Werkzeugkasten Windows bringt von Haus aus keinen SSH-Client mit. Die Werkzeugsammlung Putty schließt diese Lücke mit einem SSH-Client samt Schlüsselverwaltung. Zusammen mit dem Xming X-Server für Windows können sogar ausgewählte Unix-Anwendungen über eine Putty-Verbindung gestartet werden.
Mozilla zahlt jetzt 3.000 US-Dollar für eine gefundene Sicherheitslücke. Damit erhalten Sicherheitsforscher deutlich mehr Geld als bisher, wenn sie ein Sicherheitsleck in einem Mozilla-Produkt finden und melden.
Nvidia stoppt die Entwicklung seiner Linux-Treiber für Grafikkarten mit Geforce 3 und Geforce 256 Chipsätzen. Der sogenannte Legacy-Treiber wird nicht für die Verwendung mit X.org 1.8 aufgerüstet.
Wine, die Windows-Laufzeitumgebung für Unix, ist nach zweijähriger Entwicklungszeit in der stabilen Version 1.2 veröffentlicht worden. Mit Wine 1.2 können unter Linux auch 64-Bit Anwendungen verwendet werden. Mit dem Icon-Theme Tango soll sich Wine optisch besser in die Unix-Umgebung anpassen.
Zusammen mit der Nasa hat der US-Webhoster Rackspace das Projekt Openstack gestartet, eine auf Open-Source-Software basierende Cloud-Plattform. Damit will Rackspace für mehr technische Standards und Interoperabilität im Cloud-Computing sorgen.
Unter dem Dach des Videolan-Projekts arbeiten einige Entwickler an einer freien Bibliothek zur Wiedergabe von Blu-rays mit Media-Playern wie VLC und MPlayer. Die libbluray steht bereits in einer Entwicklerversion zum Download bereit.
Mit dem Ablauf des Patents für Font-Hinting können True-Type-Schriften mit der Freetype-Bibliothek geglättet dargestellt werden. Der entsprechende Bytecode-Interpreter ist ab der aktuellen Version 2.4 wieder aktiviert.
Open-Source-Software (OSS) gewinnt in öffentlichen Einrichtungen an Bedeutung, sagte EU-Kommissarin Nellie Kroes. Sie wandte sich in einer Videobotschaft an die Programmierer, die sich im Rahmen der Gnome-Entwicklerkonferenz GUADEC ab dem 26. Juli 2010 in Den Haag treffen.
Die deutsche Backtrack-Community trifft sich zum Backtrack-Day am 6. und 7. November in Fulda. Die Veranstaltung bietet Vorträge und Workshops sowie den nächtlichen Hacking-Wettbewerb Hacking Night.
Mit einer Onlinepetition appellieren zahlreiche Entwickler an Oracle, den Quellcode für das RIA-Framework JavaFX als Open Source freizugeben. Oracle könne von der Veröffentlichung des Quellcodes nur profitieren, so Initiator Stephen Chin.
Teile des Treibers für den Grafikchipsatz GMA 500 und GMA 600 von Intel sind nicht quelloffen. Deshalb kann Intel den EMGD-Treiber nicht mit dem eigenen Betriebssystem Meego ausliefern.
Mozillas Browseraufsatz Firefox Home für das iPhone ist ab sofort über Apples App Store verfügbar. Die Applikation synchronisiert Daten mit Firefox und macht sie auf dem iPhone verfügbar.
Opensuse 11.3 bringt wenig Neues an der Benutzeroberfläche, die meisten Anwendungen wurden auf den aktuellen Stand gebracht. Dabei setzt das Opensuse-Team auf Stabilität. Die gesamte Distribution wurde mit dem aktuellen Compiler GCC in Version 4.5 erstellt und verspricht Geschwindigkeitszuwachs.
Mozilla hat die Firefox-Erweiterung Mozilla Sniffer gesperrt, weil sie Schadcode enthält. Über die Erweiterung war versucht worden, Kennwortdaten auszuspähen.
Das T2-Projekt hat seinen Linuxbaukasten in der Version 8.0 veröffentlicht. Damit lassen sich Linux-Distributionen für unterschiedliche Einsatzzwecke und Plattformen erstellen, von Embeddedgeräten über Server bis hin zu Desktopsystemen.
Das nicht-lineare Video-Schnittprogramm Pitivi wird um eine Effekte-Sammlung aufgestockt. Das Projekt entsteht im Rahmen des Google Summer of Codes unter der Ägide von Programmierer Thibault Saunier.
IBM startet einen Betatest für die nächste Generation seines Unix-Betriebssystems AIX 7. Es soll die Leistung und die Energiemanagement-Funktionen von IBMs Power7-Prozessor optimal ausnutzen.
Zu den geplanten neuen Funktionen für die bevorstehende Version 14 der Linux-Distribution Fedora soll auch eine Meego-Benutzeroberfläche gehören. Darüber hinaus soll es einen Compiler sowie eine Runtime-Bibliothek für die Programmiersprache D geben.
Das spanische Open-Source-Unternehmen Irontec will PHP auf Android-Smartphones bringen. Dazu hat es das Projekt PHP for Android gestartet und eine erste Version veröffentlicht.
Eine Gruppe von Entwicklern hat Richtlinien veröffentlicht, die die Weitergabe von Open-Source-Hardware samt Software und Dokumentation regeln soll. Der Entwurf orientiert sich weitgehend an der Definition für freie Software, die auch vom OSI und von Creative Commons propagiert wird.
Mozilla kommt bei der Entwicklung seiner neuen Javascript-Engine Jägermonkey voran. Die aktuellen Entwicklerversionen sind in Googles V8-Benchmark mittlerweile schneller als die in Firefox 3.6 verwendete Tracemonkey-Engine.
Die für die Weiterentwicklung des Opendocument-Format verantwortliche Oasis-Arbeitsgruppe hat einen kompletten Entwurf für ODF 1.2 vorgelegt. Er umfasst mit Openformula auch eine Spezifikation für Formeln in Tabellenkalkulationen.
Klar, dass das Streit gibt: Der vor allem unter Linux-Fans beliebte Multiplayer-Shooter Nexuiz erscheint neu - auf Basis der Cryengine 3 und über die alles andere als offenen Plattformen Xbox Live und Playstation Network.
Mit einem Ultimatum an Oracle will das Führungsgremium von Opensolaris den Konzern zu Entscheidungen bezüglich der quelloffenen Variante des Solaris-Betriebssystems bewegen.
Linus Torvalds hat den Linux-Kernel 2.6.35-rc5 veröffentlicht. Den Konfigurationscode für die ARM-Plattform haben die Entwickler aufgeräumt, nachdem sich Torvalds über dessen Umfang beschwert hatte.
Die für Oktober angekündigte Version 10.10 der Linux-Distribution Ubuntu wird einen neuen Installer mitbringen. Die Reihenfolge der Installationsschritte wurde optimiert und das Partitionswerkzeug übersichtlicher gestaltet.
Mega Glest ist in der Version 3.3.5 mit erweitertem Internetmodus und vier neuen Völkern erschienen. Das Open-Source-Spiel orientiert sich an den Echtzeit-Strategiespielen Warcraft und Age of Empires - wie sein Vorbild Glest.
Das Linux-Handheld GP2 hat dem südkoreanischen Hersteller Gamepark bereits eine Insolvenz beschert - aber die Entwickler geben nicht auf: Sie stellen den Nachfolger Caanoo vor, der eine bessere Hardwareausstattung und ein gefälligeres Design hat
Mit einem letzten Release Candidate will das Wine-Team die Testphase der bevorstehenden Version 1.2 der Windows-Laufzeitumgebung für Linux und Mac OS X abschließen.
Die aktuelle Version 5.0 der Linux-Distribution Parted Magic bringt Übersetzungen und einen neuen Linux-Kernel mit. Da aus Deutschland zahlreiche Spenden eingegangen waren, stand für die Entwickler die Übersetzung ins Deutsche an erster Stelle.
Die Python Software Foundation bietet finanzielle Unterstützung für Programmiertreffen, so genannte Sprints oder Hackfeste. Bewerbungen werden ab sofort angenommen. Die Python Software Foundation erwartet zwei bis drei Veranstaltungen pro Monat.
Die Linux-Distribution Mandriva ist in der Version 2010 Spring veröffentlicht worden. Neue Werkzeuge und ein angepasster Gastzugang sorgen in 2010 Spring für erhöhte Sicherheit. Der aktualisierte Mandriva Directory Server bietet neue Funktionen zur Verwaltung von Benutzern.
Die bevorstehende Version 2.8 des Mono-Frameworks wird zahlreiche Bibliotheken von Microsofts .Net übernehmen. Microsoft hat sie bereits unter freie Lizenz gestellt. Dazu gehört auch der .Net-Client für das Open-Data-Protokoll.
Die KDE Community hat den zweiten Release Candidate ihres freien Desktopsystems KDE SC 4.5 zusammen mit den dazugehörigen Applikationen und der entsprechenden Entwicklungsplattform veröffentlicht. Die neue Vorabversion stabilisiert die Softwaresammlung.
Die Plugin-Sammlung Gimp-Plugin-Registry ist in der Version 3.5.1 um die Sammlung FX Foundry aufgestockt worden. Sie bringt damit 170 zusätzliche Effekte und Werkzeuge für die freie Bildbearbeitung Gimp mit.
Die Arbeitsgruppe Open Accessibility der Linux Foundation stellt die Windows-Bibliothek IAccessible2 unter die BSD-Lizenz, um auf diesem Weg zu helfen, mehr Windows-Applikationen barrierefrei zu machen.
Das aktuelle Element OS 1.3 bringt das Mediacenter XBMC für den Video- und Audiogenuss auf dem heimischen PC mit. Die Ubuntu-basierte Linux-Distribution ist schnell installiert und bietet eine angepasste Oberfläche sowie den Mediabrowser Cooliris.
Das Malprogramm Pinta ist in der Version 0.4 freigegeben worden. Pinta verwendet die Docking-Funktion von Mono-Develop, womit sich die Arbeitsfläche nach Bedarf einrichten lässt. Pinta wurde außerdem in 18 Sprachen übersetzt.
Mozilla hat eine erste Beta der kommenden Firefox-Version 4 veröffentlicht. Die zunächst vorgesehene Versionsnummer 3.7 wird übersprungen. Bereits in der Beta 1 präsentiert sich Firefox im neuen Kleid, wartet mit neuen Funktionen auf und ist schneller.
Der Kolab Server ist in der Version 2.2.4 erschienen. Wichtige Komponenten des Groupware-Servers wurden dabei aktualisiert, etwa der Apache-Server und der Virenscanner ClamAV.
Gleich fünf Linux-Kernel-Versionen sind mit Patches versehen und in neuen Versionen veröffentlicht worden. Für Version 2.6.31 soll es das letzte Update werden. Anwendern wird geraten, auf Version 2.6.32 umzusteigen.
Die aktuelle Version der Linux-basierten Firewall-Distribution IPFire 2.7 wechselt von Openswan auf Strongswan. Ein Update soll dennoch möglich sein, sofern vorher einige Konfigurationsschritte getan werden.
Likewise Open ist in der Version 6.0 veröffentlicht worden. Die aktuelle Version der Authentifizierungssoftware soll das Anmelden an Active-Directory-Servern beschleunigen und bietet einen überarbeiteten Service Manager, mit dem Administratoren die Startumgebungen besser konfigurieren können.
Mit Python 2.7 ist eine letzte Version von Python 2 veröffentlicht worden. Die neue Version enthält Reparaturen und einige Funktionen, die Python 3.1 mitbringen wird. Das soll Programmierern den Übergang zu Python 3.x leichter machen.
Werkzeugkasten Wer seine ausgemusterte Festplatte auf den Sperrmüll bringt, braucht sich nicht wundern, wenn die darauf gespeicherten Daten später irgendwo im Internet auftauchen. DBAN hingegen putzt alle Daten sauber von den Festplatten - restlos.
Die Erfurter Sones GmbH hat ihre Graphdatenbank GraphDB in der Version 1.1 veröffentlicht und bietet sie erstmals auch in einer Open-Source-Version an. Die GraphDB 1.1 verknüpft strukturierte und semistrukturierte Meta- und Binärdaten.
Der Open-Source-Film Sintel soll auch als Rollenspiel erscheinen. Sechs Entwickler präsentierten jetzt die Geschichte und zeigten den Entwicklungsstand des vor einem knappen Jahr gegründeten Projekts.
Die aktuelle Entwicklerversion 0.9.0 des Compositing Managers Compiz verlagert das Rendering-Framework in einzelne Plugins. Damit soll Compiz zukünftig auch mit XRender und Clutter verwendet werden können.