Windows-API-Nachbau: Wine 5.0 nutzt PE-Module und unterstützt mehrere Displays

Die Laufzeitumgebung Wine zum Ausführen von Windows-Anwendungen unter Linux nutzt in Version 5.0 das Windows-Binärformat PE. Außerdem können mehrere Displays genutzt werden sowie Vulkan 1.1.

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Wine 5.0 ist erschienen.
Wine 5.0 ist erschienen. (Bild: Pixabay)

Die aktuelle Version 5.0 des freien Windows-API-Nachbaus Wine ist erschienen. Die Software nutzt damit erstmals für die eingebauten Module Portable Executables (PE), also das Standard-Binärformat von Windows für ausführbare Dateien. Bisher wurde hier das ELF-Format der Unix-artigen Systeme genutzt.

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Dies helfe Wine-Nutzern bei verschiedenen Kopierschutzmechanismen, die zum Beispiel den Inhalt von Dateien auf der Festplatte oder im Arbeitsspeicher durchsuchen. Mit Hilfe der Änderungen sollten die Systemmodule nun identisch erscheinen. Die PE-Binaries werden zusätzlich in den Wine-Prefix kopiert statt der bisherigen DLL-Dateien. Dadurch soll der Wine-Prefix mehr wie eine Windows-Installation aussehen.

Als eine der weiteren größeren Änderungen, die das Entwicklerteam hervorhebt, listet die Ankündigung die Unterstützung von mehreren Displays. Das Team erwähnt hier außerdem, dass vor allem auch dynamische Konfigurationen unterstützt werden.

Nach der initialen Unterstützung von Vulkan mit der Version 4.0 unterstützt die aktuelle stabile Version von Wine dieses Grafik-API in der Version 1.1. Anwendungen, die Direct3D verwenden und im Vollbild laufen, unterdrücken nun automatisch den Bildschirmschoner. Das Team hat außerdem viele weitere Änderungen an der Direct3D-Unterstützung vorgenommen und weitere Direct3D-12-Funktionen umgesetzt.

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Für den Audiosupport haben die Wine-Entwickler außerdem ihre Implementierung von XAudio2 gegen die Umsetzung des externen Projekts FAudio ausgetauscht, was größere Kompatibilität liefern soll. Eine Liste weiterer Neuerungen findet sich in den sehr ausführlichen Release Notes.

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