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Container-Host: Fedora Core OS erstmals stabil verfügbar

Nach einer längeren Vorschauphase steht Fedora Core OS nun erstmals stabil für den Einsatz bereit. Die von Red Hat unterstützte Community bietet damit ein neues einheitliches System für den Container-Einsatz.

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Fedora Core OS ist nun allgemein verfügbar.
Fedora Core OS ist nun allgemein verfügbar. (Bild: Fedora Magazine/CC-BY-SA 3.0)

Die Linux-Distribution Fedora Core OS steht für den allgemeinen Einsatz bereit. Das kündigt die Entwicklercommunity in ihrem Fedora Magazine an. Bei der Distribution handelt es sich um ein nun einheitliches System, das als einfacher und kleiner Container-Host dienen soll.

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Mit der Übernahme des Unternehmens Core OS vor fast zwei Jahren musste Red Hat die Frage klären, wie und ob seine Fedora-Community die Technik des Startups integrieren kann. Die daraus entstandene Initiative, Fedora zur Upstream-Community für Core-OS-Technik zu machen, ist für das Projekt nun rund eineinhalb Jahre später erfolgreich abgeschlossen.

Das neue Fedora Core OS dient dabei als Nachfolger sowohl von Fedora Atomic Host als auch von Core OS Container Linux. Wie diese beiden soll auch Fedora Core OS für den Einsatz als Containerhost genutzt werden. Aus dem Core OS Container Linux stammen dabei die Werkzeuge und das Modell der automatischen Updates. Aus Fedoras Atomic Host stammen die Pakettechnik, die OCI-Unterstützung und die Sicherheit durch SELinux.

Die nun verfügbare stabile Version von Fedora Core OS basiert auf Fedora 31, nutzt den Linux-Kernel 5.4 und Systemd 243 sowie das aus Core OS stammende Ignition-Werkzeug in Version 2.1. Als Container-Umgebungen werden Podman 1.7 und Dockers Moby 18.09 unterstützt. Laut den Ankündigungen läuft die Linux-Distribution in vielen verschiedenen Umgebungen. Dazu gehören die Cloud-Umgebungen AWS, Azure, GCP und jene von Alibaba. Das System läuft natürlich auch selbst gehostet, in Openstack oder den Virtualisierungslösungen Qemu und VMware.

Fedora Core OS steht zum Download über die Projektwebseite bereit. Die Entwickler bieten darüber hinaus einen Migrationsleitfaden für die bisherigen Nutzer von Fedoras Atomic Host oder Core OS' Container Linux.

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