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Anbox: Canonical bringt Android in die Cloud

Mit Anbox laufen Android-Apps auch in üblichen Linux-Distributionen. Ubuntu-Sponsor Canonical steckt die Technik nun in die Cloud, um damit auch Streaming-Angebote wie Gaming umzusetzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Canonical bringt Android in die Cloud.
Canonical bringt Android in die Cloud. (Bild: Canonical)

Der Linux-Distributor Canonical hat die Anbox-Cloud angekündigt. Ziel der Technik ist es, Anwendungen in einem Android-Container in der Cloud laufen zu lassen, um so Software für das Mobilbetriebssystem besser verteilen zu können. Laut Ankündigung zielt das Angebot auf große Unternehmen und andere Dienste-Anbieter, die Anwendungen damit skaliert und sicher verteilen könnten, und zwar unabhängig von den eigentlichen Fähigkeiten des Client-Geräts.

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Die Technik Anbox steht für Android in a Box und nutzt den Code des Android Open Source Projects (AOSP), um diesen in einem Container auf üblichen Linux-Distributionen ausführen zu können. Dazu wird unter anderem der direkte Hardwarezugriff abstrahiert und das Containersystem mit dem Host-System integriert. Zumindest oberflächlich betrachtet gleicht Anbox damit der Android-Integration in Googles ChromeOS, das Anbox-Projekt weist hier aber auf technische Unterschiede hin.

Der Einsatzzweck der Anbox-Cloud ist dabei das Streaming der eigentlichen Anwendung aus der Cloud heraus auf die Geräte der Nutzer. Das ermögliche vor allem sehr rechenintensive Anwendungen. In der Ankündigung verweist Canonical dazu auf das Cloud-Gaming, das sich derzeit wachsender Beliebtheit erfreut. Die Cloud-Umgebung soll sich außerdem für Unternehmensanwendungen eignen, da diese dank der Cloud geräteübergreifend zentral verwaltet und entwickelt werden könnten. Mit dem Dienst könnten ebenso Geräte zum Testen emuliert und das Angebot somit auch in CI/CD-Pipelines von Entwicklern integriert werden.

Für die Anbox-Cloud setzt Canonical auf viel eigene Technik. So dient als Basis des Dienstes der Linux-Kernel aus Ubuntu 18.04 mit Langzeitpflege, für die Container wird das von Canonical präferierte LXD verwendet. Der Dienst soll darüber hinaus wie Ubuntu gegen Bezahlung bis zu zehn Jahre lang Support erhalten.

Genutzt werden kann die Anbox-Cloud in öffentlichen Cloud-Umgebungen. Canonical kooperiert zusätzlich dazu mit dem Cloud-Anbieter Packet, um die Anbox-Cloud auch auf eigenen Server nutzen zu können. Für die x86-Architektur setzt Canonical auf nicht näher bezeichnete Intel-CPUs, für die ARM-Architektur werden Server-CPUs von Ampere genutzt.

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nille02 21. Jan 2020

Dachte ich auch, ich habe das bisher noch nie sauber ans laufen bekommen. Ständig ist es...


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