Lutris: EA verbannt offenbar Linux-Gamer aus Battlefield 5

Linux-Nutzer, die Battlefield 5 spielen, werden offenbar unter bestimmten Umständen von EA verbannt. Der Grund könnte Anti-Cheat-Software sein. Die Macher der Lutris-Gaming-Plattform kritisieren EA dafür harsch.

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Einige Linux-Gamer werden offenbar von EA aus Battlefield 5 verbannt.
Einige Linux-Gamer werden offenbar von EA aus Battlefield 5 verbannt. (Bild: Jean van der Meulen/Pexels)

Seit einigen Wochen häufen sich in verschiedenen Nutzerforen wie auch auf Community-Plattformen wie Reddit oder Twitter Berichte von Linux-Nutzern, dass EA diese aus Battlefield 5 verbannt habe. Die Umsetzung sei dabei permanent, so dass diese eben nicht mehr spielen können.

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Die Ursache des Problems scheint dabei offenbar darin zu liegen, wie die Linux-Nutzer Battlefield 5 spielen. Denn das Spiel selbst ist offiziell nur für Konsolen und eben Windows-Systeme verfügbar. Wie bei vielen anderen Windows-Spielen können Linux-Nutzer aber auf die Kompatibilitätsschicht Wine zurückgreifen oder eben auf darauf aufbauende Techniken wie Lutris. Letzteres vereinfacht die Verwaltung und Nutzung unterschiedlicher Spiele, sorgt nun aber offenbar für Probleme bei Linux-Nutzern.

Möglicherweise sorgt die Nutzung von DXVK, also die Umsetzung von Direct3D 11 über Vulkan, dafür, dass das Anti-Cheat-System Fair Fight eben fälschlicherweise einen Cheat erkennt. In der Diskussion bei Hackernews weist einer der Nutzer darauf hin, dass DXVK genutzt werden kann, um Shader umzuschreiben, was aber zum Beispiel auch für Aimbots genutzt werden kann. Verschiedene Anti-Cheat-Software oder DRM-Techniken von verschiedenen Spieleherstellern bereiteten auch in der Vergangenheit immer wieder mehr oder weniger große Probleme, was meist auf deren zwangsläufig sehr invasive Umsetzung zurückzuführen ist.

Die Macher von Lutris kritisieren das Verhalten von EA auf Twitter als "unrechtmäßige Bestrafungen". Darüber hinaus empfiehlt Lutris, "in Zukunft keine von EA veröffentlichten Multiplayer-Spiele mehr zu spielen". Auch mit einer direkten Ansprache an den Publisher hält sich das Lutris-Team nicht zurück: "EA, schämt euch". Von EA selbst gibt es bisher keine Stellungnahme.

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DiskuTier 12. Jan 2020

Dann solltest du deinem Kumpel raten zu einem Anwalt zu gehen alle gekaufen Spiele...

MarcusChachulski 09. Jan 2020

Das typische "ich hatte ein notebook und das war Doofig!" Ohne Modelname oder sonstige...

Test_The_Rest 08. Jan 2020

Sie habe ja auch die Accounts auf ihren Servern gesperrt.

Test_The_Rest 08. Jan 2020

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157902/umfrage/marktanteil-der-genutzten...



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