Der Code zur Unterstützung von USB4 im Linux-Kernel ist in einen der wichtigen Entwicklungszweige aufgenommen worden. Eine stabile Veröffentlichung mit Linux 5.6 im Frühjahr 2020 ist damit wahrscheinlich.
Die Firefox-Hersteller von Mozilla nutzen künftig die freie Chat-Plattform Matrix und die Riot-Clients statt IRC. Das Team hatte mehr als ein halbes Jahr nach einer Alternative gesucht.
Das Forschungsinstitut Cern will wegen gestiegener Lizenzkosten seine genutzten Microsoft-Produkte gegen Open-Source-Alternativen austauschen. Das Programm startet mit verschiedenen Pilotprojekten wie dem E-Mail-Server von Kopano.
Der auf Geräte mit vorinstalliertem Linux und freier Firmware spezialisierte Hersteller Purism erhöht die Preise für sein Smartphone Librem 5. Außerdem will Purism ins Servergeschäft einsteigen.