Linux-Geräte: Purism verkauft Server und erhöht Smartphone-Preis

Der auf Geräte mit vorinstalliertem Linux und freier Firmware spezialisierte Hersteller Purism erhöht die Preise für sein Smartphone Librem 5. Außerdem will Purism ins Servergeschäft einsteigen.

Artikel veröffentlicht am , Kristian Kißling/Linux Magazin/
Linux-Hersteller Purism hat jetzt auch Rack-Server im Angebot.
Linux-Hersteller Purism hat jetzt auch Rack-Server im Angebot. (Bild: Purism/CC-BY-SA 4.0)

Der Linux-Hersteller Purism erhöht die Preise für sein Smartphone Librem 5. Ab Januar 2020 soll es 750 US-Dollar kosten, ab der offiziellen Verfügbarkeit dann 800 US-Dollar. Zu Beginn der Crowdfunding-Kampagne zur Finanzierung des Gerätes vor rund zwei Jahren hat das Team von Purism 600 US-Dollar für das Gerät verlangt.

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In einem Blogpost erklären die Hersteller des Librem-Smartphones die Preissteigerungen: Die ursprünglich ausgegebenen Preise seien sehr grobe Schätzungen gewesen. Nun hätten aber im Laufe der Zeit verschiedene Faktoren dazu geführt, dass das Projekt die Preise höher kalkulieren muss als anfangs geplant.

Der ursprüngliche Plan, ein günstiges Gerät von der Stange anzubieten, habe schlicht nicht funktioniert. Stattdessen habe man das Librem 5 von Grund auf neu entwickeln müssen, was das Hardware-Design und Kernel-Treiber einschließe. Anfang 2019 habe man den Preis noch optimistisch auf 700 US-Dollar geschätzt, inzwischen sei man zu der Erkenntnis gelangt, dass 800 US-Dollar ein realistischer Preis sei.

Die Preisänderungen treten allerdings nicht sofort in Kraft: Bis Ende 2019 will das Unternehmen sein Gerät noch für 700 US-Dollar anbieten, danach steigt der Preis auf 750 US-Dollar, später eben auf 800 US-Dollar. Letzteres geschieht, sobald Evergreen, die Variante für den Massenmarkt, ausgeliefert wird. Das Librem 5 wird in verschiedenen Produktionsphasen unterschiedlicher Qualität vertrieben. Erste Kunden haben bereits Geräte erhalten.

Librem-Server angekündigt

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Unabhängig von der Arbeit an dem Smartphone arbeitet Purism auch an anderen Projekten. So bietet das Unternehmen nun einen eigenen Server an. Der soll dank Pureboot besonders sicher sein, weil Purisms Bootmanager die eingebaute Intel Management Engine deaktiviert, das BIOS durch Coreboot ersetzt und es möglich wird, den Bootprozess zu messen, also Manipulationen aufzuspüren. Mit dabei ist zudem ein USB-basierter Security-Token sowie verschiedene Enterprise-Support-Pakete.

Der mit Intels Xeon-D-CPUs der Broadwell Generation bestückte Server lässt sich in drei verschiedenen technischen Ausführungen bestellen. Die günstigste Variante kostet ab 2700 US-Dollar, die teuerste Ausführung 6000 US-Dollar.

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anybody 20. Dez 2019

Ähm, es ist ein 4 Jahre alter Prozessor (Q4/2015 vorgestellt) aus Intels Broadwell Serie...

don.redhorse 18. Dez 2019

PureOS Debian als Basis. Na da ist doch mal was. Hoffe da baut mal wer einen Installer...



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